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Die 7 besten Tablets bis 300 Euro im Test | 2026 Edition
Welches sind die besten Tablets unter 300 Euro? In dieser Bestenliste findet ihr unsere Testsieger.
Welches sind die besten Tablets unter 300 Euro? Viele Nutzerinnen und Nutzer haben beim Kauf eines neuen Tablets klar definierte Schmerzgrenzen was den maximalen Preis betrifft. Mit dieser Liste der besten Geräte unter 300 Euro wollen wir euch helfen, das passende Angebot für eure individuellen Ansprüche an ein möglichst gutes Tablet im Einsteiger- bis Mittelklasse-Bereich zu finden.
Alle Tablets in dieser Liste haben wir selbst ausgiebig in der Praxis getestet. Die ausführlichen Testberichte und Reviews bei YouTube sind jeweils verlinkt. Eines vorweg: Preise ändern sich natürlich immer etwas. Mal gibt es Angebote, mal nicht. Wir versuchen, unsere Kaufratgeber diesbezüglich auf dem neuesten Stand zu halten. In der Regel kosten alle hier aufgelisteten Tablets aber bereits unter 300 Euro UVP beim Hersteller.
Die besten Tablets bis 300 Euro: Eine Übersicht
Hier ist eine schnelle Übersicht über unsere Testsieger in dieser Preiskategorie.
- Preis-Leistungssieger als Allrounder-Tablet unter 300 Euro: Xiaomi Redmi Pad 2 Pro (bei Amazon*). Den Spitzenplatz in unserer Liste der besten Tablets bis 300 Euro sichert sich das Redmi Pad 2 Pro. Sein 12,1″ großes 120Hz-Display mit 2,5K-Auflösung, der leistungsfähige Qualcomm Snapdragon 7s Gen 4 Prozessor und bis zu 8 GB RAM sowie 256 GB Speicher bieten eine solide Plattform für mobiles Gaming. Stift und Tastatur sind als optionales Zubehör erhältlich.
- Tablet mit Stift und Tastatur unter 300 Euro: Honor Pad 10 (bei Amazon*). Das Honor Pad 10 ist bei Leistung und Display nahezu gleichauf mit Xiaomis Redmi Pad 2 Pro. Unter 300 Euro bekommt ihr das Tablet im Bundle mit Stift und Tastatur. Einige Schwächen müsst ihr allerdings in Kauf nehmen.
- Einzigartiges Audio-Tablet: Lenovo Tab Plus (bei Amazon*). Wer besonderen Wert auf guten Sound legt, erhält mit dem Lenovo Tab Plus und seinen 8 JBL-Speakern inklusive Dolby Atmos Support ein sagenhaftes Klangerlebnis, das wir so bei noch keinem anderen Tablet gehört haben. Ein 11,5″-2K-Display mit 90 Hz, die solide Helio G99 Octa-Core-CPU und das nach IP52-Standard wasser- und staubgeschützte Gehäuse mit integriertem Kickstand machen die Sache rund und ihr könnt das Tablet sogar als Bluetooth-Box benutzen.
- Günstiges Tablet mit Stift: Samsung Galaxy Tab S10 Lite (bei Amazon*). Der UVP-Preis des S10 Lite liegt zwar höher, aber im Angebot bekommt ihr Samsungs Mittelklasse-Tablet schon weit unter 300 Euro. Hochwertiges Design, toller Software-Support und der mitgelieferte S Pen zeichnen das Android-Tablet für Einsteiger aus.
- Günstiges 8,8″-Gaming-Tablet: Alldocube iPlay 70 mini Ultra (bei Amazon*). Ihr möchtet mobil zocken und euren Geldbeutel dafür nicht überstrapazieren? Dann könnte das iPlay 70 mini Ultra genau richtig für euch sein. Mit seinem 2,5K Display, Snapdragon 7+ Gen 3 Chip und 12 GB RAM bietet es für rund 300 Euro eine bezahlbare und dennoch leistungsstarke Alternative zum teuren Lenovo Legion Tab Gen 3. Zudem punktet es mit solider Akkulaufzeit und einem robusten und hochwertig verarbeiteten Metallgehäuse.
- Solides Tablet mit langen Updates: Samsung Galaxy Tab A11+ (bei Amazon*). Samsungs Einsteiger-Tablet in 11 Zoll ist perfekt für sparsame Nutzer mit hohen Qualitätsansprüchen. Im Angebot für rund 230 Euro gibt es ein 90Hz-Display und ausreichend Hardware für sämtliche Alltagsaufgaben.
- Billigstes empfehlenswertes 8-Zoll-Tablet: Xiaomi Redmi Pad SE 8.7 (bei Amazon*). Der Markt für kompakte Tablets zwischen 8 und 9 Zoll ist weiterhin überschaubar. Mit dem Redmi Pad SE 8.7 liefert uns Xiaomi allerdings eine preisgünstige Alternative zum iPad Mini mit 8,7″-90Hz-Display, bis zu 600 Nits und optionaler 4G-Mobilfunkdatenunterstützung. Im Angebot bekommt ihr das Redmi Pad SE 8.7 mit 4 GB RAM und 128 GB Speicherplatz bereits ab 100 Euro.
Die besten Tablets unter 300 Euro: Alle Details
Sehen wir uns die Tablets nun im Detail an.
Xiaomi Redmi Pad 2 Pro: Preis-Leistungssieger als Allrounder-Tablet unter 300 Euro

Für 299,99 Euro UVP bekommt ihr das Redmi Pad 2 Pro in der Basisversion mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher. Und das ist wirklich ein richtig gutes Schnäppchen, denn mit seiner Hardware und sonstigen Ausstattung macht das Redmi Pad Pro nicht nur im Alltag eine Menge Spaß, sondern eignete sich im Test sogar hervorragend als Gaming-Tablet!
Das Xiaomi Redmi Pad 2 Pro bietet trotz seines günstigen Preises eine hervorragende Leistung und ist ideal für Gamer, die nicht viel Geld ausgeben möchten. Viele weitere Features wie die Lautsprecher, Software, Stift und Tastatur sind ebenfalls gut. Schade ist jedoch, dass das Display schlechte Blickwinkel und Probleme mit HDR-Inhalten hat.
- Sehr leistungsstark
- Gute Lautsprecher
- Solides Zubehör
- Sehr günstig
- Probleme mit HDR-Inhalten
- Schwache Blickwinkel
Beim Prozessor hat der Nachfolger des bereits sehr guten Redmi Pad Pro ein Upgrade auf den Qualcomm Snapdragon 7s Gen 4 bekommen, womit rund 20 % mehr Leistung für Spiele am Start sind. Sogar Fortnite lässt sich nun in epischer Grafik mit 60 fps flüssig zocken. Das 120Hz-Display liefert scharfe 2560 x 1600 Pixel und wird mit 600 Nits ausreichend hell. Farben und Blickwinkel könnten besser sein, aber für den Preis sollten wir auch nicht zu viel erwarten.
Die Verarbeitung ist insgesamt vernünftig und es ist sogar ein microSD-Kartenslot und ein Kopfhöreranschluss mit an Bord. Wer gern handschriftliche Notizen macht oder zeichnet, bekommt im Angebot bereits ab 46 Euro mit dem Redmi Smart Pen einen brauchbaren druckempfindlichen Stylus. Ein Bluetooth-Keyboard ist ebenfalls erhältlich.
Insgesamt bekommt ihr mit dem Redmi Pad 2 Pro ein richtig gutes Tablet, das mit ein paar weiteren Profi-Features wie einem Fingerabdrucksensor, 5G und etwas verbesserter Stift- und Tastatur-Kompatibilität leicht zu einem Flaggschiff-Killer hätte werden können. Dann wäre aber auch der Preis deutlich angestiegen und so erfreuen wir uns lieber an dem, was uns das Redmi Pad 2 Pro für unter 300 Euro im Angebot alles an großartiger Hardware und Leistung beschert.
Lesen: Die besten kostenlosen Android-Spiele: Alle Genres
Honor Pad 10: Tablet mit Stift und Tastatur unter 300 Euro

Ihr sucht und Tablet unter 300 Euro auf dem ihr Spiele zocken könnt, das Display sollte groß und hell sein und Stylus und Keyboard am besten im Preis inbegriffen sein? Kein Problem, das Honor Pad 10 bietet euch all das für aktuell rund 279 Euro.
Das Honor Pad 10 bietet für rund 300 Euro ein starkes Gesamtpaket inklusive Stift und Tastatur. Die Performance reicht für die meisten Aufgaben. Mängel zeigen sich bei der Stiftqualität, Konnektivitäts-Optionen und dem Akku.
- helles 120Hz Display
- solide Mittelklasse Leistung
- günstiges Gesamtpaket
- kurze Akkulaufzeit
- billiger Stift
Vorweg: Das Honor Pad 10 ist nicht die eierlegende Wollmilchsau unter den Android-Tablets. Dennoch bietet es erstaunlich viel Hardware für sein Geld. Das 12,1 Zoll große Display läuft mit 120 Hz und knackiger 2,5K-Auflösung bei 500 Nits Helligkeit. Und der Sound klingt dank sechs Lautsprechern wirklich nach Stereo.
Auch die Performance ist top. Ein Snapdragon 7 Gen 3 Chip, 8 GB RAM und 256 GB Speicher legen den Grundstein für Gaming, Multitasking sowie Video- und Bildbearbeitung. Doch es gibt ein großes ABER. In unserem Akkutest schaffte das Honor Pad 10 nur 6,5 Stunden. Der Stift ist zwar dabei, aber nicht sonderlich gut und Kopfhörerbuchse oder microSD-Kartenslot gibt es nicht.
Dafür fanden wir die mitgelieferte Tastatur für den Preis echt brauchbar. Unpraktisch ist aber, dass diese wie der Stylus separat per USB-C geladen werden muss. Hier ist also Luft nach oben vorhanden. Aber wer ein leistungsfähiges Android-Tablet unter 300 Euro zusammen mit Stift und Tastatur sucht, kommt am Honor Pad 10 kaum vorbei.
Lenovo Tab Plus: Einzigartiges Audio-Tablet

Als aktueller Neuzugang in der Familie der Lenovo-Tablets bietet das Lenovo Tab Plus ziemlich spannende Eigenschaften, die wir ansonsten bei Tablets eher selten finden. Mittels integriertem Kickstand und vorinstallierten Audio-Apps lässt sich das Entertainment-Tablet blitzschnell in einer Bluetooth-Box verwandeln, über die ihr von eurem Smartphone oder anderen Endgeräten aus Musik abspielen könnt. Für glasklaren Sound sorgen spezielle Lautsprecher, die weite Teile des Gehäuses einnehmen und dem Tab Plus damit eine recht außergewöhnliche Form verleihen.
Das Lenovo Tab Plus hat bessere Lautsprecher als jedes andere Tablet auf dem Markt. Mein Test hat genau das bestätigt. Alle restlichen Eigenschaften sind gut, aber nicht Spitzenklasse. Es bietet einen soliden MediaTek G99 Prozessor, ein gutes 11,5 Zoll Display, eine recht lange Akkulaufzeit und ein schickes Design. Der optionale Stift ist für die Preisklasse sehr gut umgesetzt.
- Hervorragende Lautsprecher
- Schickes Design
- Gute Leistung
- Solides Display
- Guter Stift
- Lange Akkulaufzeit
- Relativ schwer & dick
Zum Klangwunder, mit dem selbst audiophile Nutzer und Nutzerinnen voll auf ihre Kosten kommen, wird das Lenovo Tab Plus durch acht Hi-Fi-Matrix-Speaker der für ihren Premium-Sound bekannten Firma JBL. Die vier Hochtöner und vier Force-Balanced-Tieftöner liefern einen voluminösen 26-Watt-Stereosound mit Dolby Atmos Unterstützung, an den nicht einmal die Lautsprecher vom aktuellen iPad Pro herankommen. Über Kopfhörer, die ihr je nach Modell per 3,5mm-Klinkenbuchse oder Bluetooth 5.2 nutzen könnt, kommt ihr zudem in den Genuss von hochauflösendem Audio mit 24 Bit und 96 kHz.
Auch beim Streamen von Filmen und Serien macht das Lenovo Tab Plus ordentlich Eindruck und das nicht nur im Ton, sondern auch optisch. Denn mit seinem 11,5″-LCD-Display mit einer Auflösung von 2000 x 1200 Pixeln, 400nits Helligkeit und 90Hz Bildwiederholfrequenz ist das Android-Tablet auch in dieser Disziplin gut aufgestellt. Apropos aufgestellt: Der ins Gehäuse integrierte Kickstand ist nicht nur praktisch, wenn ihr das Tablet zum abendlichen Videos schauen auf den Nachttisch stellen wollt. Über Bluetooth gibt das Lenovo Tab Plus auch einen ausgezeichneten externen Lautsprecher ab und hat dafür sogar einen eigenen Modus.
Angetrieben wird das Lenovo Tab Plus von einem Mediatek Helio G99 Octa-Core-Prozessor in Zusammenspiel mit 8 GB RAM und je nach Konfiguration 128 oder 256 GB Speicher. Für das Speicher-Update zahlt ihr direkt beim Hersteller einen Aufpreis von lediglich knapp 10 Euro, womit das Tab Plus mit einem aktuellen Webpreis von 309,01 Euro sogar in dieser Variante fast noch im Rahmen für unsere Bestenliste liegt. Über zu wenig Speicherplatz braucht ihr euch keine Sorgen machen, denn auch dieses Tablet unterstützt microSD-Karten (bis zu 1 TB).
Darüber hinaus bietet das Gerät weitere coole Features wie individuell konfigurierbare Audio-Einstellungen sowie eine professionelle Ausstattung, die neben einer Front- und Rückkamera mit jeweils 8 Megapixeln auch IP52-zertifizierten Schutz gegen Wasser und Staub beinhaltet. Als Betriebssystem nutzt das Tab Plus Android 14, welches neben den Audio-Funktionen einige Zusatz-Features für den optional erhältlichen Tab Pen Plus beinhaltet. Der Hersteller verspricht zwei Jahre OS-Updates sowie Sicherheitsupdates bis Juni 2028. Ihr seid also, was die Software angeht, mit dem Tab Plus noch lange auf der sicheren Seite.
Mit seinem Konzept als Audio-Tablet steht das Lenovo Tab Plus aktuell am Markt relativ allein da und nicht mal um ein Vielfaches teurere Flaggschiffe wie das Apple iPad Pro können diesem Entertainment-Tablet soundtechnisch das Wasser reichen. Durchdachte Features und die ziemlich gute Stift-Unterstützung machen das Lenovo Tab Plus zu einem der derzeit besten Tablets um die 300 Euro, sofern ihr euch mit der etwas ungewöhnlichen Formsprache anfreunden könnt.
Samsung Galaxy Tab S10 Lite: Günstiges Tablet mit Stift

Wie sein Vorgängermodell Galaxy Tab S6 Lite 2024 bietet das S10 Lite einen günstigen Einstieg in die Welt der Galaxy Tabs, ohne auf einen S Pen zu verzichten wie die Modelle der A-Serie. Der Stift ist wie üblich im Lieferumfang enthalten und steht in dieser Preisklasse so gut wie konkurrenzlos da. Auch wenn die Hardware etwas schwach ist, der S Pen ist definitiv ein Kaufgrund für das Galaxy Tab S10 Lite.
Aufgrund des hervorragenden S Pens und der guten Tastatur-Option, ist das Samsung Galaxy Tab S10 Lite ein gutes Tablet für Schüler und Studenten. Und allgemein für jeden, der gerne mit einem Stift schreibt oder zeichnet. Als Spiele-Tablet können wir es aufgrund des schwachen Chipsets jedoch nicht empfehlen.
- Klasse S Pen
- Gute Tastatur-Option
- 7 Jahre Updates
- Hochwertiges Design
- Langsamer Prozessor
- Schwache Spiele-Leistung
- Kein Fingerabdruckleser
- Nur USB 2
Auf dem laminierten 90Hz-Display in 10,9 Zoll bietet der Stift ein prima Schreibgefühl, womit das S10 Lite für uns zu den besten Tablets mit Stift zählt. Zumindest in diesem Bereich ist es deutlich überzeugender als das teurere iPad 11. Das gilt leider nicht für die Leistung, die zum surfen, streamen, zeichnen und schreiben mit dem Stift aber allemal reicht.
Mit seinem Exynos 1380 Chip, bekannt aus dem Galaxy Tab S9 FE, und 6 GB RAM kommt das Tablet bei intensiven Aufgaben an seine Grenzen. Beispielsweise könnt ihr Fortnite nur in niedrigster Grafik ruckelfrei spielen. Dafür gibt es 7 Jahre Upgrades auf das vorinstallierte Android 15, gute Akkulaufzeit und ein hochwertig verarbeitetes Metallgehäuse.
Wer ein günstiges Tablet mit richtig gutem Stift sucht, ist mit dem Galaxy Tab S10 Lite gut beraten. Unsere Kaufempfehlung gilt allerdings erst ab einem Preis von 300 Euro. Und wenn euer Budget es zulässt, solltet ihr euch auch das Galaxy Tab S10 FE anschauen. Neben etwas mehr Leistung hat es einen Fingerabdruckleser sowie IP68-Schutz gegen Staub und Wasser.
Lesen: Die 5 besten Navi-Apps für Android im Test
Alldocube iPlay 70 mini Ultra: Günstiges 8,8″-Gaming-Tablet

Von der chinesischen Marke Alldocube kommt mit dem neuen iPlay 70 mini Ultra ein kompaktes Gaming-Tablet im handlichen 8,8-Zoll-Format nach Europa. Neben der Kompaktheit ist besonders die Leistung des Tablets spannend, denn im Inneren steckt mit dem Snapdragon 7+ Gen 3 ein ziemlich guter Mittelklasse-SoC von Qualcomm. Wem das Lenovo Legion Tab Gen 3 zu teuer ist, bekommt mit diesem Gerät eine günstige Alternative.
Das Alldocube iPlay 70 mini Ultra bietet starke Leistung für ein 8-Zoll-Tablet, mit einem 2,5K Display, Snapdragon 7+ Gen 3 Chip und 12 GB RAM. Es überzeugt durch flüssiges Gaming und eine lange Akkulaufzeit. Es mangelt allerdings an Android-Updates und Ausstattung. Ideales 8-Zoll Gerät für Gamer und Mediennutzer, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.
- starker Preis
- sehr gute Akkulaufzeit
- scharfes Display
- gute Leistung
- keine Android Updates
- fehlende Pencil-Unterstützung
- schlechte Kamera
Damit das iPlay 70 mini Ultra beim Zocken nicht überhitzt, verfügt das Gaming-Tablet wie das Legion Tab über ein spezielles Kühlsystem. Die Vapor-Chamber genannte Technik leitet die Wärme nach außen ab, was bei längeren Sessions durch Erwärmung des Metallgehäuses spürbar wird, allerdings keine negativen Auswirkungen auf den Chipsatz, die 12 GB RAM und 256 GB internen Speicher hat. Den Speicherplatz könnt ihr übrigens mit einer microSD-Karte erweitern.
Als Bildschirm nutzt das 8,8 Zoll kleine Gaming-Tablet ein hübsches 2,5K-IPS-Panel mit 2560 x 1600 Pixeln und einer flotten Bildwiederholrate von 144 Hz. Die Helligkeit des Displays geht mit 500 Nits zum Spielen in Innenräumen in Ordnung. Schade fanden wir nur, dass kein aktiver Stift unterstützt wird. Malen und Zeichnen fällt auf diesem Tablet also eher flach.
Dafür eignet es sich zum Zocken umso mehr. Im Test konnten wir Games wie Genshin Impact in höchster Grafik und Fortnite bei leicht heruntergeschraubten Einstellungen mit konstanter Framerate zwischen 60 und 80 fps spielen. Der Akku hielt bei einer längeren Gaming-Session stabile 6 Stunden durch. In unserem Akkulaufzeittest schaffte das Tablet sogar fast 9 Stunden.
Für Bestnoten mangelt es dem iPlay 70 mini Ultra nur an einem: einer zukunftssicheren Update-Politik. Hierzu hält sich Alldocube leider bedeckt und unsere Erfahrungswerte mit diesem Hersteller lassen zumindest befürchten, dass es bei Android 14 als vorinstalliertem Betriebssystem und einigen wenigen Sicherheitsupdates bleiben wird. Wenn ihr das Tablet nur zum Spielen und für Entertainment nutzen wollt, sollte das allerdings verschmerzbar sein.
Samsung Galaxy Tab A11+: Solides Tablet mit langen Updates

Das Galaxy Tab A11+ bietet ein solides Gesamtpaket, das sich wunderbar für alltägliche Anwendungszwecke wie Surfen im Internet, E-Mails schreiben, Streaming, aber auch für Spiele eignet. Samsungs neues Einsteigermodell hat wie das Vormodell A9+ wieder ein 90Hz-Display, erhält 7 Jahre Software-Support und hat mit verbesserter CPU ordentlich an Leistung zugelegt.
Das Samsung Galaxy Tab A11+ ist ein würdiger Nachfolger des beliebten A9+ und bietet nun ganze 7 Jahre Android-Updates. Die Leistung wurde deutlich verbessert, sodass fast alle Spiele sehr flüssig laufen. Zwar sind Display und Lautsprecher für diese Preisklasse nicht überragend und es fehlt die Unterstützung für ein offizielles Tastatur-Cover oder den S-Pen. Wer darauf jedoch verzichten kann, erhält unserer Meinung nach trotzdem ein gutes Tablet.
- 7 Jahre Updates
- Ordentliche Gaming-Leistung
- Lange Akkulaufzeit
- Robuste Verarbeitung
- S-Pen und Tastatur nicht unterstützt
- Unterdurchschnittliches Display
- UVP zu teuer
Im Inneren des Galaxy Tab A11+ werkelt nun ein Mediatek Dimensity 7300 Chip. Zudem hat die Basis-Konfiguration nun 6 GB RAM und 128 GB Speicher. Das Tablet bietet genug Power für aktuelle Spiele und ihr seid nicht mehr auf unsere liebsten Retro-Games beschränkt, die wir auf dem Vorgänger installiert hatten.
Verzichten müsst ihr leider auf den S Pen. Der beliebte Stylus wird auf den A-Modellen nicht unterstützt. Und das, obwohl das 11″-Display mit 90 Hz sogar laminiert ist. Wer auf dem Tablet schreiben möchte, greift lieber zum S10 Lite. FullHD-Auflösung und 480 Nits sind verglichen mit Konkurrenten wie dem Honor Pad 10 oder Lenovo Idea Tab ebenfalls wenig überzeugend.
Unterm Strich ist das Galaxy Tab A11+ nicht perfekt, aber als Tablet unter 300 Euro durchaus eine Kaufempfehlung. Für alltägliche Anwendungsszenarien wie Netflix, Prime Video, Disney+ und andere Streaming-Dienste, Surfen im Internet, Video-Calls und Co. ist es gut geeignet und dank verbesserter Hardware lassen sich nun auch die meisten Spiele vernünftig darauf zocken.
Lesen: Starke iPad-Alternative knapp über 300 Euro? Unser Xiaomi Pad 7 Test
Xiaomi Redmi Pad SE 8.7: Billigstes empfehlenswertes 8-Zoll-Tablet

Für die Sparfüchs*innen unter euch haben wir zum Abschluss unserer Liste der besten Tablets unter 300 Euro noch das Xiaomi Redmi Pad SE 8.7 anzupreisen. Das ist ein im Angebot bereits supergünstig (ab 100 Euro!) erhältliches Kompakt-Tablet in handlichen 8,7 Zoll mit hellem 90Hz-Display und ziemlich guter Akkuleistung. Leistungstechnisch kann es natürlich nicht mit Konkurrenten wie dem iPad Mini 7 mithalten, schlägt sich aber trotz älterer CPU durchaus wacker. Für die meisten Apps und Gelegenheitsspiele reicht es jedenfalls.
Das Xiaomi Redmi Pad SE 8.7 ist ein preiswertes Tablet mit hellem 8,7-Zoll-Display und flüssigen 90Hz. Trotz des älteren Prozessors bietet es solide Leistung für Alltagsanwendungen und Gelegenheitsspiele. Der große Akku ermöglicht lange Laufzeiten. Die Verarbeitung ist einfach, aber funktional. Für Nutzer, die ein günstiges Einstieger-Tablet für grundlegende Aufgaben suchen, ist es eine hervorragende Wahl.
- schönes schnelles Display
- großer Akku
- solide Performance
- verringerter Funktionsumfang
- Kunststoffgehäuse mit klapprigen Knöpfen
Dass das Redmi Pad SE 8.7 leistungstechnisch keine Bäume ausreißt, liegt an lediglich 4 GB RAM und der älteren MediaTek Helios G85 CPU. Trotzdem hält es weiterhin mit dem neuen Samsung Galaxy Tab A11 mit und ist dabei noch günstiger. Für 150 Euro bekommt ihr das Tablet mit 128 GB Speicherplatz, was wir preislich absolut fair finden. Erweiterbar ist der interne Speicher per microSD-Karte um bis zu 2 TB.
Einen hervorragenden Eindruck hinterlässt gemessen am Preis das Display des Redmi Pad SE 8.7. Mit einer Bildwiederholrate von bis zu 90 Hz, 10-Bit Farbtiefe und einer Helligkeit von 600 Nits im Outdoor-Modus sieht das Panel ziemlich gut aus. Leider hat es aber nur HD-Auflösung mit 1340 x 800 Pixeln, dafür aber immerhin inklusive Widevine L1.
Die Lautsprecher liefern mit Dolby Atmos Unterstützung passablen Sound für ein solches Budget-Gerät. Gestört hat uns lediglich die Verarbeitung, denn das Gehäuse des Redmi Pad SE 8.7 ist komplett aus Kunststoff und die teilweise wackeligen Knöpfe fühlen sich schon etwas billig an.
Davon abgesehen bekommen wir neben dem erwähnten microSD-Steckplatz noch einen 3,5mm-Kopfhöreranschluss und Face Unlock zum Entsperren des Tablets sowie optional das Tablet als 4G-Cellular-Version. Und einen richtig guten 6650mAh-Akku. Im Test hielt das Redmi Pad SE 8.7 ganze 10,5 Stunden durch, mehr als jedes andere Tablet in dieser Liste.
Ihr interessiert euch für weitere kompakte Tablets wie das Redmi Pad SE 8.7? Dann schaut euch unbedingt unseren Kaufratgeber mit den besten kleinen 8 Zoll Tablets im Test an.
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