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Testberichte

TrekStor Primetab T13B Volks-Tablet: Mein erster Eindruck im Kurztest

Wie gut ist das TrekStor Primetab T13B Volks-Tablet wirklich? Auf der Computex 2018 in Taiwan habe ich mir das preiswerte Windows-Tablet genauer angeschaut.

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Mit dem TrekStor Primetab T13B erscheint ein neues Windows-Tablet in Deutschland, das auch als Volks-Tablet vermarktet wird. Das Design ähnelt dem Microsoft Surface Pro. So gibt es einen Kickstand, ein Tastatur Cover und ein 13,3 Zoll großes Display. Mit einem Preis von ab 329 Euro ist das Primetab T13B sehr günstig. Ich habe das Tablet nun ausprobiert und hier ist mein erster Eindruck.

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Update: Bei ComTech ist das Volks-Tablet bereits zum UVP von 399 Euro auf Lager (Link zum Angebot*)

Übrigens: Ich habe das TrekStor Primetab T13B am Stand von Weibu auf der Computex 2018 in Taiwan entdeckt und mir dort genauer angeschaut. Weibu ist offenbar ein Partner von TrekStor, die das Tablet komplett oder zumindest teilweise bauen. Es kann sein, dass ich es mit einem Vorserienmodell oder mit einer Version mit leichten Abweichungen zu tun hatte. Sobald ich zurück in Deutschland bin, folgt von mir ein ausführlicher Test.

Design & Verarbeitung

Für ein Tablet dieser Preisklasse ist das TrekStor Primetab T13B Volks-Tablet überraschend gut verarbeitet. So besteht das Gehäuse tatsächlich fast komplett aus Metall. Nur oben gibt es eine Abdeckung aus Kunststoff. Konkurrenten wie das Acer Switch 3 setzten auf viel mehr Plastik. Auch der Klappständer auf der Rückseite besteht aus Metall und das Scharnier erschien mir als stabil genug. Wie stabil es auf Dauer tatsächlich ist, kann man auf einer Messe aber nicht testen.

TrekStor Primetab T13B Kurztest

So hochwertig wie ein Surface Pro fühlt sich das Tablet natürlich nicht an. Es sieht durchaus schick aus, fühlt sich aber nicht sehr elegant an. Auch, weil die Kanten recht scharf sind. Da es ohne Tastatur knapp über 1kg wiegt, kann man es nicht lange bequem in einer Hand halten.

An Anschlüssen hat das Volks-Tablet einiges zu bieten. So gibt es einen USB C Anschluss, zwei USB 3.0 Typ A Ports und gar einen DisplayPort. Außerdem gibt es einen Anschluss für das Netzteil und einen Kopfhöreranschluss. Oben sitzen ein microSD-Kartenslot, sowie ein Einschaltknopf und die Lautstärkeregler.

Neben dem großen Display gibt es einen kapazitiven Windows-Button. Rechts und links neben dem Bildschirm ist jeweils ein Lautsprecher eingebaut. Auf der Rückseite gibt es keine Kamera, aber die Webcam soll mit 1,3 Megapixel auflösen.

TrekStor Primecover

TrekStor Primetab T13B Volks Tablet

Unten gibt es einen magnetischen Anschluss für ein Tastatur Cover, das TrekStor Primecover getauft hat. Dieses ähnelt dem Microsoft Type Cover und kann ebenfalls leicht angewinkelt werden. Ich habe mit der Tastatur ein wenig herumgespielt und sie ist in Ordnung. Mit einer kleinen Eingewöhnungszweit wird man damit ordentlich schreiben können. Die beste Tastatur ist es aber auch nicht.

Unter der Tastatur sitzt ein Touchpad. Es funktioniert, könnte aber größer sein.

Lesen: Die besten Tablets mit Tastatur | 2018 Edition

Spannender ist das Primecover+, das bei dem Modell für 399 Euro dabei ist. Dort ist nämlich auch ein Fingerabdrucksensor eingebaut, damit man das Tablet mit Windows Hello bequem entsperren kann.

Display & Hardware

TrekStor Primetab T13B Hands On

Das Display des TrekStor Primetab T13B ist 13,3 Zoll groß und hat ein Seitenverhältnis von 16:9. Somit ist es deutlich breiter als fast alle Windows-Tablets, die wie das Surface Pro im 3:2 Format erscheinen. Anders als bei einigen Konkurrenten dieser Preisklasse ist das Display laminiert.

Es hat eine FullHD-Auflösung mit 1920 x 1080 Pixel, die Blickwinkel sind in Ordnung und es erschien mir auch als hell genug. Das hellste Display ist es natürlich nicht, aber es ist auch nicht zu dunkel. Soweit ich auf der Messe feststellen konnte, hat es weder eine fingerabdruckabweisende Beschichtung, noch eine die Reflexionen minimiert.

TrekStor bringt zwei Versionen des Primetab T13B auf den Markt. In der günstigsten sitzt ein Intel Celeron N3350 Dual-Core Prozessor und das teurere erscheint mit einem Intel Pentium N4200 Quad-Core Chip. Für Office-Arbeiten sind beide meiner Erfahrung nach ausreichend. Wer aber auch auf einigermaßen brauchbares Multitasking wert legt, fährt mit dem Quad-Core Modell besser. So leistungsstark wie ein Intel Core Prozessor sind natürlich beide nicht.

Lesen: TrekStor Primetab T13B Datenblatt & Übersicht

Beide Modelle haben 4GB RAM und einen 64GB großen eMMC Flash-Speicher. Wer möchte kann tatsächlich auf der Rückseite selbst eine M.2 SSD einbauen. Solche SSDs sind schneller als der eMMC Speicher – und ihr könntet euch gleich eine mit mehr Speicherplatz holen.

TrekStor Primetab T13B: Vorläufiges Fazit

TrekStor Primetab T13B mit Klappständer

Bevor ich das TrekStor Primetab T13B Volks-Tablet empfehlen oder nicht empfehlen kann, muss ich es genauer testen. Mein erster Eindruck ist aber durchaus gut. Zumindest für den Preis. Für 329 bis 399 Euro bekommen wir ein Metallgehäuse, ein solides Display und durchaus brauchbare Hardware. Klar, es ist kein „Surface-Killer“, aber eine deutlich günstigere Alternative.

Ein großes Schnäppchen ist das Tablet in meinen Augen aber auch nicht. Das Acer Switch 3 bietet ähnliche Hardware und ein ähnliches Design und kostet ebenfalls knapp unter 400 Euro. Mit 12 Zoll ist es kleiner und das Gehäuse besteht aus mehr Kunststoff, aber im Inneren sitzt ebenfalls ein N4200 Prozessor. Und man kann es optional auch mit einem aktiven Stift nutzen.

Dafür besteht das Gehäuse des Primetab T13B aus Metall, es ist größer und man kann es mit einem Fingerabdruckleser und einer Office-Lizenz bekommen. Einiges spricht also schon für das Volks-Tablet. Mal sehen, wie die ersten Testberichte ausfallen.


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