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Top 10: Die besten Tablets für Fotografen | 2023 Edition

Welches ist das beste Tablet für Fotografen? Ähnlich wie beim Kauf von Kameras und Objektiven stehen Fotografen auch im Tablet-Bereich vor der Qual der Wahl. Wir stellen euch die besten Modelle für professionelle Bildbearbeitung und Videoschnitt vor. Egal ob ihr iPadOS, Windows oder Android bevorzugt – In unserer Bestenliste werdet ihr fündig.

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Apple iPad Pro 2020 mit Adobe Lightroom

Welches sind die besten Tablets für Fotografen? Professionelle Bildbearbeitungssoftware wie Photoshop und Lightroom ist mittlerweile auch für viele Tablets erhältlich. Welche Programme fürs Tablet erhältlich sind, hängt jedoch auch vom Betriebssystem ab.

So viel ist sicher: Tablets eignen sich ideal, um Fotos auf hochwertige Weise zu betrachten und zu bearbeiten. Es fühlt sich gut an, mit den Fingern oder einem Stylus direkten haptischen Kontakt zu seinen Fotos aufzunehmen. Auch die Bildretusche geht auf einem Tablet angenehmer von der Hand als mit einer Maus am Desktop-Computer. In unsere Bestenliste haben es sowohl Tablets mit iPadOS, Windows als auch Android geschafft. Wir stellen euch die aktuell besten Tablets für Fotografen vor.

Zu Beginn unseres Artikels findet ihr unsere Bestenliste, die euch schon mal eine grobe Übersicht bietet. Anschließend gehen wir näher auf die einzelnen Tablets ein und verlinken unsere ausführlichen Testberichte.

Wir fangen mit den absolut besten Tablets für Fotografen an, die allerdings auch entsprechend teuer sind. Danach stellen wir euch günstigere Alternativen vor. Alle Tablets, die wir hier auflisten, eignen sich sehr gut für die professionelle Bildbearbeitung und zum Schneiden von Videos. Auf die Kameraqualität der Tablets gehen wir in dieser Übersicht nur rudimentär ein. Denn ein professioneller Fotograf käme vermutlich nicht auf die Idee, ernsthaft mit einem Tablet zu fotografieren.

Tablets für Fotografen: Eine Übersicht

  • Das beste Tablet für Fotografen: Apple iPad Pro M2 (bei Amazon*). Die aktuellen Flaggschiffe von Apple sind in meinen Augen die Testsieger unter den derzeitigen Tablets. Die Apple iPad Pros kommen wahlweise mit einem 11 Zoll oder 12,9 Zoll Display mit 120 Hz daher. Sie unterstützen den Apple Pencil 2, der sich hervorragend zur Bildbearbeitung eignet. Zudem besitzen sie die mit Abstand stärkste Hardware und haben den gleichen M2 Chip verbaut wie in den aktuellen MacBooks. So rendern Fotos in Lightroom oder Videos in LumaFusion und Adobe Premiere Rush deutlich schneller als z.B. mit dem Surface Pro 9. Einziger Wermutstropfen: Lightroom Classic und die Desktop-Photoshop-Version sind aktuell nicht für iPadOS verfügbar.
  • Fast genauso gut: Apple iPad Pro M1 (bei Amazon*). Wenn ihr nicht das Neueste vom Neuen braucht, empfehlen wir euch zum etwas günstigeren iPad Pro mit M1 Chip zu greifen. Das iPad Pro mit M1 Chip hat im Vergleich zum M2 Chip auf dem Papier zwar etwas weniger Leistung, dies spielt in der Praxis jedoch keine spürbare Rolle. Ansonsten ist das Tablet abgesehen von minimalen Unterschieden praktisch identisch zum iPad Pro mit M2 Chip.
  • Beste iPad Pro Alternative: Apple iPad Air (bei Amazon*). Das Apple iPad Air ist fast genau so gut wie das Apple iPad Pro. Das Apple iPad Air besitzt theoretisch etwas weniger Leistung als das Apple iPad Pro, doch in der Realität merkt man quasi keinen Unterschied. Die Bearbeitung von hochauflösenden Fotos und Videos gelingt auch mit dem Apple iPad Air einwandfrei. Das Display ist im Vergleich zum Apple iPad Pro minimal dunkler und bietet lediglich 60 Hz. Es ist außerdem nur in einer Version mit 10,9 Zoll erhältlich.
  • Bestes Windows-Tablet für Fotografen: Microsoft Surface Pro 9 (bei Amazon*). Das Microsoft Surface Pro 9 kommt zwar in Gestalt eines Tablets daher, ist aber faktisch ein normaler Windows PC. Der Vorteil: Auch die Desktop-Version von Photoshop sowie Lightroom Classic laufen auf dem Gerät. Im Vergleich zu einem normalen Laptop mit gleicher Ausstattung ist das Microsoft Surface Pro 9 jedoch sehr teuer. Leistungstechnisch ist es dem Apple iPad Pro und Apple iPad Air unterlegen.
  • Beste Surface Pro 9 Alternative: Microsoft Surface Pro 8 (bei Amazon*). Das Microsoft Surface Pro 8 bietet fast die gleichen Features und eine nur unwesentlich schlechtere Hardwareleistung verglichen mit dem aktuellen Microsoft Surface Pro 9, ist jedoch schon deutlich günstiger zu haben.
  • Besten Android-Tablets für Fotografen: Samsung Galaxy Tab S8 Serie (bei Amazon*). Fotografen, die Android bevorzugen, werden mit der Samsung Galaxy Tab S8 Serie bestens bedient. Lightroom Mobile läuft super, jedoch müssen Android-Fans z.B. auf Affinity Photo verzichten und allgemein sind die App-Versionen für iPadOS oft besser optimiert.
  • Bestes Mittelklasse-Tablet für Fotografen: Apple iPad 10 (bei Amazon*). Auch das „normale“ Apple iPad 10 bietet für seinen Preis eine erstaunlich gute Leistung. So läuft die Bildbearbeitung mit Programmen wie Adobe Lightroom oder Adobe Photoshop sehr flüssig ab.
    Leider ist das Display des Tablets nicht laminiert. Dies führt dazu, dass man manchmal den Eindruck hat, man würde das Display nicht direkt berühren, wenn man mit dem Apple Pencil arbeitet. Dies kann bei der Foto-Retusche hinderlich sein.
  • Gutes Einsteiger-Tablet für Fotografen: Apple iPad 9 (bei Amazon*). Das Apple iPad 9 kommt mit dem älteren Design und einer etwas schwächeren Leistung daher. Dafür ist es aufgrund des Alters schon günstiger erhältlich. Unter der Problematik des nicht laminierten Displays leidet das Apple iPad 9 genauso wie das Apple iPad 10.
  • Bestes 8 Zoll Tablet für Fotografen: Apple iPad Mini (bei Amazon*). Fotografen, die Wert auf Mobilität legen, sollten einen Blick auf das Apple iPad Mini werfen. Das Tablet besitzt ein kompaktes 8 Zoll Display und bietet genügend Leistung für die professionelle Bildbearbeitung. Das Tablet kann easy in einer größeren Jackentasche verstaut werden und bietet dennoch einen Bildschirm, auf dem das Betrachten und Bearbeiten von Fotos Spaß macht.
    Einzig der sogenannte Jelly-Effekt des Displays ist ärgerlich. So zieht beim Scrollen nicht der gesamte Bildschirminhalt gleichmäßig mit. Dies führt zu einer versetzten Darstellung.
  • Günstigere Galaxy Tab S8 Alternative: Xiaomi Pad 5 (bei Amazon*). Fotografen, die Android bevorzugen, jedoch nicht so viel Geld wie für die Samsung S8 Serie ausgeben wollen, sind mit dem Xiaomi Pad 5 gut bedient. Das Tablet bietet ein hervorragendes Display, einen soliden Prozessor sowie einen guten Stift und fühlt sich dank des Metallgehäuses hochwertig an. Im Vergleich zum Galaxy Tab S7 und S8 müsst ihr allerdings auf einen Fingerabdruckleser, ein MicroSD-Kartenslot und etwas Leistung verzichten und auch die Software-Update-Philosophie kann nicht mit den Samsung Tablets mithalten.

Besten Tablets für Fotografen: Alle Details

Schauen wir uns die Geräte nun im Detail an.

Apple iPad Pro M1 & M2: Unsere Testsieger

Apple iPad Pro M1 getestet

Apple iPad Pro M2 bei* Amazon

Klar darf das Apple iPad Pro auch in dieser Bestenliste nicht fehlen. Das aktuelle Apple iPad Pro gibt es in 11 Zoll und 12,9 Zoll und bietet die mit Abstand größte Leistung aller aktuellen Tablets. Die Power verdankt es dem M2 Chip, der auch in den aktuellen MacBooks verbaut ist. Aufgrund des geringeren Preises ist jedoch das Vorgänger-Model mit M1 die cleverere Wahl. Denn das M1 Model bietet ebenfalls mehr Power als aktuell zur Bildbearbeitung auf einem Tablet benötigt wird und ist ansonsten beinahe identisch zur aktuellen Version.

Beide Modelle unterstützen den sehr guten Apple Pencil 2, der jedoch separat erworben werden muss und bei Apple aktuell stolze 149,00 € kostet. Die Spitze des Stifts ist druckempfindlich und unterstützt 4000 Druckstufen. Der Stylus kann an der Seite des Tablets befestigt werden, wo er via Induktion aufgeladen wird.
In Apps wie Photoshop, Lightroom oder Affinity Photo eignet sich der Apple Pencil 2 vor allem zum Maskieren von Objekten. Auch beim Retuschieren von Portraits ist der Stift sehr nützlich.

Was uns besonders am Apple iPad Pro gefällt: Die große Auswahl an speziell fürs iPad optimierten Apps wie z.B. Affinity Photo.

Zudem bietet das iPad Pro Face ID Gesichtserkennung, vier hervorragende Lautsprecher, eine hochwertige Verarbeitung, gute Kameras und einen LIDAR Sensor.
Außerdem können mit dem Magic Keyboard und dem Smart Keyboard Folio zwei eigens von Apple entwickelte Tastatur Cover erworben werden.

Etwas schade ist, dass Lightroom Classic und die Desktop-Photoshop-Version aktuell nicht für iPadOS verfügbar sind.
Dieser Umstand führt uns zum wohl einzig großen Kritikpunkt bezüglich der aktuellen iPad Pro Modelle – Durch iPadOS sind die Tablets teilweise eingeschränkt und können nicht ihr volles Potenzial entfalten.

Gäbe es eine angepasste Version von MacOS fürs iPad, so wäre es möglich, die Desktop-Versionen von Adobe-Programmen wie Photoshop oder Premiere Pro zu nutzen.
Das Microsoft Surface Pro 8 und 9 zeigen, wie es gehen könnte.

Auch längst überfällig: Eine iPad-Version von Final Cut Pro, Apples eigenem Schnittprogramm.

Ebenfalls ärgerlich finden wir, dass das kleinere 11 Zoll iPad Pro immer noch mit dem „alten“ Retina Display daherkommt und nicht das modernere Mini LED Display besitzt wie das 12,9 Zoll Model. Das Mini-LED Display sorgt für noch bessere Kontraste und Schwarzwerte und ist mit einem OLED-Panel vergleichbar. Die Schattenseite der Mini-LED-Technologie: Blooming. Die sorgt dafür, dass beispielsweise helle Schrift auf einem schwarzen Hintergrund manchmal von einem leichten „Schleier“ unterlegt wird.

Dennoch werden Fotografen sowohl mit dem 11 Zoll als auch dem 12,9 Zoll iPad Pro buchstäblich ihre helle Freude haben. Denn die Displays sind sehr hell, scharf und bieten dank 120 Hz eine komfortable Bedienung – insbesondere mit dem Apple Pencil 2.

Zusammenfassend bietet das iPad Pro sowohl mit M2 als auch mit M1 Chip die beste Leistung aller aktuellen Tablets. Darüber hinaus besitzt es ein wunderschönes Display und dank 120Hz und Apple Pencil 2 großartigen Bedienkomfort. Die Basis-Version kommt allerdings lediglich mit 128 GB daher. Das dürfte für viele Fotografen zu wenig Speicherplatz sein und der Aufpreis für eine größere SSD (bis zu 2 TB) lässt sich Apple teuer bezahlen.

Fotografen, die mit einem Apple Macbook Pro arbeiten, werden die hohe Farbhomogenität der Displays zu schätzen wissen.

Apropos Macbook Pro: Via Sidecar kann das iPad Pro auch als zweites Display für einen Mac verwendet werden. Ein geniales Feature, denn so kann euer iPad z.B. als hochwertiger Vorschaumonitor fungieren. So macht die Bildbearbeitung dank iPad auch auf dem Mac noch mehr Spaß.

Damit sichert sich das iPad Pro zu Recht unsere Siegerkrone als bestes Tablet für Fotografen.

Lesen: Unser Apple iPad Pro Test

Apple iPad Air: Eine gute Pro Alternative

Apple iPad Air 5 Test

Apple iPad Air bei* Amazon

Das Apple iPad Air ist eine gute Alternative zum Apple iPad Pro. Es kostet weniger, besitzt aber ebenfalls den leistungsstarken M1 Chip. Somit ist auch das Apple iPad Air schneller als jedes Android-Tablet.
Es unterstützt den Apple Pencil 2 und bietet 2 Tastatur-Varianten. Das Design ist schick, die Kameras sind gut und das Tablet besitzt ein gutes LCD-Display und aktuelle Software.

Doch ein paar Abstriche muss das iPad Air im Vergleich zum iPad Pro machen: So besitzt der 10,9 Zoll große Bildschirm lediglich 60 Hz und das Tablet bietet in der Basis-Version nur 64 GB Speicherplatz. So käme diese Version z.B. für Hochzeitsfotografen aufgrund der geringen Speicherkapazität kaum in Frage. Kauft ihr hingegen das 256 GB Model, seid ihr preislich nicht mehr weit vom kleinen Apple iPad Pro entfernt.

Da die Dateien in der professionellen Foto- und Videografie aufgrund von höheren Auflösungen immer größer werden, ist auch der schnelle Datentransfer essentiell. Das iPad Pro bietet einen Thunderbolt-Anschluss, der zwar optisch nicht vom USB-C-Anschluss des iPad Air zu unterscheiden ist, jedoch einen höheren Datendurchsatz bietet.

Ob das entscheidend für euch ist, kommt darauf an, wie stark die Geschwindigkeit beim Übertragen von Fotos und Videos in eurem Workflow eine Rolle spielt. Je größer die Dateien sind, die ihr übertragen wollt, desto deutlicher macht sich der Geschwindigkeitsunterschied bemerkbar.
Ebenfalls bedenken solltet ihr, dass ihr mit dem iPad Pro gegen einen Aufpreis die Möglichkeit habt, im 5G-Netz zu surfen, während das iPad Air lediglich LTE bietet.

Aus den genannten Gründen würden wir professionellen Fotografen also dennoch eher zum Apple iPad Pro raten, auch wenn das Apple iPad Air eine sehr gute Figur macht.

Lesen: Unser Apple iPad Air Testbericht

Microsoft Surface Pro 9 und 8: Beste Windows-Wahl

Microsoft Surface Pro 8 Test

Microsoft Surface Pro 9 bei* Amazon

Bereits das Microsoft Surface Pro 8 war das beste Windows Tablet auf dem Markt. Das Microsoft Surface Pro 9 kommt noch einmal mit mehr Leistung daher, unterscheidet sich sonst aber nur unwesentlich vom Microsoft Surface Pro 8. Bei beiden Varianten erhalten wir ein schickes Design mit einem praktischen Kickstand und einer tollen Tastatur, ein hochwertiges 120 Hz Display und genügend Rechenleistung für die Bild- und Videobearbeitung. Auch die Kamera-Qualität ist für ein Tablet sehr ansprechend und eignet sich ideal für Videocalls. Das Seitenverhältnis des Bildschirms beträgt 3:2. Das Display bietet eine sehr hohe Auflösung von 2880 x 1920 Pixeln. Kontrast, Sättigung und Helligkeit sind auf einem sehr hohen Niveau.

Der Vorteil von Windows ist, dass auch die Desktop-Versionen von Photoshop sowie Lightroom Classic auf dem Microsoft Surface Pro 8 und 9 laufen. Im Vergleich zu einem normalen Laptop mit gleicher Ausstattung ist das Microsoft Surface Pro 8 und 9 jedoch sehr teuer. So kostet das Microsoft Surface Pro 9 in der Basis-Ausstattung mit 128 GB SSD 1299 Euro. Dafür ist die SSD austauschbar, was vor allem für Fotografen praktisch ist.
Leistungstechnisch sind die Geräte jedoch dem Apple iPad Pro und Apple iPad Air unterlegen.

Der größte Vorteil des Microsoft Surface Pro 8 & 9 ist Windows 11. Ihr erhaltet einen vollwertigen Windows Computer und könnt dementsprechend sämtliche Windows Software und Peripherie nutzen.

Lesen: Unser Microsoft Surface Pro 8 Test

Apple iPad mini: Bestes 8 Zoll Tablet

Apple iPad Mini 6 Test

Apple iPad Mini bei* Amazon

Auch das Apple iPad mini ist leistungsstark genug, um hochauflösende Fotos und Videos zu bearbeiten.
Es ist mit dem Apple A15 Prozessor ausgestattet, der zwar nicht mit dem M1 Chip mithalten kann, aber dennoch genug Power bietet, um die meisten Android-Tablets zu schlagen. Auch das hochwertige Metallgehäuse und das angenehme Gewicht von 297g können überzeugen. Ebenfalls gut finden wir den Fingerabdruckleser, die guten Stereo-Lautsprecher und Kameras und den USB-C-Anschluss.

Es unterstützt den Apple Pencil 2 und kann auf die breite Vielfalt an Tablet-optimierter Software im Appstore zurückgreifen. Das iPad mini ist somit das beste 8 Zoll Tablet auf dem Markt und dank des kompakten Formats der ideale Begleiter für Fotografen, die oft unterwegs sind.

Der Bildschirm des iPad mini ist optisch hochwertig, bietet allerdings „nur“ 500 Nits und 60Hz. Leider ist der Jelly-Effekt des Displays etwas nervig. So zieht beim Scrollen nicht der gesamte Bildschirminhalt gleichmäßig mit. Dies führt zu einer versetzten Darstellung und wirkt störend. Bei der Bearbeitung von Fotos stört dies jedoch nicht.

Das iPad mini ist mit 64 GB und 256 GB Speicherplatz erhältlich. Apple-Fans, die Wert auf Mobilität legen, werden mit dem iPad Mini bestens bedient. Die größte Stärke ist – wie bei allen Tablets von Apple – die große Vielfalt an angepasster Software.

Lesen: Unser Apple iPad Mini Test

Samsung Galaxy Tab S8 Serie: Android für Fotografen

Samsung Galaxy Tab S8 Ultra

Samsung Galaxy Tab S8 bei* Amazon

Die Samsung Galaxy Tab S8 Serie gehört zu den derzeit besten Android-Tablets auf dem Markt. Die Tablets sind leistungsstark und besitzen ein hochwertiges Metallgehäuse. Fotografen profitieren von dem exzellenten S Pen sowie den großen Displays. Zudem werden Fotografen den microSD-Karten-Slot zu schätzen wissen, dank dem der Speicherplatz um bis zu 1 TB erweitert werden kann.

Das Samsung Galaxy Tab S8 besitzt einen 11 Zoll großen LCD-Bildschirm. Die leistungsstärkeren und größeren Galaxy Tab S8+ (12,4 Zoll) und Galaxy Tab S8 Ultra (14,6 Zoll) bieten Super AMOLED Displays, die im Vergleich zur LCD-Technologie bessere Kontraste, intensivere Farben und einen tieferen Schwarzwert liefern. Alle drei Modelle der S8 Serie bieten hochwertige Bildschirme, auf der Bildbearbeitung Spaß macht. Die Farbtreue liegt jedoch hinter dem Display des iPad Pro.

Ein cooles Feature, das z.B. Apple nicht bietet, ist Samsung DeX. Damit versetzt ihr die Tablets in eine Art Desktop-Modus. Dann erscheint unten auf dem Bildschirm eine Taskleiste und Apps werden in einem frei beweglichen Fenster geöffnet.

Schließt ihr via USB-C-Hub konventionelle Mäuse, Tastaturen oder eine externe SSD an das Tablet, könnt ihr dann z.B. via Google Chrome oder Microsoft fast genauso arbeiten wie mit Windows oder macOS. Besonders zum Bearbeiten und Betrachten von Fotos cool: Dank des USB C 3.2 Gen 1 Anschlusses ist es möglich, die Samsung Galaxy S8 Serie mit externen Monitoren zu verbinden.

Ihr seid allerdings weiterhin auf die Nutzung von Android-Apps beschränkt.

Lightroom Mobile und Adobe Premiere Rush laufen super, jedoch müssen Android-Fans z.B. auf Affinity Photo verzichten.

Alle drei Tablets der S8 Serie sind vollständig laminiert und bieten ein 120Hz Panel. Geschmeidige Animationen und ein flüssiges Arbeitsgefühl mit dem S Pen sind die Folge. Der S Pen ist übrigens inklusive und muss – anders als bei Apple – nicht separat erworben werden. Wie der Apple Pencil bietet auch der S Pen 4000 Druckstufen. Dadurch lassen sich mit dem Stift z.B. präzise Retusche-Arbeiten und Maskierungen an Fotos vornehmen.

Die Geräte bieten auch einen Fingerabdruckleser. Beim S8 befindet sich dieser im Einschaltknopf, während sich die Sensoren beim S8+ und S8 Ultra unter dem Bildschirm befinden. Die Fingerabdruckleser funktionieren auf allen Geräten tadellos. Auch die Lautsprecher der Samsung Galaxy Tab S8 Serie sind hervorragend. Die Kameras sind für Tablet-Verhältnisse ebenfalls gut.

Auf der Samsung Galaxy Tab S8 Serie ist Android 12 inklusive des Samsung DeX-Desktopmodus’ bereits vorinstalliert. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist, dass Samsung die Galaxy Tab S8 Serie fünf Jahre jedes Quartal mit einem Sicherheitsupdate ausstatten will. Zudem sollen die Geräte vier große Android-Updates erhalten, was die Tablets zukunftssicher macht.

Lesen: Unser Samsung Galaxy Tab S8 Test

Apple iPad 10 & 9: Mittelklasse mit viel Leistung

Apple iPad 10 Test

Apple iPad 10 bei* Amazon

Noch ein iPad in unserer Bestenliste. Apple iPad 10 & 9 gelten zwar als Einstiegs-Tablets im Apple-Kosmos, sind dafür aber erstaunlich leistungsstark. Dem Geekbench 5 Benchmark-Test ist zu entnehmen, dass das iPad 10 sogar die Samsung Galaxy Tab S8 Serie schlägt.

Die Bildbearbeitung läuft auf dem Apple iPad 9 & 10 mit Apps wie Lightroom oder Photoshop dementsprechend sehr flüssig ab.

Leider ist das Display des Tablets bei beiden Varianten jedoch nicht laminiert. Die Folge ist, dass man beim Arbeiten mit dem Apple Pencil manchmal den Eindruck hat, man würde das Display nicht direkt berühren. Dies kann bei der Foto-Retusche hinderlich sein.

Wenn euch das ältere Design nicht stört und ihr mit etwas weniger Rechenleistung leben könnt, ist auch das ältere iPad 9 eine gute Wahl. Die Verarbeitung von iPad 9 und 10 ist hervorragend und die Kameras sind gut.

Sowohl das iPad 10 als auch das iPad 9 unterstützen den Apple Pencil der ersten Generation. Beim iPad 10 benötigt ihr jedoch einen Adapter für den Apple Pencil 1, denn das iPas 10 hat einen USB-C-Port, der Apple Pencil 1 besitzt jedoch einen Lightning-Anschluss. Hier wäre es eleganter gewesen, wenn man dem iPad 10 einfach Apple Pencil 2 Support spendiert hätte.

Der Apple Pencil 2 bleibt somit den aktuellen Modellen von iPad mini, iPad Air und iPad Pro vorbehalten. Dies ist jedoch, abgesehen vom benötigten Adapter, nicht schlimm, denn bei der Erkennung von Druckstufen und Neigung gibt es keine Unterschiede zwischen den Modellen. Dafür müsst ihr beim Apple Pencil 1 auf die Tipp-Funktion und das Laden via Induktion verzichten.

Das Apple iPad 10 & 9 gibt es in Versionen mit 64 GB und 256 GB.

Lesen: Unser Apple iPad 10 Test und unser Apple iPad 9 Test

Xiaomi Pad 5: Günstigere Galaxy Tab S8 Alternative

Xiaomi Pad 5 Review

Xiaomi Pad 5 bei* Amazon

Das Xiaomi Pad 5 bietet ein super Preis/Leistungsverhältnis und ist eine klare Empfehlung, wenn ihr Android-Fans mit einem moderaten Budget seid. Das Tablet bietet ein schönes 120Hz Display, gute Lautsprecher, solide Kameras und eine flotte Leistung. Auch das zusätzlich erhältliche Zubehör wie der aktive Stift und das Tastatur-Cover überzeugen. Das Xiaomi Pad 5 wurde ursprünglich mit Android 11 und einer angepassten Oberfläche ausgeliefert. Mittlerweile ist auch das Update zu Android 12 erhältlich. Wie viele weitere Android-Updates das Xiaomi Pad 5 erhalten wird, ist nicht bekannt.

Dank des schicken 11 Zoll IPS-Displays mit 120Hz macht es Spaß, mit dem Tablet Bilder zu bearbeiten und Videos zu schneiden. Optisch ähnelt der Bildschirm sehr stark dem des Galaxy Tab S8. Es würde uns nicht wundern, wenn Xiaomi das gleiche Samsung Display verbaut hätte. Das Tablet ist mit 128 GB und 256 GB erhältlich.

Der Stift des Xiaomi Pad 5, der zusätzlich erworben werden kann und 4096 Druckstufen bietet, kommt nicht ganz an die Konkurrenz von Apple und Samsung heran, ist aber insgesamt gut. So wird das, was wir mit dem Stift schreiben, etwas verzögert dargestellt. Dies stört nicht sehr stark, fällt im direkten Vergleich zur Premium-Konkurrenz jedoch auf.

Was die Leistung betrifft, so ist Xiaomi Pad 5 etwas langsamer als das Samsung Galaxy Tab S8, jedoch leistungsstärker als andere Android-Tablets in der Mittelklasse. Das ähnlich günstige iPad 10 ist jedoch nochmal deutlich flotter. Preisbewusste Fotografen, die Android mögen, treffen mit dem Xiaomi Pad 5 eine gute Wahl.

Lesen: Unser Xiaomi Pad 5 Test

Welches ist die beste Wahl für euch?

Welches Tablet für Fotografen ist das beste für eure Bedürfnisse?
Dies hängt von euren Wünschen bezüglich des Betriebssystems und der Apps ab, aber auch von Faktoren wie der Displaygröße.

Stellt euch zunächst die Frage, welches Betriebssystem eure Ansprüche am besten erfüllt. So findet ihr unter iPadOS z.B. eine große Vielfalt an angepassten Apps und Programme wie Photoshop und Lightroom laufen sehr flüssig. Allerdings handelt es sich bei der Software nicht um die Desktop-Versionen der Programme. Diese findet ihr wiederum unter Windows beim Microsoft Surface Pro 8 & 9. Dafür können diese Tablets nicht mit der Leistung der iPad Pro Modelle mithalten. Wenn ihr auf Android stehst, solltet ihr euch insbesondere die Samsung Galaxy Tab S8 Serie näher anschauen.

Auch das Budget spielt beim Tablet-Kauf eine Rolle. Wenn Geld eine untergeordnete Rolle für euch spielt, findet ihr mit dem iPad Pro, dem Galaxy Tab S8 Ultra und dem Microsoft Surface Pro 9 die jeweiligen Flaggschiffe für iPadOS, Android und Windows. Habt ihr etwas weniger Budget zur Verfügung, sind auch Apple iPad mini, Apple iPad 10 & 9 sowie das Xiaomi Pad 5 einen Blick wert.

Apropos Apple iPad mini: Besonders für die Bildbearbeitung solltet ihr überlegen, wie groß das Display des Tablets sein soll. Reicht der kompakte 8 Zoll Bildschirm des Apple iPad mini oder kann für euch das Display nicht groß genug sein? Dann wäre das Galaxy Tab S8 Ultra mit 14,6 Zoll womöglich die richtige Wahl.

Auch die Speicherkapazität spielt für die meisten Fotografen eine zentrale Rolle. Die Samsung Galaxy Tab S8 Serie bietet z.B. den Vorteil, den Speicherplatz via MicroSD-Karte zu erweitern. Bei Apple solltet ihr euch hingegen schon vor dem Kauf im Klaren darüber sein, wie viel Speicherplatz ihr benötigt.

Fragen und Antworten

Kann ich mit allen Tablets Fotos bearbeiten?

Mit allen hier vorgestellten Tablets könnt ihr ohne Probleme professionelle Bildbearbeitung durchführen. Am leistungsstärksten sind die iPad Pro Modelle. Aber auch mit günstigeren Tablets wie dem Xiaomi Pad 5 lassen sich einwandfrei Bilder bearbeiten und Videos schneiden. Wie flüssig sich Fotos bearbeiten lassen, hängt z.B. auch von den Megapixeln eurer Kamera bzw. der Fotos ab. So beanspruchen Fotos mit 24 MP z.B. weniger Rechenleistung als mit 50 MP. Handy- und Tabletfotos, die oft mit 12 MP daherkommen, sind ohnehin kein Problem für aktuelle Tablets. Doch selbst 4k-Videos lassen sich auf leistungsstarken Tablets wie den iPad Pros oder dem aktuellen iPad Air problemlos schneiden.

Welches Tablet besitzt die beste Bildbearbeitungssoftware?

Unter Windows können wir auf die große Vielfalt von sämtlichen Desktop-Programmen wie Adobe Photoshop, Adobe Classic, Capture One, Luminar Neo und Co zurückgreifen. Hier ist für jeden Fotografen etwas dabei. Auf dem iPad gibt es angepasste Versionen von Lightroom, Photoshop und Affinity Photo. Auf Lightroom Classic oder eine Desktop-Version von Photoshop müssen iPad-Besitzer jedoch verzichten. Auf Android gibt es ebenfalls Lightroom Mobile und Photoshop Express, jedoch kein Affinity Photo. Oft laufen die Programme auf dem iPad etwas flüssiger als auf Android-Geräten, weil die Apps meist besser auf iPadOS angepasst sind und Apple dank eigener Chips mehr Performance liefert. Sowohl für iPadOS als auch Android gibt es abseits von den bekannten Programmen von Adobe jede Menge weitere Apps zur Bildbearbeitung wie VSCO, Enlight und Snapseed.

Welches Tablet besitzt das beste Display?

Die besten Displays besitzen das Apple iPad Pro, Samsung Galaxy S8 Tab+ & Ultra sowie Surface Pro 8 & 9. Hervorzuheben ist, dass das aktuelle iPad Pro Display wunderbar mit dem Display des aktuellen MacBook Pro harmoniert und so eine sehr ähnliche Farbwiedergabe gewährleistet wird. Das ist praktisch, wenn ihr Fotos sowohl auf dem iPad Pro als auch auf dem MacBook Pro bearbeitet.

Welches ist das beste günstigste Tablet für Bildbearbeitung?

Legt ihr Wert auf ein möglichst günstiges Tablet, solltet ihr einen Blick auf das Xiaomi Pad 5 legen, wenn ihr Android mögt. Apple Fans empfehlen wir das iPad mini sowie iPad 9 & 10.


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