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Die besten Apple iPad Alternativen | 2021 Edition

Welches sind die besten Alternativen zum Apple iPad Pro, Air und Mini? Wir haben alle Konkurrenten getestet und hier sind unsere Testsieger.

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iPad Alternativen

Alle iPad Modelle schnitten in unseren Tests gut ab, doch nicht jeder will mit iPadOS arbeiten. Wem Android oder Windows vertrauter sind oder wer auf der Suche nach einem Feature ist, das Apple nicht bietet, braucht daher geeignete Alternativen.

In diesem Artikel stellen wir euch mehrere Tablets vor, die mit den iPad-Modellen konkurrieren können.

iPad Alternativen: Eine Übersicht

  • Besten iPad Pro & Air Alternativen: Samsung Galaxy Tab S7 & S7+ (bei Amazon*). Die Samsung Galaxy Tab S7 & S7+ sind zwei sehr interessante Tablets, die sich direkt mit dem Apple iPad Pro & Air messen können. Sie zeichnen sich im Besonderen durch den Samsung DeX Desktopmodus, den S-Pen, ein optionale Tastatur-Cover und ein AMOLED Display mit einer Auflösung von 2800 x 2752 Pixel aus. Leider verfügt nur das S7+ über das AMOLED, das S7 hingegen über ein gutes LCD.
  • iPad Pro Alternative mit Windows: Microsoft Surface Pro 7 (bei Amazon*). Das Microsoft Surface Pro 7 verfügt über einen Intel-Prozessor der 10. Generation und ist in seiner Leistung ausgezeichnet. Das 12,3 Zoll Display, die Tastatur und der Surface Pen wurden in diesem Modell hervorragend umgesetzt und machen es damit zu einer guten iPad Pro Alternative.
  • Beste iPad 8 Alternative mit Android & Stift: Samsung Galaxy Tab S6 Lite (bei Amazon*). Dank des S-Pen hat das Modell eine Menge für jeden zu bieten, der Wert darauf legt, einen Stylus zu seinem Tablet zu besitzen. Auch der Quad-Core-Prozessor und Android 10 als Betriebssystem machen das Tablet als iPad 8 Alternative schmackhaft.
  • Günstigere iPad 8 Alternative mit Tastatur & Desktop-Browser: Lenovo Duet Chromebook (bei Amazon*). Ein großes Plus für das Lenovo Duet Chromebook ist nicht nur kostenlos beiliegende Tastatur, sondern auch die Android-App-Unterstützung, die wir zu Chrome OS erhalten.
    Lenovo hat uns hier einen Allrounder entwickelt, zu dem wir ebenfalls einen Stift erwerben können. Wer weniger Geld zur Verfügung hat, sollte unbedingt einen Blick auf dieses Tablet werfen.
  • Beste iPad Mini Alternative: Samsung Galaxy Tab Active 3 (bei Amazon*). Das Samsung Galaxy Tab Active 3 bietet uns nicht nur ein robustes Design, sondern wird inklusive S-Pen geliefert. Wer über die LTE-Version verfügt, kann sogar mit dem Tablet telefonieren und dank Samsung DeX lässt es sich erstaunlich gut als Desktop-Computer verwenden.

Die besten iPad Alternativen: Alle Details

Widmen wir uns nun unseren Kanditen im Detail.

Samsung Galaxy Tab S7 & S7+

Samsung Galaxy Tab S7 Test

Samsung Galaxy Tab S7/S7+ bei* Amazon

Das Samsung Galaxy Tab S7 lässt sich bereits ab 681 Euro erwerben, während man für das S7+ mindestens 954 Euro ausgeben muss. Schön ist bei Samsung, dass wir den S Pen inklusive erhalten und ihn nicht selbst erwerben müssen, denn das schaut bei der Konkurrenz fast immer anders aus. Für die Tastaturen muss man rund 200 Euro zusätzlich investieren. Gegen einen Aufpreis lässt sich das Modell auch mit LTE und 5G erwerben.

Das Display ist wie bei Samsungs Premiumgeräten üblich ein wahrer Hingucker: Wir erhalten ein sehr schickes 12,4 Zoll Super AMOLED Display mit einer Auflösung von 2800 x 2752 Pixeln. Damit sehen Texte gestochen scharf aus und auch Filme und Videospiele lassen sich mühelos in HD abspielen. Leider hat Samsung das AMOLED jedoch nur im S7+ verbaut und das S7 hingegen mit einem LCD-Panel bestückt. Das ist schade, da es sich zwar um ein sehr gutes LCD handelt, aber ein AMOLED dennoch die bessere Leistung gebracht hätte.

Dieses Super AMOLED Display ist der derzeit beste Bildschirm eines Tablets. Es hat deutlich bessere Schwarzwerte als das iPad Pro, einen sehr guten Kontrast mit viel Sättigung und ist sehr hell, sodass sich das Tablet auch im Freien nutzen lässt. Diesmal haben auch Samsungs Tablets eine Bildwiederholungsrate von 120 Hz, sodass Animation, unterstützte Spiele und auch der S-Pen beim Zeichnen so flüssig aussehen wie beim iPad Pro. Damit sind sie die ersten Android Tablets mit einem solchen 120Hz Panel. Mit seinen 2560 x 1600 Pixel ist das S7 auf 11 Zoll sogar etwas schärfer als S7+.

Auf beiden Geräten können wir Netflix mit HD-Auflösung schauen, aber nur das Galaxy-Tab S7+ unterstützt HDR10+. Wer also Filme und Serien in bestmöglicher Qualität sehen möchte, ist mit dem S7+ besser beraten. Das gilt ebenso für den Ton, da zwar beide Geräte über vier gute Lautsprecher verfügen, aber das S7+ besitzt einen intensiveren und besseren Bass.

Wie bereits erwähnt ist ein großes Highlight der Modelle der S Pen. Dabei handelt es sich um einen Stylus, der mit beiden Tablets exakt gleich funktioniert. Es ist ein aktiver Stift, der genau erkennt, wie stark ihr aufdrückt und dabei 4096 Druckstufen unterstützt. Der Stift lässt sich über einen Magneten am Tablet befestigen. Für diese Funktionen muss der S Pen nicht aufgeladen werden.

Bei der Galaxy Tab S7 Serie werden uns jedoch einige besondere Funktionen geliefert, weshalb diese Stifte über einen Akku verfügen: Mit diesen S Pens könnt ihr daher Gesten ausführen. Die meisten dieser Gesten sind nicht sehr nützlich, interessant ist aber, dass ihr den S Pen auch als Fernbedienung für PowerPoint Präsentationen nutzen könnt.

Wie immer hat uns Samsung viele Softwarefunktionen für den Stylus eingebaut, aber die wichtigste ist hierbei ohne Zweifel die Samsung Notes App. Mit dieser könnt ihr Notizen aufschreiben, zeichnen und neuerdings auch PDFS importieren und beschriften. Das funktioniert am Tablet super und somit benötigen die meisten dafür keine andere App.

Sowohl im Samsung Galaxy Tab S7 als auch S7+ befindet sich ein Qualcomm Snapdraon 865+ SoC, der zu den schnellsten Chips bei Android zählt. Je nachdem für welche Version ihr euch entscheidet, könnt ihr zwischen 6GB oder 8GB RAM und 128GB, 256GB oder 512 GB großem internen Speicher wählen. Auch LTE und 5G können optional erworben werden.

In Benchmarks wie Geekbench 5 und 3D Mark schneiden beide Modelle deutlich besser ab als ihr Vorgänger, das Galaxy Tab S6 vom letzten Jahr. Sie sind damit leistungsstärker als jedes andere Android Tablet. Dennoch ist Apples iPad Pro hier weiterhin deutlich schneller, selbst in der 2018er Generation.

Dennoch bleiben sie die schnellsten Android-Tablets, die ihr euch zurzeit anschaffen könnt. Ihr könnt praktisch jedes Spiel mit den höchsten Grafikeinstellungen spielen. So läuft auch Fortnite noch dann flüssig, wenn ihr die Grafik auf „Episch“ setzt. Dasselbe gilt für Titel wie PUBG Mobile und Call of Duty.

Noch unterstützen die meisten Spiele keine 120Hz Displays, aber die wenigen, die es bereits tun, laufen flüssig auf dem S7 &S7+. Alles läuft sehr flüssig. Es sind schöne, leistungsstarke Tablets und dank des großen Arbeitsspeichers funktioniert auch Multitasking hervorragend.

Das Samsung Galaxy Tab S7 und S7+ werden ab Werk mit Android 10 und OneUI in Version 2.5, Samsungs eigener Oberfläche, geliefert. Dieses Mal sollen die neuen Tablets für mindestens 3 Jahre aktuell gehalten werden, sie sollten also Updates für Android 11, 12 und sogar 13 bekommen. Letztlich unterstützt es alle normalen Android-Funktionen. Samsung selbst bessert die Funktionen gerne einmal nach, wie zum Beispiel in der Mehrfensteransicht. Man kann Apps daher in frei beweglichen Fenstern über andere Apps öffnen und es gibt eine Art Dock, aus dem man schnell Apps starten oder zwei nebeneinander öffnen kann.

Neben den S Pen Funktionen ist Samsung DeX das wichtigste Software-Feature des S7 und S7+. Es ist ein Desktopmodus, der schon seit einigen Jahren auf den Premium-Geräten vorinstalliert ist und mittlerweile stark verbessert wurde. Dadurch lässt sich Android in eine Art Desktopbetriebssystem mit Taskleiste verwandeln, das Microsoft Windows ähnlich sieht und genauso verwendet werden kann. Wer nur den Touchscreen nutzt, für den macht es wenig Sinn, Samsung DeX zu benutzen. Arbeitet ihr jedoch mit einem externen Monitor oder dem Tastatur Cover und Mäusen, ist Samsung DeX eine Bereicherung.

Vieles funktioniert in DeX wie wir es von einem Desktop gewohnt sind mit wenigen Ausnahmen:
So könnt ihr in Chrome durch Drücken von Strg + T zwar einen neuen Tab öffnen, das Textfeld für den Link selbst ist aber nicht sofort aktiv. Ihr müsst erst darein klicken, um schreiben zu können, wohingegen man beim Desktop-System direkt anfangen kann zu schreiben. Auch der Passwortmanager LastPass funktioniert in Samsung DeX leider nicht. Das ist kein großes Problem, aber es besteht an dieser Stelle Raum für Verbesserung.

Das Design der Galaxy Tab S7 Serie ist dank seiner scharfen Kanten sehr modern, ähnlich wie das iPad Pro. Da das Gehäuse aus Aluminium besteht, fühlt es sich sehr hochwertig an, wie man es in dieser Preisklasse erwarten würde. Das S7+ ist hierbei mit seinen 5,5mm etwas dünner als das S7 mit seinen 6,3mm.

Erhältlich sind die Geräte in Schwarz, Silber und Bronze. Wie mittlerweile bei hochwertigen Geräten üblich, fehlt hierbei ein Anschluss für Kopfhörer, wir bekommen aber weiterhin einen MicroSD-Kartenslot und einen USB C 3.2 Gen 1 Anschluss. Darüber lässt sich nicht nur Zubehör wie SSDs, sondern auch externe Monitore anschließen, um den Desktopmodus voll ausschöpfen zu können. Das Galaxy Tab S7+ verfügt wie das S7 über einen Fingerabdruckleser und funktioniert bei beiden Modellen sehr präzise und schnell.

Die Vorderkamera der S7 Reihe sind mit einer 8-Megapixel Webcam sehr gut für Videochats und gelegentliche Selfies geeignet. Die Hauptkamera auf der Rückseite verfügt über 13-Megapixel, sodass sie ebenfalls gute Aufnahmen macht. Daneben befindet sich eine 5-Megapixel Weitwinkelkamera, die zwar hilfreich sein kann, aber keine detaillierten Aufnahmen fertigt.

Wer will, kann das offizielle Samsung Tastatur Cover hinzu erwerben. Dabei handelt es sich um eine sehr gut umgesetzte Tastatur mit einem ordentlichen Tastenhub. Sie ist ein wunderbarer Kompromiss zwischen Komfort und Portabilität und daher für alle interessant, die unterwegs oder in Cafés gerne mit den Tablets arbeiten wollen. Sie verfügt auch über ein kleines Touchpad, das gut funktioniert.

In unserem Akku-Test hielt der Akku des Samsung Galaxy Tab S7+ 7,5 Stunden und der des Galaxy Tab S7 hält 8 Stunden. Sie verfügen damit nicht über eine hervorragende, aber gute Akkulaufzeit.

Lesen: Unser Samsung Galaxy Tab S7 Test

Microsoft Surface Pro 7: iPad Pro Alternative mit Windows

Microsoft Surface Pro 7 Test

Microsoft Surface Pro 7 bei* MicrosoftAmazon

Das Microsoft Surface Pro 7 ist das beste Windows Tablet, das ihr zurzeit kaufen könnt. Dank des Intel Prozessors der 10. Generation ist seine Leistung hervorragend, auch wenn das Design mit dem eingebauten Klappständer altmodisch wirkt. Preislich ist es allerdings ein teures Tablet, denn inklusive Zubehör kann man über 2700 Euro darin investieren.

Im Gegensatz zum Surface Pro 6 setzt Microsoft bei diesem Modell nun auf Intel Core Prozessoren der 10. Generation. Beim Kauf kann man daher zwischen einem Intel Core i3, Core i5, und Core i7 Prozessor wählen. Dabei handelt es sich nur bei dem Core i3 um einen Dual-Core Chip, während die anderen beiden vier Kerne besitzen.

Zudem stehen 4GB RAM, 8GB Ram und 16 GB Ram Arbeitsspeicher zur Wahl. Die SSD kann 128 GB, 256 GB, 51GB und 1TB groß sein. Eine LTE-Option besteht derzeit nicht.
Je nachdem wofür ihr euch entscheidet, liegen die Preise zwischen 899 und 2499 Euro, ohne, dass ihr bereits Zubehör wie den Stift oder das Type Cover hinzu erhaltet.

Im Benchmark-Vergleich schnitt das Surface Pro 7 ein gutes Stück leistungsfähiger ab als sein Vorgänger, das Surface Pro 6. Das Tablet kommt mit Multitasking gut klar. Zu Problemen kann es hierbei wohl nur kommen, wenn ihr mit sehr großen und komplexen Dokumenten arbeitet. Wer viel mit Photoshop hantiert, sollte sich lieber mindestens 8GB RAM zulegen, da 4GB für Photoshop zu schwach sein dürften.

Videobearbeitungsprogramme wie Adobe Premiere Pro oder Premiere Rush laufen natürlich ebenfalls. Dabei sollte das Projekt aber nicht zu komplex werden. Wer mit diesem Tablet regelmäßig 4K Videos bearbeiten will, sollte daher auf den Core i7 mit 16 GB RAM zurückgreifen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Auch Spiele lassen sich mit dem Surface Pro 7 spielen. In unserem Test lief Fortnite mit niedrigsten Grafikeinstellungen gut. Auch auf mittlerer Grafik ließ sich das Spiel spielen, hierbei fielen jedoch immer wieder Ruckler auf. Ältere und simplere Spiele laufen auf dem Surface Pro 7 einwandfrei.

Das Surface Pro 7 hat das gleiche Design, das wir vom Surface Pro 6 bereits kennen. Das Magnesiumgehäuse fühlt sich hochwertig an, wie man es bei dem Preis des Tablets erwartet. Es ist 8,5mm dünn und wiegt ohne Tastatur 775g. An der Rückseite befindet sich ein praktischer Klappständer, der ebenso aus Magnesium besteht und sich sehr flüssig in vielen beliebigen Winkeln aufstellen lässt.

Nur das Modell mit dem Core i7 verfügt über einen aktiven Lüfter, die Modelle mit dem Core i3 und i5 werden passiv gekühlt und sind daher komplett geräuschlos. Dennoch gibt es einige gut versteckte Lüftungsschlitze am Gehäuse. Das sieht optisch zwar sehr schön aus, hat aber zur Folge, dass das Gehäuse bei längerer Benutzung warm wird. Den Unterschied bemerkt man vor allem, wenn man das Tablet mit dem Stift verwendet.

Kommen wir zu einem neuen Feature, mit dem sich das Surface Pro 7 tatsächlich von seinen Vorgängern unterscheidet: Denn anstelle eines Mini-DisplayPort verfügt das Surface Pro 7 nun über einen USB C Anschluss. Leider wird Thunderbolt 3 nicht unterstützt, aber trotzdem kann man externe Monitore darüber anschließen. Neben dem USB C Port findet sich ein normaler, klassischer USB 3.0 Typ A Anschluss. Auch wenn das Tablet über den neuen USB C Port geladen werden kann, verfügt es weiterhin über den magnetischen Surface Conncector der Vorgänger. Links finden wir noch einen Kopfhöreranschluss und oben am Gehäuse sitzt neben dem Powerbutton der Lautstärkeregler. Unter dem Kickstand ist zudem ein MicroSD-Kartenslot eingebaut.

Auf der Rückseite des Surface Pro 7 findet sich eine 8-Megapixel-Hauptkamera. Die Foto- und Videoqualität der Kamera ist in Ordnung. Für ein Windows-Tablet sind die Kameras tatsächlich gut, die Webcam ist mit ihren 5-Megapixeln sogar besser als bei den meisten Notebooks, aber im Vergleich machen Tablets wie das iPad Pro oder das Samsung Galaxy Tab S6 deutlich bessere Aufnahmen. Neben der Frontkamera sitzt eine Infrarot-Kamera, dank der man das Surface Pro per Windows Hello mit der bekannten Gesichtserkennung entsperren kann. Die funktioniert auch sehr gut und zuverlässig. Für ein Tablet sind die eingebauten Stereolautsprecher ziemlich gut und die Tonqualität in Ordnung.

Das Surface Pro 7 unterstützt die gleiche Tastatur, die auch schon für das Pro 5 und Pro 6 angeboten wird. Das Cover selbst ist wie gewohnt gut umgesetzt und hat in unseren Tests bisher Tastaturen von Apple und Samsung klar ausgestochen.

Schön ist hierbei vor allem, dass die Tastatur normalgroß ausfällt, sich die Tasten gut drücken lassen und sogar eine Hintergrundbeleuchtung eingebaut wurde. Man kann sofort flüssig und schnell damit schreiben und wünscht sich keine Desktoptastatur zurück.

Unterhalb der Tastatur ist ein Touchpad eingebaut worden, das sehr präzise ist und auch all die Multitouch-Gesten von Windows 10 unterstützt. Dennoch ist das Touchpad nicht so gut umgesetzt wie bei vielen Premium-Notebooks.

Das günstige, schwarze Type Cover kostet hierbei 150 Euro. Für 180 Euro könnt ihr euch das Signature Type Cover in verschiedenen Farben erwerben. Dieses bekommt ihr in einem Alcantara-Material und ist auch in einer Version mit Fingerabdruckleser verfügbar.

Das Surface Pro 7 verfügt wie sein Vorgänger über ein 12,3 Zoll großes PixelSense Display, das eine sehr hohe Auflösung von 2736 x 1824 Pixel hat. Bilder und Texte wirken somit sehr scharf, die Blickwinkel sind sehr weit, die Farbwiedergabe gut. Für ein Windows Tablet ist das Display schön hell. Leider jedoch nicht so hell wie das iPad Pro.

Das Seitenverhältnis von 3:2 bietet hierbei viel Platz und man muss im Browser nicht so viel scrollen. Auch mit Word und Excel lässt es sich so gut arbeiten, aber wenn man Filme schaut, sieht man dadurch oben und unten schwarze Balken.

Auch beim Microsoft Surface Pen hat sich hier nicht viel geändert, es ist exakt der gleiche Stift, den der Vorgänger bereits verwendet hat und der UVP-Preis liegt unverändert bei 110 Euro. Der Stift selbst besteht aus Metall und fühlt sich daher hochwertig an. Er liegt angenehm in der Hand wie ein guter Kugelschreiber. Hinten lässt er sich öffnen und man kann eine Batterie austauschen. Das muss man auch gelegentlich, aber nicht so oft, dass es stören würde. Anders als beim iPad Pro ist hier kein wiederaufladbarer Akku verbaut worden, dennoch lässt sich dieser Stylus magnetisch am Tablet befestigen. Wie bei Apple und Samsung ist der Surface Pen druckempfindlich und unterstützt dabei 4096 Druckpunkte. Auch handschriftliche Notizen lassen sich hierbei gut anfertigen. Insgesamt ist der Surface Pen daher gut umgesetzt.

Lesen: Unser Microsoft Surface Pro 7 Test

Samsung Galaxy Tab S6 Lite: iPad 8 Alternative mit Stift

Samsung Galaxy Tab S6 Lite Review

Samsung Galaxy Tab S6 Lite bei* Amazon

Mit dem Samsung Galaxy Tab S6 Lite hat Samsung ein preiswertes Tablet mit S Pen auf den Markt gebracht. Bereits ab 379 Euro bietet es außerdem ein 10,4 Zoll Display, einen Quad-Core Prozessor und Android 10.

Die wichtigsten Features des Tab S6 Lite sind ohne Zweifel das Display und der S Pen. Neben den 10,4 Zoll Größe erhalten wir eine Auflösung von 2000 x 1200 Pixel. Das ist für einen 10 Zoll Bildschirm eine gute Auflösung, aber kann natürlich nicht die hohe Auflösung eines S7 erreichen. In Anbetracht des günstigen Preises lässt sich das aber verschmerzen.

Den Unterschied zu den beliebten AMOLED Bildschirmen bemerkt man vor allem, wenn das Tablet draußen eingesetzt wird. Es ist weniger gut lesbar und spiegelt eher. Die Farben sind weniger gesättigt, der Kontrast fällt schwächer aus, aber diesen Unterschied bemerkt man nur, wenn man die zwei Displayarten nebeneinander legt oder die hohe Qualität eines AMOLED gewohnt ist.

Das S6 Lite verfügt über ein Widevine Level von L1, sodass man Netflix problemlos in HD-Auflösung ansehen kann.

Spannend ist das S6 Lite in erster Linie, wenn man den S Pen benutzen möchte. Dabei handelt es sich um einen aktiven Stift genau wie beim Samsung Tab S7 und S7+, der hier standardmäßig mitgeliefert wird. Auch hier unterstützt der Stift die bekannten 4096 Druckstufen, der Stift muss nicht aufgeladen werden und kann magnetisch am Tablet befestigt werden. So lassen sich alle bekannten Funktionen des S Pen mit Ausnahme der Gesten auch hier nutzen.

Samsung hat das Modell mit einen Exynos 9611-Octa-Core Prozessor und 4GB RAM ausgestattet. Wählen könnt ihr zwischen 64GB und 128GB internem Speicher, sowie LTE.

In unserem Benchmark-Vergleich reiht sich das Galaxy Tab S6 Lite mit der Hardware genau in der Mittelklasse ein. Es ist dabei leistungsstärker als das günstigere Galaxy Tab S7 jedoch etwas schwächer als das Galaxy Tab S5e. Das Galaxy Tab S7 ist deutlich leistungsstärker.

Für den normalen Alltag ist seine Leistung gut. Auch Multitasking ist dank der 4GB RAM möglich.
Ein Spiele-Tablet ist es dennoch nicht. So kann man Fortnite zwar installieren, aber damit das Spiel flüssig gespielt werden kann, müsst ihr die Grafik so niedrig wie möglich einstellen. Dennoch kommt es dabei zu Rucklern. Andere Spiele wie z.B. Asphalt 9 und Call of Duty laufen gut, aber die Grafik lässt sich nicht so hochschrauben wie beim iPad 8 oder dem Galaxy Tab S5e. Wenn ihr also hauptsächlich darauf aus seid, Spiele mit dem Tablet spielen zu können, solltet ihr in ein anderes Tablet investieren.

Das Grunddesign des Galaxy Tab S6 Lite unterscheidet sich nicht vom Galaxy Tab S6 und Tab S5e. Es sieht ebenso hochwertig aus, ist mit seinen 7mm aber etwas dicker und bringt 467g auf die Waage.
Ein großes Plus ist, dass wir neben einem Micro-SD-Kartenslot, einen Kopfhöreranschluss und einen USB C Port bekommen. Leider handelt es sich dabei aber nur um USB 2.0. Externe Monitore können also nicht angeschlossen werden. Zudem vermissen wir einen Anschluss für ein Tastatur Dock und einen Fingerabdruckleser. Es lässt sich zwar per Gesichtserkennung entsperren, doch es gibt keinen zusätzlichen Sensor hierfür und funktioniert deutlich schlechter als Apples Face ID.

An den kurzen Seitendes Gehäuses sitzt je ein Lautsprecher, sodass man eine echte Stereotrennung wahrnehmen kann und die Tonqualität fällt insgesamt gut aus. Dennoch ist die Konkurrenz mit ihren vier Lautsprechern etwas besser. Die 5-Megapixel Frontkamera und die 8-Megapixel Hauptkamera liefern uns ordentliche Ergebnisse, aber die Bildqualität ist nicht hochwertig. Für die meisten Benutzer sollte sie aber ausreichen.

Das Samsung Galaxy Tab S6 Lite gehörte zu den ersten Tablets, die direkt mit Android 10 ausgeliefert wurden. Samsung hat versprochen es mindestens drei Jahre lang mit Updates zu versorgen.

Auf Android sitzt wie üblich Samsungs OneUI, die Android stark anpasst, aber einige nützliche Funktionen wie die Features für den S Pen bietet. Durch ein Update wird jetzt sogar der Samsung DeX Desktopmodus unterstützt. Samsung hat auch hilfreiche Funktionen wie Bixby, den Dark-Mode, einen Blaulichtfilter und einen Kindermodus eingebaut.

Lesen: Unser Samsung Galaxy Tab S6 Lite Test

Lenovo Duet Chromebook: iPad 8 Alternative mit Tastatur

Lenovo Duet Chromebook Review

Lenovo IdeaPad Duet Chromebook bei* Amazon

Das Lenovo IdeaPad Duet Chromebook ist eines der spannendsten Tablets des Jahres 2020. Für bereits 329 Euro bekommen wir den Desktop Chrome Browser, eine Tastatur, eine Stift-Option sowie 8 Jahre lang Updates. Für den geringen Preis fühlt sich das Tablet überraschend hochfertig an. Das liegt daran, dass wir hier zum größten Teil ein metallenes Gehäuse erhalten und nur der obere Teil aus blauem Kunststoff besteht. Mit seinen 7,3mm ist es dünn genug und bringt mit seinen 450g ähnlich viel Gewicht auf die Waage wie die Konkurrenz.

Schade ist jedoch, dass das Duet Chromebook nur über einen USB C Anschluss verfügt. Weder finden wir einen Kopfhöreranschluss noch einen MicroSD-Kartenslot. Dafür ist zumindest ein Audioadapter im Lieferumfang enthalten. Über einen Fingerabdruckscanner kann man das Gerät nicht entsperren und auch eine Gesichtserkennung wird von dem Tablet leider nicht unterstützt.

Vorne sitzt eine 2-Megapixel Webcam und hinten eine Hauptkamera, die über eine Auflösung von 8-Megapixel verfügt. Die Aufnahmen der Hauptkamera sind in vernünftig, HD-Aufnahmen vermissen jedoch Details.

Im Lieferumfang des Lenovo Duet Chromebook sind bereits ein Cover für die Rückseite mit eingebautem Klappständer sowie eine Tastatur enthalten. Man muss diese also nicht separat erwerben und das ist großartig, wenn man bedenkt, dass man der Konkurrenz mindestens 100 Euro investieren müsste, um eine Tastatur zu erhalten. Gerade darum wird der Preis von 329 Euro bei diesem Modell richtig spannend.

Mit dem Cover für die Rückseite ist das Tablet gut geschützt, auch wenn die Rahmen natürlich frei bleiben. Es fühlt sich nicht hochwertig an, da es aus Kunststoff besteht, ist aber dennoch gelungen: Denn der Klappständer lässt sich über ein Metallscharnier weit ausfahren.

Auch die Tastatur besteht aus Kunststoff und wirkt daher nicht so hochwertig wie Microsofts Alcantara-Tastaturen, aber dafür bezahlen wir eben auch keine 100 Euro zusätzlich.
Durch das 10 Zoll Display ist die Tastatur nicht normalgroß, sondern kleiner als üblich. Dennoch lässt sich darauf schnell und blind schreiben, wenn man Tablet-Tastaturen gewohnt ist. Toll ist jedoch, dass wir dazu einen ordentlichen Tastenhub bekommen. Zusätzliche Features wie eine Hintergrundbeleuchten oder eine Möglichkeit die Tastatur anzuwinkeln, sind leider nicht vorhanden.

Unterhalb der Tastatur sitzt ein kleines Touchpad, das in Ordnung ist und gut funktioniert. Insgesamt ist die Tastatur also nicht perfekt, dennoch würde sie vernünftig umgesetzt, wenn man bedenkt, dass sie im Preis des Tablets bereits enthalten ist.

Das wichtigste Feature des Lenovo Duet Chromebooks ist ganz klar Chrome OS. Chrome OS basiert wie Android auf Linux und gilt deshalb als besonders sicher. Seit einigen Jahren lassen sich nun auch Android-Apps darauf installieren. Besonders sicher ist das Tablet vor allem, weil es direkt von Google lange mit Updates versorgt wird. Das Duet Chromebook soll sogar bis Juni 2028 Updates erhalten. Das bedeutet, dass bei diesem Tablet 8 Jahre Updates erhältlich sind – weitaus länger als das bei jedem anderen Tablet der Fall ist.

Das Herzstück von Chrome OS ist der Chrome Browser. Es handelt sich um einen vollen Desktop-Browser und ist damit nicht die mobile Version, die wir von Android kennen. Stattdessen sieht er genauso aus wie Chrome von Windows oder macOS und es können sogar die gleichen Erweiterungen installiert werden. Auf dem Duet Chromebook läuft Chrome erheblich besser als bei vergleichbaren Windows-Tablet-Modellen. Auch anspruchsvolle Web-Apps wie Gmail, Google Docs oder Netflix laufen ohne Probleme. YouTube läuft im Browser zwar nicht perfekt, aber in Ordnung.

Wegen Chrome ist dieses Tablets so interessant. Für wenig Geld erhält man einen Desktop-Browser, mit dem man wie bei einem PC fast alles erledigen kann, ohne dabei die Nachteile der mobilen Version in Kauf nehmen zu müssen.

Chrome OS lässt sich sehr leicht bedienen, egal ob über Touchscreen, Maus oder Tastatur. Im Tablet-Modus erhalten wir wie bei einem Android-Tablet eine Art Startbildschirm, auf den die Icons der installierten Apps aufgelistet werden.

Im Desktop-Modus könnt ihr wie von Windows gewohnt mehrere Apps in frei beweglichen Fenstern öffnen. Insgesamt erweckte der Desktop-Modus in unserem Test einen ausgereiften und stabilen Eindruck, auch wenn auffiel, dass es noch Kleinigkeiten zu verbessern gibt.

Wie bei Android können wir auf dem Duet Chromebook Apps aus dem Google Play Store installieren, doch nicht alle stehen zur Verfügung. Da Chrome OS auf Linux basiert, lassen sich auch Linux Apps auf dem Duet Chromebook installieren, ihr müsst diese Funktion jedoch erst in euren Einstellungen aktivieren.

Das Lenovo IdeaPad Duet Chromebook hat ein 10,1 Zoll großes IPS-Display mit einem Seitenverhältnis von 16:10 und eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixel. Insgesamt ist das Display ein gutes und mit 400 Nits sehr hell, sodass man auch draußen gut lesen kann. Die Blickwinkel sind ebenso schön weit. Dennoch, ein iPad Pro hat ein helleres Display und die AMOLED-Panel von Samsung sind gesättigter und kontrastreicher.

Das Chromebook verfügt über zwei Lautsprecher, die oben im Gehäuse sitzen und so voneinander getrennt sind, dass man echte Stereo-Trennung hören kann. Die Tonqualität ist in Ordnung, aber nicht mehr.

Das Duet Chromebook lässt sich mit jedem USI Stift bedienen. Wir haben den HP USI Stift ausprobiert. Trotz des stattlichen Preises fühlt sich der Stift leider billig an. Das Gute ist aber, dass man ihn über USB C aufladen kann und er genau wie bei Samsung und Microsoft 4096 Druckstufen unterstützt. Chrome OS unterstützt den Stift recht gut, und bietet einige spezielle Funktionen für Stifte.

Ihr könnt also mit dem Stylus auf dem Duet Chromebook Notizen niederschreiben oder etwas zeichnet und das funktioniert auch gut – allerdings nicht ganz so gut wie bei der Konkurrenz mit dem Apple Pencil oder Samsungs S Pen. Dort sehen die handschriftlichen Notizen besser aus und die Stifte reagieren schneller. Das lässt sich jedoch verschmerzen, wenn man die günstigen Einstiegspreis des Tablets bedenkt. Nur wegen des Stifts, solltet ihr dieses Modell aber nicht nehmen.

Das Lenova IdeaPad Duet Chromebook verfügt über einen MediaTek Helio P60T Octa-Core Prozessor mit 4GB Arbeitsspeicher. Ihr könnt euch beim Kauf für 64GB oder 128 GB internem Speicher entscheiden. Wer nur Web-Apps verwendet, hat mit den 64GB ausreichend Speicher zur Verfügung. Wer jedoch viel mit Spielen, Videos oder Bildern arbeitet, sollte hier bedenken, dass es keinen Micro-SD-Kartenslot gibt.

In unserem Benchmark-Test schnitt das Tablet ziemlich gut ab. Vor allem wenn man den günstigen Preis berücksichtigt, denn es reicht sich in Geekbench 4 zwischen dem Samsung Galaxy Tab S6 Lite und Galaxy Tab S5e ein. Die Leistung des Duet Chromebook ist gut, aber man sollte sich natürlich im Klaren darüber sein, dass das Tablet nicht die gleiche Leistung bringen kann wie ein Ultrabook für 1500 Euro oder mehr.

Lesen: Unser Lenovo Duet Chromebook Test

Samsung Galaxy Tab Active 3: Beste iPad Mini Alternative

Samsung Galaxy Tab Active 3 Review

Samsung Galaxy Tab Active3 bei* Amazon

Das Samsung Galaxy Tab Active 3 bietet viele Möglichkeiten. Es kann wie ein normales 8 Zoll Android-Tablet zum Surfen im Internet und für Spiele benutzt werden. Wer die LTE-Version erwirbt, kann aber genauso gut damit telefonieren. Dank Samsung DeX ist es ein zusätzlich erstaunlich guter Desktop Computer und somit vielseitig einsetzbar.

Der 8 Zoll große Bildschirm des Tab Active 3 kommt mit einem Seitenverhältnis von 16:10 und einer FullHD-Auflösung von 1920 x 1200 Pixel. Die Auflösung ist also hoch genug, um Texte scharf aussehen zu lassen. Ein AMOLED Display wäre netter gewesen, aber es handelt sich um einen guten LCD mit weiten Blickwinkeln, realistischen und kontrastreichen Farben. Das Display wurde vollständig laminiert und ist hell genug, um auch draußen verwendet zu werden. Man kann die Empfindlichkeit des Touchscreens in den Einstellungen sogar so hochschrauben, dass man das Tablet auch mit Handschuhen bedienen kann. Das ist praktisch, vor allem in der kalten Jahreszeit.

Da es über ein Widevine Level von L1 verfügt, kann man Netflix mit HD-Auflösung schauen. Dennoch ist es kein Tablet, das vorrangig zum Entertainment geeignet ist, da es nur über einen Lautsprecher verfügt. Die Tonqualität ist selbst zwar gut, aber da nur einer zur Verfügung steht, ist eine echte Stereotrennung nicht möglich und der Ton kann zu leise sein.

Auch dieses Modell wird mit einem S Pen geliefert, der genauso benutzt werden kann, wie wir es von anderen Samsung Tablets gewohnt sind. Das ist ein klarer Vorteil im Vergleich zum iPad Mini, wo ihr den Apple Pencil separat kaufen müsst.

In der Hülle, die ebenso inklusive im Lieferumfang enthalten ist, gibt es einen Platz dafür, da er nicht am Tablet befestigt werden kann.

Wie auch bei anderen Samsung Tablets wird der S Pen softwareseitig sehr gut unterstützt. Dabei verfügt das Tab Active 3 über eine Screen Off Memo Funktion, bei der ihr mithilfe des Stiftes eine Notiz starten könnt, ohne das Display vorher zu entsperren.

Im Galaxy Tab Active 3 befindet sich ein Samsung Exynos 9810 Prozessor. Wir erhalten 4GB RAM und können zwischen 64GB und 128GB Speicher wählen. Auch LTE ist eine Option.

Obwohl der Exynos bereits einige Jahre alt ist, kommt es in den Benchmarktest nah an das Apple iPad Mini mit seinem Apple A12 Prozessor heran. Das heißt also, dass das Active 3 damit das derzeit schnellste 8 Zoll Android-Tablet ist. Generell ist seine Leistung zwar vergleichsweise stark, aber natürlich kommt es dabei nicht an das Galaxy Tab S7 heran.

Für den alltäglichen Gebrauch ist die Leistung jedoch hervorragend und flottes Multitasking ist mit dem Gerät möglich: Chrome, YouTube oder Chrome und Word kann man problemlos gleichzeitig nutzen.

Überraschend war, dass auch der Samsung DeX Desktopmodus funktioniert. Man kann einen externen Monitor anschließen und wunderbar Chrome und Word gleichzeitig nutzen, sogar während ein YouTube-Video im Hintergrund läuft.

Spiele wie PUBG Mobile laufen in DeX ebenso. Bei Fortnite kommt es jedoch zu Rucklern, wenn die Grafik auf „hoch“ gesetzt wird und die Framerate sinkt schonmal unter 20 FPS. „Epische“ Grafik lässt sich gar nicht erst auswählen, aber das Spiel läuft gut mit mittleren Einstellungen. PUBG Mobile lässt sich mit HD und HDR Grafik gut und flüssig spielen, aber Ultra HD Grafik kann nicht ausgewählt werden.

Auch bei anderen Spielen zeigen sich einzelne Ruckler, doch Spiele wie World of Tank und Cyber Hunter lassen sich mit hohen Grafikeinstellungen ohne Schwierigkeiten spielen.

Das Samsung Galaxy Tab Active 3 wird mit Android 10 geliefert und hat somit die gleiche Software vorinstalliert wie das Galaxy Tab S7. Mit Samsungs OneUI wird auch hier Android stark angepasst und wir können wieder bewegliche Fenster öffnen.

Für schnelles Multitasking steht uns hier ebenso ein Dock zur Verfügung, das ihr sehr individuell mit Apps bestücken und als Schnellzugriff verwenden könnt.

Wer auf der Suche nach einem robusten und wasserfestem Tablet ist, kann an dieser Stelle aufhören sich weiter umzusehen und hat das für ihn perfekte Modell gefunden. Für den normalen Durchschnittskonsumenten hingegen ist dieses Design wohl der größte Nachteil dieses Tablets. Das liegt an seinem dicken Displayrahmen mit physischen Buttons unter dem Display und dem Gewicht von 429g, da es mit seinen 9,9mm recht dick ausfällt. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff. Die Rückseite lässt sich hierbei aber entfernen, sodass man den 5050mAh Akku herausnehmen oder wechseln kann – und das ohne Werkzeug.

Das große, altmodische Design des Active 3 hat einen Grund: Es soll besonders robust sein und ist es nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt. Zusammen mit der Schutzhülle soll es Stöße aus bis zu 1,5 Meter standhalten.

An den Seiten hat das Active 3 findet sich ein USB C 3.1 Gen 1 Port, ein normaler Kopfhöreranschluss und ein Smart Connector für ein Dock. Es gibt einen MicroSD-Kartenslot, der sich auch ohne Werkzeug öffnen lässt. Dort ist auch Platz für eure SIM-Karte, wenn ihr die LTE-Version erworben habt.

Unter dem Einschaltknopf und dem Lautstärkeregler sitzt ein weiterer Knopf, den Samsung Aktivierungstaste nennt. In den Einstellungen kann man diesen beliebig konfigurieren, sodass er z.B. Samsung Notes öffnet. Unterhalb des Displays sitzen drei physische Android Buttons. In dem Home Button ist ein Fingerabdruckleser eingebaut, der schnell und zuverlässig reagiert. Falls ihr möchtet, könnt ihr es auch per Gesichtserkennung entsperren.

Das Tablet verfügt vorne über eine 5-Megapixel Webcam und eine Hauptkamera mit einer Auflösung von 13-Megapixeln, die von einem LED-Blitz unterstützt wird.

Mit den meisten LTE-Android-Tablets kann man telefonieren und SMS verschicken, aber da die meisten Modelle keine Ohrmuschel haben, ist das nicht sehr nützlich. Mit dem Galaxy Tab Active 3 kann man jedoch tatsächlich ein Smartphone einsetzen.

Das mag zwar seltsam wirken, wenn man sich ein so großes Tablet an sein Ohr hält, aber es funktioniert hervorragend. Telefonate haben eine gute Qualität, Whatsapp kann genutzt werden und man kann sogar einen Hotspot erstellen. Man wird es wohl kaum dauerhaft einem Handy vorziehen, aber es ist eine nette Funktion, das man damit telefonieren kann.

Lesen: Unser Samsung Galaxy Tab Active 3 Test


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