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Das Beste

Die besten Tablets mit großem Display | 2021 Edition

Welches sind die besten Tablets mit großem Display? Wir haben alle Top-Modelle getestet und hier sind unsere Testsieger!

Veröffentlicht am

11 vs 12,9 Zoll iPad Pro 2020 Vergleich

Auch 2021 möchten wir euch auf unserem Blog wieder die besten Tablets mit großem Display vorstellen. Was diese alles auf dem Kasten haben, und welches euren Anforderungen entsprechen könnte, lest ihr hier.

Die nachfolgend aufgeführten Tablets haben alle eigene Stärken und Schwächen. Es ist wichtig, sich genau zu überlegen, welche Anforderungen man an sein Tablet stellt bevor man sich entscheidet, denn manche dieser Tablets sind beispielsweise besser für das Schauen von Videos, Filmen und Serien geeignet, andere hingegen besser als Notebook-Ersatz und andersherum.

Unser Ziel ist es, euch so gut wie möglich zu informieren, um die Entscheidung zu erleichtern. Die Tablets dieser Liste sind allesamt über 11,5 Zoll groß.

Tablets mit großem Display: Eine Übersicht

  • Bestes Tablet bezogen auf die Gesamtleistung: Apple iPad Pro 12,9“ (bei Amazon*). Testsieger dieser Kategorie ist das Apple iPad Pro 12,9“. Trotz keiner großen Verbesserungen zum Vorgänger, ist es immer noch das beste Tablet mit großem Display, das aktuell erhältlich ist.
  • Das Beste Android Tablet und Display-Sieger: Samsung Galaxy Tab S7+ (bei Amazon*). Mit dem beeindruckendem Super AMOLED Display und dem im Lieferumfang enthaltenen S Pen liefert Samsung ein Tablet, das sowohl mit der Konkurrenz mithalten kann, als auch ein paar Features bietet, die kaum ein anderer Hersteller hat.
  • Bestes Tablet mit Windows-Betriebssystem: Microsoft Surface Pro 7 (bei Amazon*). Dieses Tablet hat viel zu bieten. Ebenso kann man aus den verschiedensten Versionen wählen. Trotz weniger deutlich erkennbarer Veränderungen zum Vorgänger ist es ein sehr empfehlenswertes Tablet.
  • Günstigere Alternative zum Microsoft Surface Pro 7: Lenovo Yoga Duet 7i (bei Amazon*). Ein großer Pluspunkt für das Lenovo Yoga Duet 7i ist, dass die Tastatur und der Lenovo Stylus Stift bereits im Lieferumfang des Tablets enthalten sind.
  • Günstigere Alternative zum Galaxy Tab S7+: Lenovo Tab P11 Pro (bei Amazon*). Dieses Tablet ist eine gute Alternative zum Galaxy Tab S7+, allerdings ist die Auflösung für das OLED Pentile Display zu niedrig, was Einbußen der Bildqualität zur Folge hat.
  • Geeignet für Microsoft Fans und Entwickler: Microsoft Surface Pro X (bei Amazon*). Dieses Tablet ist nichts für Microsoft-Neulinge und Standard-Nutzer. Zu den anderen Modellen der Pro-Serie von Microsoft hat sich einiges geändert.

Besten Tablets mit großem Display: Alle Details

Als nächstes gehen wir nun auf alle Details und Besonderheiten der verschiedenen Tablets ein.

Apple iPad Pro 12,9: Unser Testsieger

Apple iPad Pro 2020 Test

Apple iPad Pro (2020) bei* Amazon

Dieses Tablet sieht schick aus, ist leistungsstark und hat so einige Talente. Ebenso ist dazu einiges an hochwertigem Zubehör erhältlich. Wie zum Beispiel der Apple Pencil 2. Apple lässt sich das allerdings auch gut bezahlten. So zahlt man für das Apple iPad Pro noch immer bis zu über 1200€. Das ist viel Geld, doch ist es seinen Preis auch wert?

Schaut man zunächst auf die technischen Daten des Tablets in der 12,9“ Version, bekommt man bei allen Versionen 6GB RAM Arbeitsspeicher. Je nach Preisklasse kann man diese mit 128GB, 256GB, 512GB oder 1TB internem Speicher kombinieren. Ebenso ist das Apple iPad Pro 2020 auch mit LTE erhältlich. Außerdem verfügt es über den 8-Core Apple A12Z Bionic Prozessor, 120Hz ProMotion-Display und über das Betriebssystem iPadOS inklusive Maus- und Trackpad-Unterstützung.

Wie bei dem Vorgängermodell, wurde eine 7 Megapixel Frontkamera verbaut. Auf der Rückseite hingegen kann das neue iPad Pro Modell nun mit einer 12 Megapixel Weitwinkel und einer 10 Megapixel Ultra-Weitwinkel Kamera, sowie dem neuen LiDAR Sensor glänzen. Allerdings ist der LiDAR Sensor für die meisten Nutzer bisher nur eine Spielerei. Das kann sich aber mit der Zeit durch immer besser werdende Software ändern.

Die Weitwinkelfunktion der zweiten Kamera auf der Rückseite ist Apple im Gegensatz zu manch anderen Tabletherstellern auch sehr gut gelungen.

Auch wenn dieses Tablet nicht der Sieger in Sachen Display ist, sollte man das Display trotzdem nicht unterschätzen. Die Pixeldichte verfügt über 264ppi, also 2732 x 2048 Pixel bei der 12,9“ Version und sorgt damit für eine sehr gute Bildschärfe.

Apple verbaut in das iPad Pro 2020 insgesamt 4 Stereo-Lautsprecher, verteilt auf zwei Seiten. Damit erreicht es zwar keinen richtigen Stereo-Sound in Heimkino-Qualität, allerdings ist der Unterschied zu einem iPad-Modell mit zwei Lautsprechern auf einer Seite schon sehr deutlich zu hören. Insgesamt sind diese für Tablet-Verhältnisse sehr gelungen.

Neben den Lautsprechern verspricht Apple ein Mikrofon, dass Aufnahmen in Studio-Qualität macht. Natürlich darf man das nicht zu wörtlich nehmen. Das Mikrofon ist zwar sehr gut, kann aber keines Falls ein echtes Studio-Mikrofon ersetzten, wenn man sich professionelle Aufnahmen wünscht. Richtig deutliche Aufnahmen werden auch nur erreicht, wenn man das Tablet-Mikrofon relativ dicht an den Mund hält.

Das Design des iPad Pro 2020 ähnelt sehr dem seines Vorgängers von 2018. Der wohl größte Unterschied ist die Dual-Kamera und der LiDAR Sensor auf der Rückseite. Dem iPad Pro wird zudem leider nachgesagt, dass es nicht sehr stabil ist, und sich leicht verbiegen lässt. Allerdings ist das Gehäuse aus Metall und nur etwas über einen halben Zentimeter dick. In der gesamten Lebensdauer unseres iPad Pro 2018 ist es nie verbogen. Wir würde wirklich empfehlen, sein Glück nicht herauszufordern und stets aufzupassen, das iPad keinen großartigen physischen Belastungen auszusetzen.

Lesen: Unser Apple iPad Pro Test

Samsung Galaxy Tab S7+: Das beste Display

Samsung Galaxy Tab S7/S7+ bei* Amazon

Dieses Tablet folgt dem Apple iPad Pro 2020 auf zweitem Platz auf unserer Rangliste der besten großen Tablets. Samsung hat hier unter anderem mit dem S Pen gut aufgeholt und macht dem iPad ernstzunehmende Konkurrenz. Doch auch dieses Tablet ist alles andere als günstig. Schauen wir es uns genauer an, um zu beurteilen, ob es sein Geld wert ist.

Das Samsung Galaxy Tab S7+ ist für zwischen 750€ und bis zu über 900€ zu haben, je nach Ausstattung und Anbieter. Damit gehört es zu den hochpreisigen Tablets. Vorteil hier ist, dass der S Pen direkt im Lieferumfang enthalten ist, was bei dem Großteil der Konkurrenz nicht der Fall ist.

Kommen wir direkt zu dem Highlight dieses Tablets. Das Galaxy Tab S7+ überzeugt hier mit dem fantastischen 12,4“ Super AMOLED Display mit der Auflösung von 2800 x 2752 Pixeln. Derzeit kann kein anderes Tablet Display mit diesem mithalten. Schwarzwert, Sättigung und Kontrast sind auf kaum einem Tablet so gut wie auf diesem. Außerdem läuft es mit dem 120Hz Panel außerordentlich flüssig. Für Film-Fans, die ihre Lieblingsfilme auf ihrem Tablet genießen möchten, ist dieses also absolut zu empfehlen. Wie das iPad Pro, verfügt dieses auch über 4 Stereo-Lautsprecher mit sehr guter Tonqualität.

Riesen Pluspunkt für das Galaxy Tab S7+ ist auf jeden Fall der zuvor erwähnte S Pen. Dieser muss nur für spezielle Gesten aufgeladen werden, die bei dem S7+ verfügbar sind. Für normale Anwendungen wie schreiben und zeichnen wird keine Akkuladung benötigt. Zum Großteil sind diese Gesten ganz coole Features, doch welche wir als wirklich sehr nützlich empfinden, ist die Möglichkeit, den S Pen als Fernbedienung für die Kamera zu verwenden.

Das Galaxy Tab S7+ verfügt neben dem Qualcomm Snapdragon 865+ SoC Prozessor über je nach Version 6GB oder 8GB RAM und einen internen Speicher der 128GB, 256GB oder 512GB groß sein kann. Darüber hinaus ist es auch mit LTE und 5G erhältlich. Das Galaxy Tab S7+ ist leistungsstärker als sein Vorgänger, das Galaxy Tab S6, und schneller als jedes andere Android-Tablet. Im Vergleich zum Apple iPad Pro ist das Samsung Galaxy Tab S7+ aber trotzdem langsamer.

Ab Werk ist hier Android 10 und der One UI 2.5 vorinstalliert. Neben dem Android Betriebssystem bietet Samsung hier aber auch noch Samsung DeX an, welches ähnlich wie Microsoft Windows eine Art Desktop-Betriebssystem mit Taskleiste ist. So lässt sich das Tablet mit passender Tastatur und Maus in eine Art Notebook verwandeln, zwei Geräte in einem also, oder?

Leider hat Samsung DeX trotz großer Verbesserungen immer noch ein paar Kinderkrankheiten. Rückblickend auf die Geschichte von Samsung DeX lässt sich aber sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass auch diese noch behoben werden, schon sehr hoch ist.

Auch das Galaxy Tab S7+ Sieht sehr schick aus, und ist mit dem Aluminium-Gehäuse hochwertig verarbeitet. Es ist nur 5,7mm dünn und hat einen Fingerabdrucksensor, der unter dem Bildschirm sitzt. Verbaut ist eine 8-Megapixel Frontkamera und eine 13-Megapixel Hauptkamera und eine 5-Megapixel Weitwinkelkamera auf der Rückseite. Die Bilder sind gut, können aber leider nicht mit dem Apple iPad Pro 2020 mithalten.

Lesen: Unser Samsung Galaxy Tab S7+ Test

Microsoft Surface Pro 7: Bestes Windows-Tablet

Microsoft Surface Pro 7 Test

Microsoft Surface Pro 7 bei* MicrosoftAmazon

Das dritte Tablet mit großem Display in unserer Reihe ist das Microsoft Surface Pro 7. Es ist das beste, aktuell erhältliche Tablet mit Windows-Betriebssystem.

Auch für dieses Tablet kann man mit zwischen 650€ und 1600€ eine stolze Summe zahlen. So scheint das Surface Pro 7 eine größere Preisspanne zu haben als die beiden anderen in diesem Vergleich. Das liegt daran, dass bei diesem Tablet auch mehr Varianten verfügbar sind. Man kann aus den Intel Core Prozessoren der 10. Generation i3, i5 und i7 wählen. Die Arbeitsspeicher-Optionen sind 4GB, 8GB und 16GB, bezüglich des internen Speichers sind 126GB, 256GB, 512GB und 1TB möglich. Im Gegensatz zur oben genannten Konkurrenz ist aber bisher keine LTE-Version verfügbar. Im Lieferumfang ist zudem kein Surface Pen dabei.

Insgesamt läuft das Microsoft Surface Pro 7 sehr flüssig. Mehrere Anwendungen können auch ohne Probleme nebeneinander laufen. Je nachdem, welche Programme oder Spiele man auf dem Tablet nutzen möchte, sollte man allerdings darauf achten, sich die dazu passende Version mit ausreichend Arbeitsspeicher, beziehungsweise einem leistungsgerechten Prozessor zuzulegen. Hier ist auch erwähnenswert, dass nur das Modell mit Core i7 Prozessor aktive Lüfter hat. Die Versionen mit Core i3 und Core i5 sind passiv gekühlt. Die Lüftungsschlitze sind hier gut versteckt, was aber auch bedeutet, dass das Gerät recht warm werden kann.

Das Design hat sich seit dem Surface Pro 3 kaum geändert, allerdings hat es sich auch bewährt. Auf der Rückseite ist der Suface-Pro-typischee Klappständer. Das Gehäuse ist aus Magnesium und fühlt sich sehr hochwertig an.

Das Microsoft Surface Pro 7 verfügt nun über einen USB-C Anschluss, über den das Gerät auch geladen werden kann. Allerdings wird Thunderbold 3 nicht unterstützt. Ebenso ist wie zuvor auch der magnetische Surface Connector zum Aufladen dabei. Neben dem Powerbutton, den Lautstärkereglern und einem MicroSD-Kartenslot verfügt das Tablet im Gegensatz zur Konkurrenz von Apple und Samsung außerdem über einen Kopfhöreranschluss.

In Sachen Kamera liegt das Microsoft Surface Pro allerdings zurück. Es verfügt über eine 5-Megapixel Frontkamera, eine 8-Megapixel Hauptkamera, aber keine Weitwinkelkamera. Mit der Infrarot-Kamera neben der Frontkamera gibt Microsoft uns die Möglichkeit das Tablet mithilfe von Gesichtserkennung zu entsperren. Die Stereolautsprecher erzeugen eine Tonqualität, die sich für ein Windows-Tablet absolut hören lassen kann.

Bei dem Display handelt es sich um ein PixelSense Display, das 12,3“ groß ist und eine sehr hohe Auflösung von 2736 x 1824 Pixel hat. Insgesamt ist das Display sehr gut, allerdings nicht so hell wie das iPad Pro.

Separat Erhältlich zu dem Microsoft Surface Pro 7 sind auch das Type Cover und der Surface Pen. Das Type-Cover ist die beste offizielle Tastatur für ein Tablet. Die Tasten lassen sich gut drücken und man kann damit sehr flüssig schreiben. Außerdem haben sie zudem eine Hintergrundbeleuchtung. Auch das Touchpad ist gut umgesetzt, allerdings ist es etwas klein. Es ist also empfehlenswert eine Maus zu benutzen, wann immer man an einem Tisch arbeiten kann.

Noch ein Vorteil ist, dass ihr euch keine neue Tastatur kaufen müsst, wenn ihr die von den Vorgängern Pro 5 oder Pro 6 hattet, da diese bei dem Pro 7 auch unterstützt werden.
Auch der Surface Pen ist der selbe geblieben. Er besteht aus Metall und liegt gut in der Hand. Statt Akku wie bei Apple und Samsung setzt man hier auf Batterien.

Lesen: Unser Microsoft Surface Pro 7 Test

Lenovo Yoga Duet 7i: Eine günstigere Surface Pro 7 Alternative

Lenovo Yoga Duet 7i Test

Lenovo Yoga Duet 7i bei* Amazon

Ähnlich zum Microsoft Surface Pro 7 ist das Lenovo Yoga Duet 7i. Es verfügt ebenso über einen Klappständer auf der Rückseite, hat allerdings ein größeres Display. Im Preis von etwa 1200€ sind hier das Tastatur Cover und der Stift inklusive.

Verfügbar ist das Tablet mit Intel Core i3, Core i5 und Core i7 Prozessor der 10. Generation. Außerdem kann man zwischen 8GB und 16GB RAM wählen. Der Interne Speicher kann von 256GB bis 1TB groß sein. So weit, so gut. Im Benchmark Vergleich schneidet das Lenovo Yoga Duet 7i allerdings schlechter als das Surface Pro 7 ab.

Insgesamt läuft es sehr gut, kann aber bei höherer Beanspruchung nicht so gut mithalten wie der Konkurrent von Microsoft. Für Gaming ist das Tablet also weniger geeignet.

Das IPS-Display des Lenovo Yoga Duet 7i ist mit 13“ und einer Auflösung von 2160 x 1350 Pixel absolut gut gelungen. Zwei von den drei USB Typ C Anschlüssen des Yoga Duet 7i sind USB C 3.1 Gen Anschlüsse, außerdem verfügt es auch über einen MicroSD-Kartenslot und Kopfhöreranschluss. Die Lüftungsschlitze sitzen an der oberen Kante. Zwar sind die Lüfter bei höherer Beanspruchung deutlich zu hören, allerdings halten sie das Tablet auch vergleichsweise kühl.

Die Kamera ist leider deutlich schlechter als die der Konkurrenz. Die Front- und Hauptkamera haben beide nur 5 Megapixel. Der Infrarot-Sensor zur Gesichtserkennung funktioniert hingegen sehr gut, auch bei schlechten Lichtverhältnissen.

Wie zuvor erwähnt, liefert Lenovo das Tastaturcover und den Lenovo Stylus Stift direkt mit. Das Cover lässt sich, ähnlich wie bei dem Surface Pro 7, über einen magnetischen Anschluss mit dem Tablet verbinden. Das schreiben funktioniert flüssig und das Touchpad ist ausreichend groß. Großer Vorteil dieser Tastatur ist, dass man sie auch über Bluetooth verbinden kann, und sie daher nicht direkt am Tablet angeschlossen sein muss, um sie nutzen zu können. Allerdings kann man sie leider nicht anwinkeln, was schade ist, da es sich mit angewinkelter Tastatur angenehmer schreiben lässt.

Der Stylus besteht aus Metall und setzt ähnlich wie der Surface Pen auf Batterien statt Akku. Neben der druckempfindlichen Spitze verfügt der Stylus Pen über zwei Tasten, die man individuell mit Funktionen und Aktionen belegen kann. Für Notizen ist dieser Tablet-Stift sehr gut geeignet, zum Malen und Zeichnen sind die Geräte von Samsung und Apple aber besser geeignet.

Lesen: Unser Lenovo Yoga Duet 7i Test

Lenovo Tab P11 Pro: Günstigere Galaxy Tab S7+ Alternative

Lenovo Tab P11 Pro Review

Lenovo Tab P11 Pro bei* Amazon

Mit einem Preis von rund 600€ gehört das Lenovo Tab P11 Pro zu den günstigeren Tablets unseres Vergleichs. Im Gegensatz zum Yoga Duet 7i, welches ein Windows Betriebssystem hat, läuft das Tab P11 Pro mit Android 10. Auch hierfür gibt es Stift und Tastatur, allerdings sind sie nicht im zuvor genannten Preis enthalten und müssen separat erworben werden.

Das Display des Tab P11 Pro ist 11,5 Zoll groß und hat ein OLED Panel. Damit sehen die Farben sehr gesättigt aus und der Schwarzwert ist sehr gut. Was das Tablet perfekt macht um darauf Videos, Filme und Serien zu schauen. Allerdings gibt es auch Nachteile. Trotz der 2560 x 1600 Pixel Auflösung sehen Ränder von Schrift und Icons ausgefranst aus. Es könnte sein, dass Lenovo für dieses Tablet ein Pentile Display benutzt, und bei diesen Displays kann dieses Problem auftreten, wenn die Pixeldichte zu niedrig ist. Der zweite große Nachteil ist der Rolling Shutter Effekt, der auftritt, da das OLED Display hier nur mit 60Hz läuft.

Leider gibt es bei diesem Tablet, verglichen mit der Konkurrenz, nicht so viele Auswahlmöglichkeiten was die Hardware angeht. Es ist mit einem Qualcomm Snapdragon 730 GB Octa-Core Prozessor, 6GB RAM und 128GB internem Speicher ausgestattet, kann optional allerdings LTE haben. Insgesamt läuft das Tab P11 Pro sehr gut, Spiele sind allerdings nur mit Einschränkungen zu genießen, für Gelegenheits-Gamer aber sicher ausreichend.

Ein Highlight an diesem Tablet ist der Produktivitätsmodus, der als leichter Desktopmodus fungiert. Über diesen könnt ihr Tastatur und Maus besser bedienen und einen externen Monitor anschließen.

Das Metallgehäuse des Tab P11 Pro fühlt sich hochwertig an. Hier sind ein USB C 3.2 Gen 2 Anschluss, ein MicroSD-Kartenslot und Lautstärkeregler verbaut. Der Fingerabdrucksensor befindet sich hier im Einschaltknopf. Auf der Vorderseite befindet sich die 8 Megapixel Frontkamera und ein IR Sensor zur Gesichtserkennung. Rückseitig ist die 13 Megapixel Hauptkamera, ein LED Blitz und eine 5 Megapixel Weitwinkelkamera verbaut. Leider kann diese Weitwinkelkamera aber nicht mit denen von Apple und Samsung mithalten. Was allerdings sehr wohl mithalten kann sind die Stereolautsprecher, von denen auch hier insgesamt vier Stück an 2 Seiten verbaut sind.

Auch bei diesem Tablet kann man einen Stift und eine Tastatur dazukaufen. Der Lenovo Precision Pen 2 kostet etwa 60 Euro und ist somit günstiger als die Stifte der meisten Konkurrenten. Er besteht aus Aluminium und hat sowohl zwei Knöpfe als auch einen USB C Anschluss zum Aufladen. Die Druckempfindliche Spitze ist außerdem austauschbar. Aufgrund des 60Hz Displays hinkt der Text der Bewegung des Stiftes allerdings leider etwas hinterher.

Lesen: Unser Lenovo Tab P11 Pro Test

Microsoft Surface X Pro: Das Tablet für Microsoft Fans und Entwickler

Microsoft Surface Pro X mit Tastatur und Stift

Microsoft Surface Pro X bei* MicrosoftAmazon

So hervorragend das Microsoft Surface X Pro auch ist, ist es leider nicht für jeden Nutzer geeignet. Im Folgenden werde ich darauf noch detaillierter eingehen. Bis zu 2000€ kann man für dieses Tablet ausgeben, was vergleichsweise leider sehr teuer ist. Auch für dieses Gerät kann man sowohl Tastatur als auch Stift erwerben.

Das Gehäuse des Surface X Pro macht einen stabilen Eindruck und ist genauso groß wie das der restlichen Pro-Serie. Allerdings ist das Display nun größer, es misst 13 Zoll. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern ist es allerdings aus Aluminium statt Magnesium. Ein großer Nachteil daran ist, dass es anfälliger ist für Fingerabdrücke. Ebenso wie die anderen Pro-Tablets von Microsoft hat dieses wieder den bewährten Klappständer, der auch hier sehr gut funktioniert.

Leider fehlt an diesem Tablet der MicroSD-Kartenslot. Allerdings findet man unter einer Abdeckung ein Slot für die Sim-Karte und die SSD, die man dadurch einfach selbst tauschen kann. Das Pro X verfügt über zwei USB C Anschlüsse, aber ohne Thunderbold 3. Leider fehlt aber ein Kopfhörer- und USB Typ A Anschluss. Zum Aufladen kann man den USB C Anschluss oder den magnetischen Surface Connect Anschluss nutzen.

Die 10 Megapixel Hauptkamera macht sehr gute 4K-Aufnahmen. Auf der Vorderseite findet man außerdem die 5-Megapixel Frontkamera die ebenfalls sehr gute FullHD-Videos macht, und einen Infrarot Sensor zur Entsperrung per Gesichtserkennung. Die zwei Lautsprecher an den Seiten des Tablets sind ebenso von guter Qualität auf Premium-Tablet Niveau.

Sehr gut ist auch das 13 Zoll PixelSense-Display. Es hat eine Auflösung von 2880 x 1920 Pixel und eine Pixeldichte von 267ppi. Helligkeit, Kontrast und Farbwiedergabe sind ausgezeichnet.

Das Microsoft Surface X Pro verfügt über einen ARM-Prozessor mit 8 Kernen. Es kann außerdem mit 8GB oder 16GB RAM und einer von 128GB bis 512GB großen SSD erwerben.

Der ARM-Prozessor bringt aber einen großen Nachteil: Alle Programme, die nicht speziell auch dafür entwickelt wurden, laufen nicht. Das ist Softwaretechnisch noch immer eine große Einschränkung. Microsoft-Eigene Programme laufen sehr gut. Die Leistung ist hier mit der eines Intel Core i5 Prozessors vergleichbar. Allerdings nicht mit Google Chrome, da läuft Microsoft Edge Beta wesentlich besser. Für Spiele und anspruchsvolle Programme wie Photoshop ist die Leistung des Microsoft Surface X Pro leider nicht gut genug.

Zum Microsoft Surface X Pro kann man den Microsoft Surface Slim Pen erwerben. Dieser hat einen eingebauten Akku und ist entweder über die Tastatur oder eine USB C Ladeschale kabellos aufladbar. Er ist druckempfindlich und hat eine Radiergummitaste am hinteren Ende. Da er aus Kunststoff ist, fühlt er sich etwas weniger hochwertiger an, als andere aus Metall. Für Notizen und ähnliches funktioniert das Microsoft Surface X Pro wirklich gut. Zum retuschieren von Fotos, Zeichnen und Malen ist das Pro 7 allerdings besser.

Anders als bei den Vorgängern ist nun auch die Tastatur. Diese ist nicht mehr mit anderen Geräten der Pro-Serie kompatibel. Man kann aus der Surface Pro X Tastatur, Signature Tastatur und dem Signature Cover wählen. Alle drei sind ziemlich teuer. Allerdings sind nach wie vor die Microsoft-Tablet-Tastaturen mit Abstand die besten.


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