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Das Beste

Die besten Tablets für unter 400 Euro | 2021 Edition

Welches ist das beste Tablet für unter 400 Euro? Wir testen nahezu jedes Tablet und hier sind unsere Empfehlungen für diese Preisklasse.

Veröffentlicht am

Samsung Galaxy Tab S6 Lite vs. Apple iPad 7

Welches ist das beste Tablet für unter 400 Euro? Es gibt eine große Auswahl zwischen Android, Windows und natürlich dem iPad. Die einzelnen Testberichte zu den Produkten existieren bereits und nun findest Du im Folgenden die besten Geräte nochmal in einer übersichtlichen Gegenüberstellung.

Es muss nicht immer die Plus oder Pro Version eines Tablets sein. Häufig reicht auch bereits die Basic Version aus und viele Hersteller bringen extra ein Produkt für den kleinen Geldbeutel auf den Markt. Wem es nur auf die Leistung ankommt und wer kleinere Abstriche in der Ausstattung machen kann, der sollte sich eines der folgenden Tablets anschaffen.

Tablets für unter 400 Euro: Eine Übersicht

  • Beste Leistung insgesamt: Apple iPad 8 (bei Amazon*). Der A12 Bionic Prozessor von Apple ist sehr schnell und man erhält eine flotte Leistung. Multitasking ist immer flüssig möglich und die Option das Gerät mit einer Tastatur oder einem Stift aufzurüsten macht es zum idealen Tablet um intensiv zu arbeiten und zu spielen.
  • Bestes Display & Medien-Tablet: Samsung Galaxy Tab S5e (bei Amazon*). Das Tablet fühlt sich nicht nur hochwertig an, sondern überzeugt auch durch das schicke AMOLED Display und sehr guten Lautsprechern. Es ist ein gutes Entertainment-Tablet, eignet sich aber auch zum Arbeiten.
  • Bestes Android-Tablet mit Stift: Samsung Galaxy Tab S6 Lite (bei Amazon*). Das mit Quad-Core-Prozessor und Android 10 ausgestattete Tablet wird erst durch den S-Pen richtig interessant, denn der hat einiges zu bieten. Wer Wert auf ein Gerät mit passendem Stylus legt, der ist hier wohl richtig.
  • Chrome OS und Tastatur für wenig Geld: Lenovo Duet Chromebook (bei Amazon*). Durch Chrome OS, die Android-App-Unterstützung und die kostenlos beiliegende Tastatur hat Lenovo hier einen kleinen Allrounder entwickelt. Einen aktiven Stift kann man optional ebenfalls bekommen. Für den schmalen Geldbeutel eine gute Alternative zu teureren Geräten.
  • Bestes Billig-Windows-Tablet: Lenovo IdeaPad Duet 3i (bei Amazon*). Wenn es Windows sein soll, dann bietet sich in diesem Preisbereich das Lenovo IdeaPad Duet 3i an. Spannend ist vor allem die Tastatur, die inklusive ist und auch getrennt vom Tablet benutzt werden kann.

Testsieger für unter 400 Euro: Alle Details

Schauen wir uns nun die Tablets im Detail an.

Apple iPad 8: Beste Leistung für unter 400 Euro

Apple iPad 8 getestet

Apple iPad 8 bei* Amazon

Für gerade einmal rund 370 Euro erhaltet ihr die günstigste iPad-Version mit dem sehr flotten Apple A12 Bionic Prozessor, 3GB RAM und 32GB internen Speicher. Da es keinen MicroSD-Kartenslot gibt, muss leider vorher bereits entschieden werden wieviel Speicherplatz benötigt wird. Eine Aufstockung ist nicht möglich. Zum Glück gibt es mittlerweile eine große Anzahl an Cloud Speicher Anbietern. Der Prozessor ist großartig und performed nicht nur besser als sein Vorgänger im iPad 7, sondern ist auch leistungsstärker als das schnellste Android Tablet, das Samsung Galaxy Tab S7.

Standardaufgaben laufen ebenso flüssig wie anspruchsvolles Multitasking. Neben einer Videokonferenz kann man also noch ganz entspannt im Internet surfen. Ein großer Pluspunkt für alle Spiele-Liebhaber ist die hohe Auflösung. Damit kann jedes Game in sehr guter Qualität gespielt werden, was sicherlich für einen nochmal größeren Spaßfaktor sorgt.  PUBG kann sogar mit Ultra HD Grafik gezockt werden.

Die Leistung ist also herausragend und das Display ist auch nicht schlecht: Das 10,2 Zoll IPS Display hat eine gute Farbwiedergabe und mit 500 Nits setzt es sich auch in diesem Punkt wieder gegen fast alle Android Tablets durch. Die Auflösung beträgt 2160 x 1620 Pixel, wodurch die Texte einen sehr scharfen Eindruck machen. Der Bildschirm ist leider nicht laminiert, wodurch eine kleine Lücke zwischen dem Touchscreen und IPS-Panel sichtbar ist. Wer jedoch nichts davon weiß, dem wird diese Lücke vermutlich noch nicht mal auffallen. 

Das iPad 8 besitzt an einer der kürzeren Seite zwei Lautsprecher, die im Vergleich zur Konkurrenz sehr gut sind, jedoch bei Filmen für keinen echten Stereo Sound sorgen. Für manche mag es ein kleines Detail sein, für Filmliebhaber jedoch möglicherweise ein entscheidender Grund.

Für 97 Euro Aufpreis gibt es noch den Apple Pencil dazu, welcher druckempfindlich ist und auch Neigungen erkennen kann. Er reagiert sehr schnell und wird von vielen Apps wie Adobe Photoshop unterstützt. Aufgeladen wird der Stylus, indem man ihn in den Lightning-Anschluss des iPads steckt, oder aber per Adapter, der im Lieferumgang des Stifts enthalten ist. Möchte man jedoch ganz präzise zeichnen, dann macht einem die Luftlücke tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes einen Strich durch die Rechnung, da es manchmal so ausschaut, als würde man das Display gar nicht wirklich berühren.

Das optische Design des iPads hat sich seit der ersten Generation nur ein wenig in der Größe verändert, leider überleben aber vor allem immer wieder die dicken schwarzen Displayrahmen. Vor allem oben und unten fällt das schon sehr ins Auge. 490g wiegt das Tablet und es ist 7,5mm dick. Zu kaufen gibt es das iPad 8 in den Farben Silber, Space Grau und Gold.

Entsperrt werden kann man das Gerät über den Touch ID Fingerabdruckleser über den Home-Button. Zwischen den zwei Lautsprechern befindet sich der Lightning-Anschluss, welcher natürlich nicht USB-C ist, sonst wäre es ja schließlich nicht Apple. Dafür kannst Du das Ladekabel Deines iPhones verwenden. Smart-Connector für eine Tastatur und ein normaler Kopfhöreranschluss runden das Produkt ab.

Die 8MP Hauptkamera ist in Ordnung für gute Bilder und Fotos, die Frontkamera mit gerade einmal 1,2MP eher enttäuschend, Videoaufnahmen sollten damit lieber nicht gemacht werden.

Lesen: Unser Apple iPad 8 Test

Samsung Galaxy Tab S5e: Bestes Android-Tablet der Preisklasse

Samsung Galaxy Tab S5e Test

Samsung Galaxy Tab S5e bei* Amazon

Knapp unter 400 Euro kostet das Galaxy Tab S5e und trotzdem bietet es einige Premium Features. Dazu gehört vor allem das 10,5 Zoll AMOLED Display und überzeugende Lautsprecher, welche merkbar besser sind als bei der Konkurrenz.  Zudem ist das Tablet eines der wenigen Samsung Geräte, welches ein komplettes Metallgehäuse hat. Das fühlt sich sehr hochwertig an und mit gerade einmal 5,5 mm Dicke ist es sogar dünner als das iPad Pro.

Neben einem im Powerbutton integrierten Fingerabdruckscanner, gibt es unter den Lautstärkereglern auch einen MicroSD-Kartenslot, um die Speicherkapazität aufzustocken. In der LTE-Version kann man dort auch eine SIM-Karte einlegen und man erhält einen USB-C zu 3,5mm Klinkenadapter, denn einen Kopfhöreranschluss gibt es nicht. Ganz unten befindet sich dann noch ein USB C 3.1 Gen 1 Anschluss, um Zubehör wie Tastaturen anzuschließen.

Das Galaxy Tab S5e besitzt insgesamt 4 Lautsprecher, welche eine erstaunlich gute Qualität haben. Man bekommt einen angenehmen Bass und der Sound ist ziemlich klar zu verstehen. Die 13MP Kamera auf der Rückseite ist sehr ordentlich und schießt saubere und gute Bilder. Auch die 8MP Frontkamera macht für ein Tablet gute Selfies und für eine Videokonferenz reicht es völlig aus.

Das AMOLED Display umfasst eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixel und ist damit eines der schärfsten Displays im 10 Zoll Sektor auf dem Markt. Die Farben sehen sehr gut aus und es hat einen hohen Kontrast. Die Schwarzwerte sind echt und auch draußen oder bei viel Licht sind die Inhalte gut lesbar. Samsung entwickelt immer wieder schicke AMOLED Panel und aktuell ist dieses Display nach dem Samsung Galaxy Tab S7+ das beste, was in einem Android Tablet verbaut ist. Darüber hinaus können die Farben auch noch in den Einstellungen variiert werden und für die Nacht gibt es einen angenehmen Blaulichtfilter. Im Vergleich zu einem iPad Pro 11 Zoll Display ist das Samsung Galaxy Tab S5e jedoch deutlich dunkler. Das ist natürlich auch zu erwarten, da das Apple Produkt auch doppelt so teuer ist. Schade ist vor allem, dass das Produkt von Samsung keinen Stylus unterstützt.

Im Tab S5e wurde ein Snapdragon 670 Octa-Core Prozessor integriert sowie 4GB RAM und 64GB Speicher. Es werden auch andere Versionen angeboten. Im Benchmarking schneidet das Tablet was die Schnelligkeit angeht gut ab, ist jedoch kein Spitzenreiter. Es können ganz angenehm zwei Apps parallel geöffnet werden und das Tab S5e läuft ohne Ruckler flüssig weiter.  Für Gamer gibt es noch einen weiteren großen Vorteil: Es ist eines der wenigen Android-Tablets, auf dem Fortnite läuft. Zwar nur in der niedrigsten Grafikeinstellung, aber immerhin.

Ein Punkt, der ebenfalls noch angesprochen werden muss, sind die WLAN-Probleme des Samsung Galaxy Tab S5e. Wird das Tablet im Landschaftsmodus gehalten, reduziert sich die Geschwindigkeit um rund 50 %. Ohne dieses Wissen würde es aber vermutlich gar nicht auffallen, zumindest wenn eine gute WLAN-Verbindung besteht. Ist die Verbindung schlecht, sollte man das Tablet einfach rotieren. Manche wird es vielleicht stören, andere eher nicht.

Ausgestattet ist das Tablet mit Android 10, worauf die One UI gesetzt wurde. Das eigene Interface von Samsung sieht sehr modern aus und alles läuft flüssig. Für viele wird zudem der Samsung Dex Modus ein sehr nützliches Feature sein. Dieser Desktop Modus verwandelt Android in ein Desktopbetriebssystem. Das Ganze sieht dann schon fast aus wie Windows. Apps können in einzelnen Fenstern separat geöffnet werden, wodurch unzählige Programme parallel laufen können. Vor allem mit einer Tastatur und Maus kann so sehr gut gearbeitet werden.

Die Akkulaufzeit ist mit 13,5 Stunden ein guter Wert, je nach Nutzverhalten verringert sich diese Zeit natürlich.

Lesen: Unser Samsung Galaxy Tab S5e Test

Samsung Galaxy Tab S6 Lite: Bestes Android-Tablet mit Stift

Samsung Galaxy Tab S6 Lite Review

Samsung Galaxy Tab S6 Lite bei* Amazon

Mit dem Galaxy Tab S6 Lite gibt es von Samsung endlich wieder ein mit rund 379 Euro wirklich günstiges Tablet mit S Pen. Zudem blickt man in ganze 10,4 Zoll und erhält einen Quad-Core-Prozessor und Android 10. Mit 2000 x 1200 Pixeln ist die Auflösung gut für einen 10 Zoll Bildschirm. Im Vergleich zum Galaxy Tab S5e und den AMOLED Panel sieht das Bild jedoch unschärfer aus. Beim LCD-Display muss man ein paar Abstriche machen, draußen kann man das Bild nicht immer optimal erkennen. Die Farben bleiben zu lasch und auch der Kontrast kann nicht vollständig überzeugen. Das fällt jedoch nur auf, wenn Konkurrenz Produkte direkt daneben liegen. Durch ein Widevine Level L1 können Netflix und die anderen Streaminganbieter in HD-Auflösung geschaut werden.

Der S Pen macht das Galaxy Tab S6 Lite erst richtig interessant: Dieser ist standardmäßig mit im Lieferumfang enthalten und technisch ist er derselbe wie beim Galaxy Tab S3, S4 und S6. Zudem besitzt der Stylus 4096 Druckstufen, wodurch Menschen, die viel Gefühl in der Hand besitzen, wirklich viele gestalterische Möglichkeiten erhalten. Der Stift muss nicht extern aufgeladen werden und kann magnetisch am Tablet befestigt werden.

Extrem praktisch ist auch die Handschrifterkennung: Dadurch erkennt Samsung die handgeschriebenen Texte und kann diese in Computer-Text umwandeln. Der Exynos 9611 Octa-Core Prozessor mit 4GB RAM stammt aus dem eigenen Haus und zusätzlich gibt es je nach Version 64GB und 128GB Speicherkapazität. Auch LTE ist mit an Bord und die gesamte Hardware gliedert sich im Vergleich zur Konkurrenz genau in die Mittelklasse ein. Ein Spiele-Tablet ist es nicht, da die Grafik zu sehr nach unten geschraubt werden muss, damit diese flüssig laufen. Dafür laufen aber Apps wie Word, Lightroom und der Browser sehr gut.

Das Design ist das gleiche wie beim Tab S5e und sieht ebenso hochwertig aus, ist mit 7mm allerdings leicht dicker, aber auch dieses Gerät besteht komplett aus Metall. Das Galaxy Tab S6 Lite wurde mit einem MicroSD-Kartenslot, einem Kopfhöreranschluss und einem USB C Port ausgestattet. Externe Monitore können leider nicht angeschlossen werden, da es nur USB 2.0 ist. Ein Tastatur Dock und einen Fingerabdruckleser vermisst man ebenfalls. Das Tablet kann zwar per Gesichtserkennung entsperrt werden, wofür es aber nicht einen extra Sensor gibt, weshalb es deutlich schlechter funktioniert als bei Apple.

Es gibt zwei Lautsprecher, die sich an den kurzen Seiten befinden. Das sorgt für einen Stereoeffekt und die Qualität des Tons ist auch insgesamt ganz gut. Mit einer 5MP Kamera auf der Front- und einer 8MP Kamera auf der Rückseite ist das S6 Lite solide aufgestellt und liefert ordentliche Fotos sowieso Videos.

Das Tablet war eines der ersten welches mit Android 10 ausgeliefert wird und darauf sitzt natürlich die OneUI, die eigene Oberfläche von Samsung. Der DeX Desktopmodus wird leider nicht unterstützt, dafür wurden noch einige kleinere Features eingebaut. Die Akkulaufzeit beträgt bei leichter Nutzung 11,5 Stunden und bei starker Nutzung 6,5 Stunden.

Lesen: Unser Samsung Galaxy Tab S6 Lite Test

Lenovo Duet Chromebook: Chrome OS und Tastatur

Lenovo Duet Chromebook Review

Lenovo IdeaPad Duet Chromebook bei* Amazon

Das Lenovo IdeaPad Duet Chromebook ist wirklich spannend, denn für 329 Euro erhält man den Desktop Chrome Browser, eine Tastatur und eine Stift-Option. Für das Geld fühlt sich das Tablet sehr hochwertig an, da das Gehäuse zu einem Großteil aus Metall besteht. Der obere Teil besteht aus blauem Kunststoff, was rein von der Optik her allerdings Geschmacksache ist. Mit einer Dicke von 7,3 mm und 450 Gramm liegt das Chromebook genau im Durchschnitt im Vergleich zur Konkurrenz. Etwas schade ist der fehlende Anschluss für einen Kopfhörer und ein Kartenslot für MicroSDs ist nicht vorhanden. Dafür gibt es im Lieferumfang aber wenigstens einen Audioadapter. Über den USB C Anschluss können zudem komplexere Hubs und weiteres Zubehör angeschlossen werden.

Entsperrt werden kann das Gerät weder per Fingerabdruck noch durch eine Gesichtserkennung. Die Frontkamera wurde mit 2MP ausgestattet und die Kamera auf der Rückseite mit 8MP. Das ist nicht unbedingt besonders gut, reicht aber für den alltäglichen Gebrauch und auch die Urlaubbilder werden vermutlich relativ selten mit dem Tablet geschossen. Sehr gut ist dagegen, dass im Lieferumfang bereits eine Tastatur und ein Cover mit Klappständer enthalten sind. Bei der Konkurrenz müssen solche Tastaturen für 100 Euro extra gekauft werden. Das macht den geringen Gesamtpreis des Tablets nochmal attraktiver.

Über einen magnetischen Anschluss wird die Tastatur verbunden und muss dadurch nicht extra geladen werden. Durch das 10 Zoll Display ist diese zwar etwas klein, allerdings kann man einfach und schnell darauf schreiben. Leider kann sie nicht angewinkelt werden, dafür ist jedoch noch ein kleines Touchpad integriert.

Das wichtigste und beste Feature ist natürlich Chrome OS. Das System basiert wie Android auf Linux und gilt als besonders sicher. Ursprünglich war es als Cloud System gedacht, mittlerweile können aber auch Android Apps darauf installiert und lokal genutzt werden. Für das Lenovo Duet Chromebook sollen 8 Jahre lang Updates bereitgestellt werden, was das Gerät deutlich länger aktuell hält als jedes Android Tablet.

Das Herzstück ist der Chrome Browser in der Vollversion, wie man ihn von macOS und Windows kennt. Auch können genau dieselben Erweiterungen installiert werden. Auch durchaus anspruchsvolle Web-Apps wie Netflix oder Google Docs laufen sehr flüssig. Für wenig Geld gibt es einen Desktop Browser, mit dem wie bei einem PC fast alles erledigt werden kann und das alles ohne die mobilen Kompromisse. Bedient werden kann das System sowohl per Touchscreen als auch mit Maus und Tastatur. Im Tablet-Modus gibt es wie bei Android eine Art Startbildschirm auf dem alle installieren Apps gelistet sind. Zudem können diese in frei beweglichen Fenstern geöffnet werden, was insgesamt relativ stabil und flüssig läuft.

Es können zwar nicht alle Android Apps installiert werden aber die meisten, wie YouTube, Lightroom, OneDrive und viele Spiele. Diese kann man auf dem 10,1 Zoll großen IPS-Display auch gut erkennen und nutzen. Full-HD mit 1920 x 1200 Pixel ist bei dieser Größe völlig ausreichend. Mit 400 Nits ist es auch relativ hell, sodass man auch draußen alles lesen kann. Oben sitzen zwei Lautsprecher, die für einen Stereo Effekt sorgen. Die Qualität ist in Ordnung, ähnliche Produkte wie das iPad 8 überzeugen aber mehr.

Das Duet Chromebook kann mit jedem USI Stift bedient werden. Aktuell ist nur der HP USI Stylus in Deutschland verfügbar, für den rund 80 Euro investiert werden müssen. Die Qualität ist ausbaufähig, dafür kann der Stift aber per USB C Kabel geladen werden. Druckstufen gibt es ebenfalls und von Chrome OS wird der Stylus gut unterstützt. Während man schreibt kann der Handballen sogar auf dem Display ausgeruht werden. Auf dem Tablet können damit Notizen geschrieben oder ein wenig gezeichnet werden. Das funktioniert ganz gut, jedoch nicht so optimal wie bei der Konkurrenz. Apples iPad 8 mit dem Apple Pencil oder das Samsung Galaxy Tab S6 Lite mit S Pen sorgen für noch klarere Notizen und der Stift regiert etwas schneller.

Die Hardware besteht aus einem MediaTek Helio P60T Octa-Core Prozessor mit 4GB Arbeitsspeicher. Man kann zwischen 64GB und 128GB internen Speicher aussuchen, die größere Version kostet dabei gerade einmal 30 Euro mehr. Für den günstigen Preis schneidet die Leistung wirklich sehr gut im Benchmark Vergleich ab. Der Akku schafft maximal 10 Stunden, bei intensiver Nutzung muss das Tablet nach 4,5 Stunden ans Kabel.

Lesen: Unser Lenovo Duet Chromebook Test

Lenovo IdeaPad Duet 3i: Ein Windows-Tablet für wenig Geld

Lenovo IdeaPad Duet 3i getestet

Lenovo IdeaPad Duet 3i bei* Amazon

Wenn es Windows sein soll, dann bietet sich das Lenovo IdeaPad Duet 3i an. Es gehört zu den günstigsten Windows Tablets auf dem Markt und eine Tastatur gibt es auch noch obendrauf. Womit das Tablet ebenfalls richtig punkten kann ist die Verarbeitung. Das Design ist sehr ansprechend gestaltet, es besteht zwar zu einem Großteil aus Kunststoff, fühlt sich aber sehr hochwertig an. Der integrierte Klappständer ist aus Kunststoff und kann weit ausgeklappt werden. Insgesamt ist es mit 890 Gramm und 9,9mm Dicke nicht gerade schmal, für Windows ist das aber normal. Positiv ist auch, dass es an der Seite gleich zwei USB C 3.2 Gen Anschlüsse gibt, über die das Duet 3i auch geladen werden kann. Ein MicroSD-Kartenslot und ein Anschluss für Kopfhörer sind ebenfalls mit dabei.

Die Foto- und Videoqualität ist dagegen relativ schwach, so gibt es vorne eine 2MP Kamera und hinten eine mit 5MP. Für Videokonferenzen reicht das zwar aus, viel mehr geht aber nicht. Ein Highlight ist dagegen das Tastatur Cover, welches im Lieferumfang enthalten ist. Aufgrund des 10,3 Zoll Displays ist die Tastatur natürlich kleiner als bei einem normalen Laptop, das ist bei der Konkurrenz aber genauso. Beim Surface Go 2 konnte die Tastatur noch leicht angewinkelt werden, das Lenovo IdeaPad Duet 3i bietet diese Funktion leider nicht. Über einen magnetischen Anschluss wird die Tastatur mit dem Tablet verbunden und zusätzlich kann sie auch via Bluetooth und durch einen integrierten Akku, ohne angeschlossen zu sein, genutzt werden. Falls mal nicht viel Platz vorhanden sein sollte, kann das Tablet also auf einen Tisch gestellt und die Tastatur auf den Schoß gelegt werden.

Lenovo bietet das IdeaPad Duet 3i mit einem Intel Celeron N4020 Dual-Core Prozessor oder mit einem Intel Pentium N5030 Quad-Core Chip an. Je nach Modell erhält man zudem 4GB oder 8GB RAM und 64GB oder 128GB eMMC Speicher. Für den Preis ist die Leistung des Intel N4020 im Benchmark Vergleich relativ gut, jedoch etwas schwächer als ein Intel Pentium Gold der Surface Go Reihe.

Die Grafikleistung und anspruchsvolle Programme passen bei dem Lenovo Gerät leider nicht zusammen. Sogar Photoshop läuft nicht immer sauber und Spiele kann man komplett vergessen. Für Office und Internet ist die Leistung jedoch gut genug. Die Office-Programme laufen flüssig und auch Google Chrome und Microsoft Edge funktionieren ganz ordentlich. Werden jedoch viele Tabs parallel geöffnet, kann es auch dazu führen, dass das Duet 3i ins Stocken gerät. Auch YouTube gerät, wie bei vielen Windows-Tablets immer mal wieder ins Stottern und es dauert ein paar Sekunden bevor in den Vollbildmodus gewechselt wird.

Multitasking ist nicht möglich, dafür reichen die 4GB RAM einfach nicht aus. Schon bei einfachen Arbeiten sind CPU und Arbeitsspeicher fast vollständig ausgelastet. Das Display ist mit einer Full-HD Auflösung für 10 Zoll gut und alle Texte sehen scharf aus. Aufgrund der schnellen Überlastung des Tablets macht auch das Verwenden eines Stylus vermutlich maximal für handschriftliche Notizen Sinn. Für den Preis ist das Display hell genug und Farben werden gut wiedergegeben.

Wie immer bei Windows-Tablets ist die Tonqualität schlecht. Die Lautsprecher sitzen links und rechts vom Display und können nicht wirklich überzeugen. Ab Werk läuft auf dem Lenovo IdeaPad Duet 3i Windows 10 im S Mode. In dem Modus können nur Apps aus dem Microsoft Store installiert werden. Mit ein paar Klicks kann man aber zu Windows 10 Home wechseln und das Tablet verhält sich dann wie jeder andere Windows PC. Der Akku hält solide 6 Stunden, reicht also für einen knappen Arbeitstag bei intensiver Belastung.

Lesen: Unser Lenovo IdeaPad Duet 3i Test


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