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Die besten Tablets mit OLED-Display | 2026 Edition

Ihr sucht ein richtig gutes Tablet mit OLED-Display? Wir haben alle aktuellen Modelle für euch getestet.

Veröffentlicht am

Samsung Galaxy Tab S9 Test

Naturgemäß geht der erste Blick der meisten Nutzer und Nutzerinnen beim Kauf eines neuen Tablets auf das Display. Keine andere Komponente beeinflusst uns so sehr in der Bewertung wie der Bildschirm. Vor allem Faktoren wie Schärfe sowie Kontrast und Farbwiedergabe sind entscheidend, ob wir ein Tablet spontan als gut oder schlecht empfinden. Aber auch die Helligkeit und nicht zuletzt die Bildwiederholfrequenz des Displays spielen eine große Rolle.

Während in den meisten Tablets weiterhin einfache LCD-Panels verbaut sind, setzen führende Hersteller in ihren hochwertigen Flaggschiff-Tablets mittlerweile auf eine deutlich modernere Technologie zur Darstellung von Inhalten. Das Zauberwort für Technik-Enthusiasten ist OLED oder noch besser: AMOLED. OLED- und AMOLED-Displays haben gegenüber LCDs den Vorteil, dass sie lebendigere Farben und sattere Kontraste darstellen. Zudem zeigen nur sie ein wirklich tiefes Schwarz.

Wie sie das schaffen? Bei (AM)OLED-Displays besteht jeder Pixel aus drei Subpixeln in den Farben Grün, Blau und Rot. Soll der Pixel reines Schwarz anzeigen, schalten sich alle drei Subpixel komplett aus und geben kein Licht mehr ab. Das spart nicht nur Strom. Während LCD-Displays meist eher gräuliche Schwarzwerte liefern, erscheint uns die Dunkelheit auf OLEDs wirklich schwarz wie die Nacht.

Die besten Tablets mit OLED Display: Eine Übersicht

In diesem Artikel widmen wir uns den Testsiegern unter allen Tablets mit OLED-Display. Zur besseren Orientierung bekommt ihr vorab eine kurze Übersicht mit unseren Empfehlungen.

  • Die besten iPads mit OLED: Apple iPad Pro 11″ & iPad Pro 13″ (bei Amazon*). Die neue iPad Pro Generation setzt auf den aus dem MacBook Pro bekannten M5-Prozessor und 12 GB RAM und bietet dazu ein leuchtstarkes Tandem-OLED-Display mit bis zu 1600 Nits und 120 Hz Bildwiederholfrequenz. Ein besseres Tablet mit OLED-Panel bekommt ihr nicht, entsprechend hoch ist aber leider der Preis.
  • Die besten Android-Tablets mit AMOLED: Samsung Galaxy Tab S11 & Galaxy Tab S11 Ultra (bei Amazon*). Das Galaxy Tab S11 und sein Schwestermodell S11 Ultra punkten mit beeindruckenden AMOLED-Displays mit jeweils 120 Hz und einer Spitzenhelligkeit von 1600 Nits. Mit Dimensity 9400+ CPU und standardmäßig 12 GB RAM gehören sie zu den schnellsten Android-Tablets auf dem Markt.
  • Das beste Windows-Tablet mit OLED: Microsoft Surface Pro 11 (bei Amazon*). Windows-Tablets sind weniger verbreitet, aber zum geräteübergreifenden Arbeiten und als Laptop-Ersatz echt super. Das Surface Pro 11 gibt es mit 13 Zoll großem 120Hz-OLED-Panel, vollwertigem Windows 11 und starker Hardware dank Qualcomm Snapdragon X Plus oder X Elite Prozessor und bis zu 32 GB Arbeitsspeicher.
  • Preiswerte Alternative zu den S11-Modellen: Samsung Galaxy Tab S10+ & Galaxy Tab S10 Ultra (bei Amazon*). Wenn es nicht das neueste Modell sein muss, erfüllt die S10-Generation weiterhin ihren Zweck. Die Displays sind bis auf die Helligkeit ebenbürtig und auch die Performance des Dimensity 9300 Prozessors ist für die meisten Zwecke noch vollends ausreichend.
  • Beste Samsung-Alternative mit OLED-Display: Honor MagicPad 4 (bei Honor*). Das MagicPad 4 bietet mit hellem 12,3″-OLED-Display und Snapdragon 8 Gen 5 CPU eine interessante und vor allem preiswerte Alternative zum Galaxy Tab S11 und S11 Ultra. Leider müssen wir dafür auf Features wie Fingerabdrucksensor und IP68-Zertifizierung verzichten.

Die besten OLED Tablets im Test: Alle Details

Schauen wir uns die Geräte nun im Detail an. Verlinkt sind jeweils unsere ausführlichen Testberichte und in unsere YouTube-Videos könnt ihr euch sie genauer anschauen.

Apple iPad Pro 11″ und 13″: Die besten iPads mit OLED-Display

Wirklich selten geben wir Tablets die volle Punktzahl, aber das neue iPad Pro hat sich die 10 von 10 verdient. Ein M5-Chip auf Laptopniveau, dazu 12 GB RAM und bis zu 2 TB Speicher, fast 13 Stunden Akkulaufzeit, komfortables iPadOS 26 und nicht zuletzt das helle OLED-Display in wahlweise 11 oder 13 Zoll. Besser geht es kaum.

Apple iPad Pro M5

Apples iPad Pro M5 (11 Zoll) ist das beste Tablet seiner Klasse auf dem Markt. Die Leistung des M5-Chips ist konkurrenzlos, das Tandem-OLED-Display bleibt ungeschlagen und iPadOS 26 bietet einzigartige Multitasking-Features auf Mac-Niveau. Zwar könnten die Kameras etwas höher auflösen und die Lautsprecher ein wenig lauter sein, doch echte Schwachstellen sucht man ansonsten vergeblich. Wir können dieses iPad Pro uneingeschränkt empfehlen.

Pros:
  • Leistungsstarker M5-Chip
  • Klasse OLED Display
  • Großartiges Zubehör
  • Gute Multitasking-Funktionen
Cons:
  • Kameras könnten besser sein
  • Teuer
Zu Amazon Unser Test

Das pezielle Tandem-OLED-Panel glänzt mit bis zu 1600 Nits Spitzenhelligkeit. Inhalte sehen dank einer Pixeldichte von 264 ppi schön crisp aus und die Bildwiederholrate von 120 Hz sorgt für flüssige Animationen. Wer gern Spiele zockt, findet aktuell keine Games, die die Hardware des iPad Pro M5 ins Schwitzen bringen könnten. Auf diesem Tablet läuft alles ruckelfrei.

Beim Design setzt Apple auf die zeitlos moderne Formsprache älterer Generationen. Schade ist, dass kein microSD-Kartenslot vorhanden ist. Dafür unterstützt der Thunderbolt-3 USB-C-Anschluss externe Monitore sowie blitzschnelle Datentransfers mit bis zu 40 Gigabit pro Sekunde. Wir haben das iPad Pro als Desktopgerät benutzt und kaum etwas vermisst.

Bei den Flaggschiffen hat Apple die Konkurrenz von Samsung nahezu abgehängt. Das Galaxy Tab S11 hat ein wunderschönes Display mit ebenfalls 1600 Nits, dennoch ist das iPad Pro im direkten Vergleich etwas heller und dessen Farbwiedergabe realistischer. Und im Benchmark-Vergleich lässt es sogar das OnePlus Pad 3 als schnellstes Android-Tablet weit hinter sich.

Lesen: Die besten iPads für Studenten für die Uni im Test

Samsung Galaxy Tab S11 und S11 Ultra: Die besten Android-Tablets mit AMOLED-Display

Wer das bestmögliche Tablet im Android-Universum sucht, kommt am Galaxy Tab S11 nicht vorbei. Samsungs Flaggschiff hat ein brillantes 11-Zoll-AMOLED-Panel mit 120 Hz, ordentlich Rechenpower, erstklassige Ausstattung und bringt einen kostenlosen S Pen mit. Das S11 Ultra setzt mit 14,6 Zoll noch eine Schippe drauf und toppt mit 14,2 Stunden fast alle Akkulaufzeit-Rekorde.

Samsung Galaxy Tab S11

Das Samsung Galaxy Tab S11 ist das derzeit beste Android-Tablet auf dem Markt. Es bietet ein sehr helles AMOLED Display, einen sehr leistungsstarken Prozessor, haufenweise Premium-Features wie IP68 Zertifizierung, und gutes Zubehör. Besonders der neue S Pen ist wie gewohnt sehr gut.

Pros:
  • Sehr helles Display
  • Leistungsstarke CPU
  • Klasse S Pen
  • Gute Lautsprecher
  • Lange Updates
  • Lange Akkulaufzeit
Cons:
  • Kein Snapdragon
  • Keine Touchpad-Option
Zu Amazon Unser Test

Mit bis zu 1600 Nits sind die Galaxy Tabs noch heller als das iPad Pro und mit flüssigen 120 Hz und hohen Auflösungen eine wahre Augenweide beim Zocken eurer Lieblingsspiele. Dank MediaTek Dimensity 9400+ Chipsätzen und 12 GB RAM läuft auf beiden Tablets jedes aktuelle Game und auch Bildbearbeitung und Videoschnitt sind kein Problem.

Die Ausstattung umfasst alles, was wir uns wünschen, vom Fingeradruckleser, über IP68-Zertifizierung und gutem Sound bis zum MicroSD-Kartenslot. Auch der mitgelieferte S Pen funktioniert wieder tadellos, wie wir es von Samsungs Premium-Stylus gewohnt sind.

Neben erstklassigem Software-Support über 7 Jahre (vorinstalliert ist Android 16 mit OneUI 8) punkten die Galaxy Tabs in puncto Langlebigkeit auch bei der Akkuleistung. In unserem standardisierten Test schaffte das S11 12,75 und das S11 Ultra sogar 14,2 Stunden Laufzeit. Wenn es kein AMOLED-Display sein muss, dann ist übrigens das OnePlus Pad 3 eine richtig tolle Alternative, da es weniger als die Hälfte kostet und noch mehr CPU-Power mitbringt.

Lesen: Die besten Tablets mit Tastatur im Test

Microsoft Surface Pro 11: Das beste Windows-Tablet mit OLED

Wer ein High-End-Tablet für die Arbeit sucht und im Büro Windows 11 benutzt, kommt an einem Surface Pro Modell kaum vorbei. Das Surface Pro 11 gibt es neben der normalen LCD-Version gegen Aufpreis auch mit OLED-Display. Dazu bietet es starke Hardware und allerlei Extras.

Microsoft Surface Pro 11

Das Microsoft Suface pro 11 überzeugt durch seine lange Akkulaufzeit, sein hochwertiges OLED-Display und seine exzellenten Lautsprecher. Es eignet sich hervorragend für leichte Office-Aufgaben und Entertainment, aber es fehlt die Unterstützung für einige professionelle Software. Auch der Preis ist im Vergleich zu anderen Windows-Geräten und MacBooks zu hoch.

Pros:
  • Hochwertiges OLED-Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Großartige Lautsprecher
  • Unterstützt tolle Tastatur und Stift
  • Gute Webcam
Cons:
  • Sehr teuer
  • Viele Programme nicht unterstützt
  • Ineffizienz wegen Emulation
Zu Amazon Unser Test

Das brillante OLED-Panel löst mit knackigen 2880 x 1920 Pixeln auf und läuft mit flüssigen 120 Hz Bildwiederholrate, was besonders beim Arbeiten mit dem Slim Pen 2 positiv auffällt. mit standardmäßig 600 Nits und 900 Nits in HDR hat es gute Helligkeitswerte, auch wenn es nicht ganz so hell wie das iPad Pro oder Galaxy Tab S11 wird.

Mit dem Snapdragon X Plus oder X Elite Chip und bis zu 32 GB liefert uns das Surface Pro 11 Höchstleistung auf Laptop-Niveau. Super ist, dass vollwertige Windows-Versionen von Photoshop und Lightroom darauf laufen, während wir bei Apple nur abgespeckte Adobe-Apps haben. Die Ausstattung ist mit zwei USB 4.0 Typ-C-Anschlüssen, austauschbarer SSD und über 11 Stunden Akkulaufzeit ähnlich komfortabel wie bei einem Laptop.

Klammern wir die Kompatibilitätsprobleme aufgrund der ARM-Architektur (mehr dazu im Test) aus, so ist das Surface Pro 11 ein Spitzengerät. Mit Stift und Tastatur bekommt ihr eine perfekte und vielseitig einsetzbare Notebook-Alternative fürs Office und kreative Arbeiten, wobei das 13″-OLED-Display auch für Entertainment nach Feierabend super geeignet ist.

Samsung Galaxy Tab S10+ und S10 Ultra: Preiswerte Alternative zu den S11-Modellen

Falls euch das S11 Ultra mit 1249 Euro UVP zu teuer ist, dann nehmt doch ein Galaxy Tab S10+ oder S10 Ultra. Die Preise fallen bereits deutlich, allzu große Kompromisse braucht ihr beim Kauf der vorigen Generation nicht zu machen und Software-Updates gibt es immerhin über 7 Jahre.

Samsung Galaxy Tab S10 Ultra

Das Samsung Galaxy Tab S10 Ultra bietet ein sehr schickes 14,6 Zoll AMOLED Display, das nun deutlich weniger spiegelt, und einen leistungsstarken MediaTek Prozessor. Besonders klasse ist, dass es 7 Jahre lang mit Updates versorgt werden soll und, dass der S Pen weiterhin hervorragend funktioniert. Schade ist nur, dass das S10 Ultra so teuer ist und sich im Vergleich zum Vorgänger nur kaum etwas geändert hat.

Pros:
  • Hochwertiges Design
  • Schicker 14,6 Zoll AMOLED
  • Leistungsstarke Hardware
  • Hervorragender S Pen
  • Gutes Tastatur Cover
  • 7 Jahre Updates
Cons:
  • Sehr teuer
  • Display dunkler als iPad Pro
  • Kaum Neuerungen
Zu Amazon Unser Test

Design und Verarbeitung sind nahezu identisch, ihr bekommt sämtliche Premium-Features wie IP68-Zertifizierung, Fingerabdrucksensor, Samsungs DeX Desktopmodus und den S Pen. Bei der Hardware braucht ihr ebenfalls kaum Abstriche zu machen. Mediateks Dimensity 9300 CPU und 12 bis 16 GB RAM genügen für alle aktuellen Games sowie rechenintensive Apps.

Die Akkulaufzeit ist zwar etwas geringer, aber mit bis zu 13 Stunden (S10 Ultra) im Vergleich zur Konkurrenz weiterhin hervorragend. Die Displays sind wie bei den S11-Modellen 120Hz-AMOLEDs, allerdings ist die Helligkeit deutlich geringer. Das S10+ erreicht maximal 650 und das S10 Ultra 930 Nits. Beides aber auch zum Arbeiten im Freien absolut ausreichende Werte.

Mit seinen 12,4 Zoll ist das Galaxy Tab S10+ eine ideale Zwischenlösung, gerade euch das S11 für Multitasking und DeX zu klein, das 14,6 Zoll große S11 Ultra aber zu unhandlich ist. Dass Samsung ein S11+ in 12,4 Zoll nachreichen wird, ist aus unserer Sicht eher unwahrscheinlich.

Lesen: Die besten Notizen Apps für Android Tablets

Honor MagicPad 4: Beste Samsung-Alternative mit OLED-Display

Es müssen nicht immer die großen Marken sein. Honor beweist mit dem MagicPad 4, dass Qualität auch günstig geht. Das mit 599 Euro UVP vergleichsweise günstige Android-Tablet schickt ein ausgezeichnetes 12,3″-OLED-Display mit 3K-Auflösung ins Rennen, welches IMAX Enhanced und HDR10-fähig ist. Dazu kommt echt starke Hardware und solide Verarbeitung.

Sein 12,3-Zoll-OLED-Display mit 290 ppi Pixeldichte läuft laut Hersteller mit bis zu 165 Hz und 2400 Nits Maximalhelligkeit. Diese Werte können sich locker mit dem mehr als doppelt so teuren iPad Pro 13″ messen und lassen auch das Galaxy Tab S11 und S11 Ultra von Samsung in Sachen Helligkeit komplett im Schatten stehen.

Verstecken braucht sich das Honor MagicPad 4 auch bei der Performance nicht. Die Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5 CPU in Kombination mit 12 bis 16 GB RAM und 256 bis 512 GB Speicher verrichtet ihren Dienst bei jeder Aufgabe. Der Clou: Das Unibody-Metallgehäuse des MagicPad 4 ist mit nur 4,8 mm wirklich hauchdünn.

Auch der Magic Pencil 3 (im Bundle erhältlich) hat uns im Test ziemlich gut gefallen. Mit dem vorinstallierten MagicOS 10 auf Basis von Android 16 lässt sich ebenfalls gut arbeiten, sobald die nervige Bloatware erst deinstalliert ist. Das Tablet soll sogar 6 Jahre Updates bekommen. Einziger Nachteil: Das Galaxy Tab S11 ist im Angebot schon zu ähnlichen Preisen erhältlich und mit S Pen und Features wie Fingerabdrucksensor und IP68-Zertifizierung eindeutig besser.

Lesen: Burn-in bei OLED-Displays – Wie hoch ist das Risiko wirklich?


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