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Die besten Windows-Tablets des Jahres | 2025 Edition
Du suchst nach den besten Windows-Tablets des Jahres? In unserem Kaufratgeber findest du unsere aktuellen Testsieger in allen Preisklassen.
Welche sind die besten Windows-Tablets des Jahres? Wir testen seit über 15 Jahren beinahe jedes neue Tablet auf dem Markt, unabhängig vom Betriebssystem. Allerdings bemerken wir im privaten Bereich einen immer stärkeren Fokus auf iPads und Android-Tablets, während Windows 11 als Nutzeroberfläche vorwiegend gern im Job auf Business-Tablets genutzt wird.
Kein Wunder also, dass bei näherer Betrachtung fast alle guten aktuellen Windows-Tablets direkt von Microsoft stammen. Damit sich unser Kaufratgeber nicht wie Werbung liest, haben wir daher ein bisschen geschummelt und empfehlen euch neben einem sehr guten Convertible auch ein kompaktes Notebook als Alternative zu den herkömmlichen besten Windows-Tablets.
Unsere ausführlichen Testberichte und YouTube-Reviews zu jedem Gerät haben wir jeweils im Text verlinkt. In den Tests erhaltet ihr neben sämtlichen Infos zum Tablet unter anderem detaillierte Akkulaufzeit- und Benchmark-Vergleiche sowie Empfehlungen zu gutem Zubehör wie Stift und Tastatur und vieles mehr. Reinschauen lohnt sich also!
Dies sind die besten Windows-Tablets
Bevor wir uns jedes Tablet im Detail anschauen, bekommt ihr hier einen schnellen Überblick über alle unsere Testsieger.
- Das beste Windows-Tablet insgesamt: Microsoft Surface Pro 11 (bei Amazon*). Unser Testsieger unter den besten Windows-Tablets ist derzeit das Surface Pro 11 von Microsoft. Größtenteils ist das 13 Zoll große Surface Pro 11 baugleich mit dem Pro 10. In einigen Bereichen liefern die Snapdragon ARM-CPUs (X Plus oder X Elite) aber etwas mehr Power und nur das Pro 11 bekommt ihr zudem wahlweise mit einem OLED-Panel. Mit externem Monitor, Tastatur, Maus und Stylus lässt sich das Surface Pro 11 zum vollwertigen PC-Ersatz umfunktionieren.
- Kleiner und günstiger als das Surface Pro 11: Microsoft Surface Pro 12 (bei Amazon*). Das neueste Windows-Tablet aus der Microsoft Surface Familie brilliert mit einem 12 Zoll großen 90Hz-LCD-Display, 16 GB RAM, bis zu 1 TB Speicher und schneller Qualcomm Snapdragon X Plus ARM-CPU. Mit seinem modernisierten Design ohne Lüftungsschlitze wirkt es eleganter und mehr wie ein iPad. Allerdings geht dies auf Kosten einiger Nice-to-haves wie dem Surface Connect Port und dem selbst zu öffnenden SSD-Slot des Pro 11. Diese Optionen sind mit dem neuen Design verschwunden.
- Convertible mit S Pen als Tablet-Alternative: Samsung Galaxy Book5 Pro 360 (bei Amazon*). Ihr könnt euch nicht zwischen Tablet und Laptop entscheiden? Dann schaut euch das Galaxy Book5 Pro 360 an! Mit langer Akkulaufzeit, Intel Core Ultra 5 oder Ultra 7 CPU, bis zu 32 GB RAM, 120Hz-AMOLED-Display, microSD-Karten-Slot, HDMI-Ausgang und nicht zuletzt einem tollen Samsung S Pen zum Schreiben und Zeichnen liefert euch dieses Windows-Convertible den besten Kompromiss aus beidem.
- Gutes Business-Tablet mit voller App-Kompatibilität: Microsoft Surface Pro 10 (bei Amazon*). Falls euch das Surface Pro 11 mit seinen ARM-Chips in puncto Software-Kompatibilität Sorgen bereitet, hat Microsoft mit dem Pro 10 eine gute Alternative im Angebot. Das für Produktivität und Büroarbeit konzipierte Windows-Tablet ist nahezu identisch mit dem Pro 11, nutzt jedoch einen Intel Core Ultra Prozessor. Vorinstalliert ist Windows 11 Pro und jedes aktuelle Windows-Programm sollte auf dem Tablet laufen, egal ob aus dem Microsoft Store oder aus anderer Quelle installiert.
- Leichtes Windows-Notebook als Tablet-Alternative: Acer Swift 14 AI (bei Amazon*). Acer präsentiert uns mit seinem Modell Swift 14 AI einen kompakten 14,5″-Laptop als leistungsfähige Alternative zu unseren besten Windows-Tablets. Zwar ist ein Notebook nicht ganz so flexibel einsetzbar wie ein Tablet in Kombination mit Stylus und Tastatur, das Acer Swift 14 AI bietet mit seinem OLED- oder Touchdisplay, starker Leistung, Copilot-KI-Integration und langer Akkulaufzeit gleichzeitig aber auch viele Vorteile gegenüber einem Surface Pro mit entsprechend teurem Zubehör.
- Kompaktes Windows-Tablet: Microsoft Surface Go 4 (bei Amazon*). Das Surface Go 4 ist mit seinem 10,5-Zoll-FullHD-Display das kompakteste Surface-Modell auf dem Markt. In seiner Hardware-Leistung ist das Windows-Tablet mit Intel N200 Prozessor, 8 GB RAM und bis zu 256 GB Speicherplatz jedoch arg limitiert, zumindest für seinen hohen Preis ab 629 Euro UVP. Als transportables Tablet für Büroarbeiten, zum Tippen von Texten und für Notizen mit dem Surface Pen ist es aber weiterhin super, sofern ihr es als günstiges Angebot kauft.
Microsoft Surface Pro 11: Das beste Windows-Tablet insgesamt

Das Microsoft Surface Pro 11 taucht wie sein Schwestermodell Pro 10 gleich in mehreren unserer Kaufratgeber auf. Es gehört unserer Meinung nach beispielsweise zu den besten Tablets mit Tastatur, stellt aber auch eine der besten Alternativen zum iPad Pro. Denn mit seiner Snapdragon-CPU liefert es ausreichend Leistung für die meisten Anwendungsgebiete und ist zudem mit dem sehr guten Slim Pen 2 als Stift kompatibel. Auf ein OLED-Display braucht ihr ebenfalls nicht zu verzichten, womit das Surface Pro 11 super für künstlerisches, grafisches und sonstiges gestalterisches Arbeiten geeignet ist.
Je nach Konfiguration bekommt ihr das Surface Pro 11 mit OLED- oder normalem LCD-Panel in einer Bilddiagonalen von 13 Zoll mit jeweils 2880 x 1920 Pixeln und flüssigen 120 Hz. Die Helligkeit erreicht mit 600 Nits und bis zu 900 Nits bei HDR-Inhalten ebenfalls gute Werte. Was den Bildschirm betrifft, kann das Surface Pro 11 also mit den meisten Android-Tablets sowie sämtlichen iPads mithalten. Schließlich werden wir von Apple außer beim iPad Pro weiterhin mit 60 Hz und beim iPad 11 sogar mit einem unlaminierten Display abgespeist.
Beim Blick auf die Performance müssen wir bedenken, dass es sich bei den zur Verfügung stehenden Snapdragon X Plus und X Elite von Qualcomm um ARM-Prozessoren handelt. Diese sind anders aufgebaut als die handelsüblichen AMD- oder Intel-Chipsätze in den meisten PCs. sie sparen dadurch eine Menge Strom und sind weitaus effizienter für viele KI-Anwendungen. Gleichzeitig kann es aber zu Kompatibilitätsproblemen mit Software kommen. Zumindest, wenn diese nicht direkt aus dem Microsoft Store installiert wird.
Davon ab ist das Surface Pro 11 das perfekte Office-Tablet, welches sich mittels entkoppelt nutzbarem Surface Pro Flex Bluetooth Keyboard und Microsoft Slim Pen 2 in ein wahres Multifunktionswunder verwandeln lässt. Über die zwei USB-C-Ports inklusive DisplayPort 2.1 Unterstützung könnt ihr einen externen Monitor sowie weiteres Zubehör anschließen. Damit wird das Surface Pro 11 zur Workstation auf dem Schreibtisch und lässt sich genauso flexibel zu jedem Termin oder ins Büro mitnehmen.
Wie alle Surface Pro Modelle hat auch das Surface Pro 11 übrigens einen Kickstand direkt ins stabile Metallgehäuse integriert. Damit könnt ihr das Windows-Tablet für Präsentationen und komfortableres Arbeiten mit Maus und Tastatur im Handumdrehen sicher aufstellen. Praktisch ist auch, dass viele Bauteile wie die SSD (256 GB bis 1 TB) selbst ausgetauscht werden können. Der Arbeitsspeicher (16 bis 32 GB RAM) ist aber leider fest verlötet.
Lesen: Ultimative Windows Tablet Anleitung für Anfänger
Microsoft Surface Pro 12: Kleiner und günstiger als das Surface Pro 11

Das derzeit neueste Surface auf dem Markt kommt in einer Größe von 12 Zoll und läuft mit schnellem Snapdragon X Plus ARM-Chipsatz. Es fungiert ein bisschen als Bindeglied zwischen den komfortabel transportierbaren Surface Go Modellen und der High-End-Performance der Pro-Serie. Das Design wurde gründlich aufpoliert und orientiert sich jetzt sichtbar an der Eleganz der Tablets von Apple. Leider verliert das Surface Pro 12 damit die Austauschbarkeit von Komponenten wie der Festplatte. Eine Option, die wir bislang als echten Pluspunkt sahen.
Das Metallgehäuse wirkt dafür nun deutlich ergonomischer und verzichtet auf die sichtbaren Belüftungsschlitze vorhergier Modelle. Der fest montierte Kickstand ist hingegen geblieben. Wie gewohnt gibt es zwei Thunderbolt 4 USB-C-Anschlüsse, aber auch der Surface Connect Port des Pro 11 ist verschwunden. Das optional erhältliche Surface Keyboard mit Touchpad wird magnetisch über fünf Pogo-Pins montiert. Die Verbindung hielt im Test absolut sicher und auch das Tippgefühl hat uns sehr gut gefallen. Insgesamt fanden wir die Tastatur besser als das Magic Keyboard von Apple. Als Stylus gibt es den Slim Pen 2. Es funktioniert aber auch der klassische Surface Pen.
An der Performance des Surface Pro 12 gibt es dank flotter Qualcomm Snapdragon X Plus 8-Kern-CPU und 16 GB RAM wenig auszusetzen. In unserem Praxistest haben wir Fotos in Adobe Photoshop bearbeitet und konnten zumindest FullHD-Videos in Premiere Pro gut schneiden. Dort machen sich allerdings die fehlenden Lüfter schnell bemerkbar und das Tablet wird spürbar warm. In unserem Benchmark-Vergleichen positionierte sich das Pro 12 zwischen dem Pro 10 und Pro 11.
Gut gefallen hat uns auch das 12 Zoll große LCD-Display des Surface Pro 12. Es löst mit 2196 x 1464 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 220 ppi entspricht und läuft mit 90 Hz. Kontraste und Farben sehen fast so gut wie auf einem OLED aus und obwohl die Helligkeit nur 400 Nits beträgt, wirkt das Panel im Alltag überraschend leuchtstark. Positiv beeindruckt waren wir auch von der Akkulaufzeit. Das Surface Pro 12 schaffte es im Test auf fast 10 Stunden, womit das Windows-Tablet deutlich vor Konkurrenten wie dem iPad Air M3 oder Xiaomi Pad 7 liegt.
Ein Problem bleibt weiterhin die mangelhafte Kompatibilität zwischen Windows 11 Software und ARM-Chipsätzen. Es gibt mittlerweile ARM-Versionen von Photoshop und Lightroom, aber vieles läuft nur als Emulation, was im Hintergrund unnötig Rechenleistung frisst. Oder die Apps lassen sich gar nicht erst starten, wie es in unserem Test mit Adobe Illustrator, After Effects und FL Studio der Fall war. Der Kauf des Surface Pro 12 sollte also gut durchdacht sein.
Samsung Galaxy Book5 Pro 360: Convertible mit S Pen als Tablet-Alternative

Ihr schreibt und zeichnet viel mit einem Stylus, braucht dringend eine Tastatur zum Tippen längerer Texte und eigentlich ist euch selbst das Samsung Galaxy Tab S10 Ultra mit seinem riesigen 14,6-Zoll-Display zu klein? Dann könnte das Galaxy Book5 Pro 360 von Samsung genau das richtige für euch sein. Es kommt mit ausreichend Power, verzichtet dabei auf ARM-Technologie, hat ein brillantes AMOLED-Display in gigantischen 16 Zoll und lässt sich dank 360°-Klappmechanismus wahlweise als handelsübliches Notebook oder als Tablet nutzen.
Das Samsung Galaxy Book5 Pro 360 ist ein guter 2-in-1 Windows-Laptop mit einem klasse Display, langer Akkulaufzeit und einer hervorragenden S Pen. Einige Features wie die Tastatur, Webcam und Lautsprecher sind zwar nicht ideal, aber für Fotografen, Content Creator und Geschäftskunden kann es eine sehr gute Wahl sein.
Fangen wir beim Display an, denn das nimmt immerhin einen Großteil der Fläche des Galaxy Book5 Pro 360 ein. Auf amtlichen 16 Zoll erstreckt sich das AMOLED-Panel mit flotten 120 Hz und einer Auflösung von 2880 x 1800 Pixeln. Es erreicht zwar nur maximal 500 Nits, aber zum Arbeiten im Café ist das hell genug. Außerdem spiegelt es wie die Galaxy Tab S10-Modelle so gut wie gar nicht. Und wie Samsungs Flaggschiff-Tablets hält das Book5 Pro 360 einen Joker im Lieferumfang parat! Einen S Pen mit gleichem Funktionsumfang, wie wir es von Samsungs Tablets gewohnt sind. Unsere lieb gewonnene Samsung Notes App ist bereits vorinstalliert.
Ein S Pen allein reicht natürlich nicht zum Glück. Rechenleistung sollte ebenfalls vorhanden sein. Dafür sorgt wahlweise ein Intel Core Ultra 5 oder Ultra 7 Prozessor in Kombination mit 16 GB oder 32 GB RAM. Wir hatten im Test die Konfiguration mit Intel Core Ultra 7 und 16 GB Arbeitsspeicher. Im Benchmark-Vergleich lag das Samsung-Convertible vor allen getesteten Windows-Tablets inklusive dem Microsoft Surface Pro 11.
Ähnlich dem Acer Swift 14 AI bietet das Galaxy Book5 Pro 360 weitere Vorteile gegenüber den besten Windows-Tablets in unserer Liste. Wir bekommen mehr Konnektivität mit HDMI, 2 x USB Typ C Thunderbolt 4, 1 x USB 3.2 Typ A, 3,5mm-Audio-Ausgang und microSD-Kartenslot. Einen Fingerabdruckscanner im Power-Button gibt es ebenfalls. Und dann wäre da natürlich noch die Tastatur mit großem Trackpad. Trotz der 16 Zoll fühlt sich das Tastenfeld recht eng an. Das liegt am Nummernblock, der Excel-Poweruser freuen wird, uns aber sinnlos erscheint.
Warum das Galaxy Book5 Pro 360 trotz seiner Leistung und Ausstattung nicht auf Platz 1 dieser Bestenliste steht? Weil es eben kein Windows-Tablet im eigentlichen Sinne ist. Wer jedoch die perfekte Mischung aus Windows-Tablet und Laptop und zudem ein möglichst großes AMOLED-Display und dazu einen erstklassigen Stylus braucht, ist mit dem stylischen Convertible wirklich bestens bedient. Allerdings werden je nach gewähltem Prozessor, RAM und Speicherplatz mindestens 1300 bis 2000 Euro fällig. Ganz billig wird der Spaß also nicht.
Microsoft Surface Pro 10: Gutes Business-Tablet mit voller App-Kompatibilität

Wer mit den ARM-Chips aus dem Surface Pro 11 kein Risiko eingehen möchte, bekommt mit dem Schwestermodell Surface Pro 10 ein fast identisches Gerät auf höchstem technischen Niveau. Unterscheiden tun sich beide Windows-Tablets nur in wenigen kleinen Punkten. Neben den unterschiedlichen Prozessoren (Intel Core Ultra statt Qualcomm Snapdragon) und den daraus resultierenden Performance-Unterschieden sind nur feine Unterschiede in den Konfigurationen und beim Zubehör zu finden. Alle technischen Daten findet ihr in unserem Microsoft Surface Pro 11 vs. Pro 10 Business Vergleich.
Das Microsoft Surface Pro 10 für Business ist ein sehr gutes Windows-Tablet, dessen 13 Zoll Display deutlich heller als beim Vorgänger ist. Abgesehen davon gibt es im Vergleich zum Surface Pro 9 aber kaum Unterschiede. Die Verarbeitung ist hochwertig, der Slim Pen 2 funktioniert sehr gut und das Tastatur Cover ist ebenfalls wunderbar umgesetzt. Die Akkulaufzeit ist hingegen enttäuschend kurz.
- Hochwertiges Design
- Sehr helles Display
- Guter Slim Pen 2
- Klasse Tastatur Cover
- Leistungsstarke CPUs
- USB C 4
- Recht teuer
- Kurze Akkulaufzeit
Der Vorteil des Surface Pro 10 ist sein Prozessor, denn ihr bekommt je nach Konfiguration einen ganz normalen Intel Core Ultra 5 135U oder den noch etwas stärkeren Core Ultra 7 165U. Damit laufen sämtliche Apps aus dem Microsoft Store, aber auch jede andere mit Windows 11 kompatible Software. Ihr könnt also auch Programme aus anderen Quellen installieren, wie auf jedem Windows-PC. Auf die Copilot-KI-Integration des Surface Pro 11 müsst ihr zwar verzichten, aber ehrlich gesagt finden wir dieses Feature bisher nicht sonderlich spannend.
Keine großen Kompromisse müsst ihr beim 13″-Display machen. Zumindest wenn ihr kein OLED möchtet, denn das gibt es auch nur beim Pro 11. Das LCD-Panel des Surface Pro 10 kredenzt euch ansonsten knackige 2880 x1920 Pixel Auflösung und eine Bildwiederholrate von 120 Hz genau wie beim Schwestermodell. Auch an der Helligkeit von standardmäßig 600 Nits ändert sich somit nichts und mit dem Slim Pen 2 ist der Bildschirm ebenfalls kompatibel.
Einen krassen Unterschied zum Microsoft Surface Pro 11 gibt es dann aber doch noch. Hierbei geht es um die Akkulaufzeit. Während das Pro 11 im Test gute 11 1/2 Stunden schaffte, kommt das Pro 10 nur auf schlappe 4,75 Stunden. Das ist schon ein recht eklatanter Unterschied – wir hatten die OLED-Version des Surface Pro 11 im Test. Die hat einen etwas größeren Akku (53 statt 48 Wh), aber weitestgehend sorgt hier wohl die CPU für den erhöhten Stromverbrauch.
Unter dem Strich bekommt ihr abgesehen von der schwachen Akkuleistung mit dem Microsoft Surface Pro 10 ein ausgezeichnetes Windows-Tablet für Business und Produktivität. Wie das Pro 11 stellt es mit Tastatur und Maus eine realistische Alternative zu einem Laptop dar. Der Vorteil gegenüber dem Pro 11 ist, dass mit dem Intel-Prozessor garantiert keine Software-Kompatibilitätsprobleme auftauchen werden. Allerdings geben sich erste App-Hersteller diesbezüglich langsam Mühe. So bekommt ihr zumindest Photoshop und Lightroom bei Adobe auch schon als stabil laufende ARM64-Versionen.
Lesen: Chuwi Hi10 Max: Surface Pro 11 Alternative für den schmalen Geldbeutel
Acer Swift 14 AI: Leichtes Windows-Notebook als Tablet-Alternative

Wer sich mit einem Windows-Tablet und separater Tastatur als Zubehör nicht gänzlich wohlfühlt, bekommt mit dem Acer Swift 14 AI eine tolle Alternative geboten. Das 14,5 Zoll große Notebook ist kompakt genug für Aktentasche und Rucksack, wiegt nur 1,36 kg und besticht durch ein robustes Metallgehäuse. Dieses bietet mit vollwertigem HDMI-Port, zwei USB-3.2.-Ports sowie zwei weiteren USB-C-4.0-Ports und einer 3,5mm-Audiobuchse weitaus mehr Anschlüsse als jedes Tablet. Ein weiterer Vorteil ist die extrem lange Akkulaufzeit.
Das Acer Swift 14 AI ist ein produktivitätsorientiertes 14-Zoll-Notebook mit langer Akkulaufzeit, großartiger Leistung und einem beeindruckenden OLED-Display. Leider spiegelt das Display zu stark, und die Lautsprecher könnten besser sein. Trotz dieser Schwächen glauben wir immer noch, dass es sich beim Acer um ein tolles Produkt handelt.
- Lange Akkulaufzeit
- Starke Leistung
- Schönes OLED-Display
- Rubust gebaut
- Viel KI-Integration
- Display spiegelt zu stark
- Schwache Lautsprecher
- Viel Bloatware
In unserem Akkutest schaffte das Acer Swift 14 AI bei maximaler Displayhelligkeit satte 12 Stunden Videolaufzeit am Stück, mehr noch als das Surface Pro 11. Bei normaler Nutzung sollte das Notebook locker mehrere Tage ohne Steckdose durchhalten. Das von uns getestete Modell hatte ein OLED-Display mit 2880 x 1800 Pixeln, 90 Hz Bildwiederholfrequenz und 500 Nits Helligkeit. Optisch hätte es daran eigentlich kaum etwas auszusetzen gegeben. Allerdings spiegelt das Display ziemlich stark, was uns im Alltag manchmal wirklich gestört hat. Wer möchte, bekommt auch ein multifunktionales Touchdisplay, dann aber nur als IPS-Variante.
Nichts auszusetzen gibt es an der Performance des Acer Swift 14 AI. Ihr bekommt das Notebook wahlweise mit Intel Core Ultra 7 oder Snapdragon X Plus bzw. X Elite CPU sowie jeweils 32 GB RAM und 1 TB Speicher. Vorinstalliert ist als Betriebssystem die Windows 11 Home Edition. Wie beim Surface Pro 11 und Surface Pro 12 müsst ihr beim Snapdragon aufgrund der ARM-Architektur bei einigen Apps auf die Kompatibilität achten. Wir hatten die Intel-Version im Test und waren mit der Leistung insgesamt zufrieden. Gegen unser Surface Pro 11 mit X Elite Chipsatz kam das Acer im Geekbench 6 und 3D Mark Vergleich gut an.
Was die KI-Leistung betrifft, hat das Acer Swift 14 AI bei der Erstellung von KI-Bildern mittels ARC 140 iGPU ebenfalls beeindruckende Ergebnisse gezeigt. Content wurde in unserem Test ziemlich fix generiert, obwohl dieser Laptop keine dezidierte Grafikkarte besitzt. Die vom Hersteller angepriesenen Software-KI-Funktionen haben uns da weniger überzeugt. Es gibt zwar extra eine Copilot-Taste auf der Tastatur, aber schlussendlich bewegen wir uns hier auf dem Niveau von ChatGPT.
Insgesamt macht das Acer Swift 14 AI als Produktivitäts-Notebook eine richtig gute Figur. Seine hervorragende Hardware, die lange Akkulaufzeit und der hohe Bedienkomfort machen es zur guten Alternative zu leistungsfähigen Windows-Tablets wie den Surface Pro Modellen. Denn es bietet weitaus mehr Anschlussmöglichkeiten als ein Tablet, liefert mindestens ebenso gute Performance und mit Windows 11 und Intel-CPU könnt ihr bereits vorhandene Software von eurem PC in vollem Umfang nutzen.
Technik-Hack: So denkt Windows, eure SD-Karte sei eine richtige Festplatte – Anleitung zum Einrichten virtueller Laufwerke
Microsoft Surface Go 4: Kompaktes Windows-Tablet

Das Microsoft Surface Go 4 gehört rein von den Leistungsdaten her eigentlich nicht mehr zu den besten Windows-Tablets. Aus Mangel an Alternativen bei der Displaygröße unterhalb der 12-Zoll-Marke listen wir es an dieser Stelle trotzdem auf. Gleichzeitig hoffen wir darauf, dass Microsoft in naher Zukunft einen offiziellen Nachfolger für die Go-Serie präsentieren möge. Grundsätzlich mochten wir die „kleinen“ Surface-Modelle Go 3 und Go 4 nämlich sehr. Im 12-tägigen Selbstversuch hatten wir sogar mal ein altes Surface Go als Laptop-Ersatz im Einsatz.
Das Microsoft Surface Go 4 ist eine hervorragende Wahl, wenn ihr ein 10 Zoll großes Windows-Tablet sucht. Es bietet ein schickes Display, ein hochwertiges Gehäuse, einen exzellenten Surface Pen und eine gute Tastatur. Die Leistung ist insbesondere für Office-Arbeiten sehr gut, als Spiele-Tablet oder für Grafikanwendungen kann ich es jedoch nicht empfehlen. Schade ist auch, dass es relativ teuer ist.
- Hochwertiges Design
- Schickes Display
- Klasse Surface Pen
- Gute Tastatur
- Perfekt für Office-Arbeiten
- Kurze Akkulaufzeit
- Hoher Preis
- Langsamer als ein iPad
Zu hohe Erwartungen dürfen wir an dieses Ende September 2023 veröffentlichte Windows-Tablet allerdings nicht stellen. Es bewegt sich, was Rechenleistung und Grafik betrifft, auf dem Niveau älterer Mittelklasse-Tablets wie dem Samsung Galaxy Tab S9 FE. Im Inneren stecken eine Intel N200 4-Kern-CPU, 8 GB RAM und zwischen 64 und 256 GB interner Speicher, der sich per microSD-Kartenslot erweitern lässt. Von diesem Set-up erwarten wir keine Wunder, für Office-Tätigkeiten reicht es aber locker. Im Test konnten wir sogar Photoshop installieren und für leichte Bildbearbeitung auf dem Tablet reichte die Leistung des Surface Go 4 aus.
Vorinstalliert war auf unserem Microsoft Surface Go 4 ab Werk noch eine Windows 10 Pro Version, die wir aber problemlos auf Windows 11 Pro upgraden konnten. Das Betriebssystem läuft absolut stabil, wie wir es von PCs gewohnt sind und ihr könnt sämtliche kompatiblen Windows-Apps auf dem Tablet installieren. Besonders praktisch finden wir den Tablet-Modus der Surface-Modelle. Nutzt ihr das Gerät mit Tastatur, sieht alles aus wie auf einem Laptop. Trennt ihr das Surface vom Keyboard, wird die Taskleiste automatisch größer, um die Touch-Bedienung zu vereinfachen.
Sowohl mit Finger als auch mit dem Surface Pen lässt sich das Go 4 kinderleicht bedienen. Handschriftliches Notieren in OneNote und anderen Apps für den Surface Pen klappt auf dem 10,5-Zoll-LCD mit 1920 x 1280 Pixeln und 60 Hz gut. Zum Zeichnen würden wir allerdings eher zu einem Samsung Galaxy Tab oder dem iPad 11 raten, da die Auflösung dafür etwas zu gering ist. Die Helligkeit ist mit 350 Nits leider ebenfalls mau. Für die Nutzung im Freien ist das Display des Surface Go 4 eher nicht geeignet.
Für wen ist das Microsoft Surface Go 4 nun also noch empfehlenswert? Wir finden, dass es ein gutes Gerät ist, wenn ihr ein möglichst transportables Windows-Tablet benötigt. Es wiegt 521 g und ist ziemlich robust verarbeitet. Wer unterwegs viel schreibt, bekommt als Zubehör das Microsoft Type Cover. Das Keyboard mit Touchpad wird magnetisch verbunden und gehört zu den besten Tastaturen für 10 bis 11 Zoll, weil es ziemlich groß ist und tolles Tippgefühl bietet.
Häufige Fragen und Antworten zu Windows-Tablets
In diesem Abschnitt unserer Kaufberatung beantworten wir ein paar Fragen, die uns häufig gestellt werden.
Tablets mit Windows sind dann eine gute Wahl, wenn du mit einem Tablet dein Notebook, Laptop oder gar deinen Desktop-PC ersetzen möchtest. Auf aktuellen Windows-Tablets ist ganz normales Windows 11 vorinstalliert und sie verhalten sich genauso wie andere Windows-PCs auch. Der große Unterschied ist nur, dass sie einen Touchscreen haben und ohne Tastatur bzw. auch mit einem Stylus genutzt werden können. Ausnahmen sind Geräte wie das Microsoft Surface Pro 11 und 12, die sich aufgrund der ARM-Architektur des Prozessors nicht immer genauso wie ein normaler PC verhalten.
Im Vergleich zu Geräten mit Android oder iPadOS kann man auf Windows-Tablets besonders gut arbeiten. Du kannst beispielsweise vollwertiges Adobe Photoshop installieren. Oder dein Microsoft Office Paket inklusive der Vollversionen von Word, Excel und PowerPoint. Für Android-Tablets und iPads gibt es oft nur abgespeckte Versionen dieser Programme. Zusätzlich kannst du gängiges PC-Zubehör wie Drucker und Maus anschließen. Suchst du hingegen ein Spiele-Tablet oder eines nur für YouTube und Netflix, sind Modelle mit Android oder iPadOS dafür besser geeignet.
Bei manchen Modellen ist ein kostenloses Jahresabo von Microsoft Office 365 dabei. Meistens ist das jedoch nicht der Fall. Dann musst du für Microsoft Word, Excel und PowerPoint in der Regel ein Abo für Office 365 abschließen oder eine ältere Version installieren, die dir bereits gehört.
Ja, generell kannst alle gängigen Drucker an dein Windows-Tablet anschließen, denn sie verhalten sich genauso wie andere Windows-PCs auch. Eine Ausnahme können Geräte mit ARM-Chipsatz wie das Surface Pro 11 oder Surface Pro 12 darstellen, da es hier zu Kompatibilitätsproblemen mit Treibern kommen kann.
So testen wir Windows-Tablets
Wir testen so ziemlich jedes Tablet, das in Deutschland erscheint, und dazu gehören natürlich auch Modelle mit Windows 11. Wenn wir Tablets mit Windows testen, ersetzen wir damit immer für eine Weile unser Notebook. So lässt sich am besten testen, ob es sich wirklich als vollwertiger PC-Ersatz eignet. Zu den alltäglichen Aufgaben gehören dann Arbeiten in Microsoft Word, Excel, Adobe Lightroom und Photoshop, sowie Adobe Premiere Pro. Letzteres testen wir nur auf hochwertigeren Geräten, da sie natürlich flott genug dafür sein müssen.
Während wir das Tablet privat und beruflich ganz normal nutzen, bilden wir uns eine erste subjektive Meinung von dem Gerät. Zusätzlich lassen wir Benchmarks laufen, welche die Prozessorleistung und Grafikleistung testen. Das ermöglicht uns objektivere Vergleiche. Außerdem unterläuft jedes Tablet einen Akku-Test. Alle Infos findet ihr im Artikel zu unserem standardisierten Testverfahren. Auch Spiele wie Fortnite und PUBG Mobile testen wir auf allen Tablets. Allerdings würden wir Windows-Tablets generell nicht als Gaming-Tablets empfehlen.
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