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Die 9 besten E-Mail-Apps für Android: Meine Favoriten | 2024 Edition

Entdeckt mit uns die besten E-Mail-Apps für Android mit Features wie KI-Hilfe, sicheren Datenschutzrichtlinien und umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten.

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Mail-Apps für Android

Obwohl ihr vielleicht mit Gmail, Yahoo Mail und Microsoft Outlook vertraut seid, gibt es noch viele andere E-Mail-Anbieter und -Clients. Diese drei gehören zu den besten Apps, aber wenn ihr auf der Suche nach etwas anderem für Android seid, dann schaut euch unsere folgenden Vorschläge an. Ich habe sämtliche Apps heruntergeladen und ausgiebig getestet, um euch bei der Entscheidung für die beste Mail-App für Android zu helfen.

Diese neun Apps sind kostenlos verfügbar, aber einige haben zudem kostenpflichtige Pläne, die euch zusätzliche Vorteile bei der Nutzung bieten. Doch nun lasst uns mehr über die besten Android-Mail-Apps erfahren.

Gmail

Wenn ihr nicht wie ich ein Huawei-Tablet besitzt oder euer Gerät für China gebrandet ist, wird euer Smartphone oder Tablet bereits mit Gmail ausgestattet sein. Da die meisten Leute heute ein YouTube-Konto besitzen, habt ihr wahrscheinlich auch eine Gmail-Adresse. Gmail kommt mit 15 GB Speicherplatz, der für E-Mails, Anhänge und Dateien auf Google Drive genutzt wird.

Google erweitert Gmail nach und nach um neue Funktionen. So könnt ihr das Senden von E-Mails jetzt innerhalb von fünf Sekunden nach dem Drücken des Buttons rückgängig machen. Zudem gibt es die Möglichkeit, Chats zu starten, aber ich habe diese Funktion noch nie aktiv mit jemandem genutzt. Unterm Strich bietet Google Mail alles, was ich von einer E-Mail-App erwarte und ich nutze es gern. Die Integration in Google Workspace ist für mich dabei ein wichtiger Faktor.

Lesen: Wie man Android-Apps auf die SD-Karte verschiebt: Eine kurze Anleitung

Proton Mail

Viele Internetnutzer*innen sind mittlerweile sehr auf Datenschutz bedacht und möchten ihre Informationen so weit wie möglich von anderen fernhalten. Bei Proton Mail handelt es sich um einen datenschutzfreundlichen E-Mail-Dienst der Proton AG, der euch neben vielen anderen Sicherheitsmaßnahmen auch Zero-Knowledge-Verschlüsselung bietet. Das bedeutet allerdings auch, dass das Unternehmen eure E-Mails nicht wiederherstellen kann, wenn ihr den Zugriff auf euer Konto verliert. Da die Proton AG eure Nachrichten nicht sehen kann, gibt es auch keine personalisierte Werbung wie bei Gmail.

Der Open-Source-Code von Proton Mail ermöglicht es der Community, nach Schwachstellen oder versteckten Backdoors zu suchen. Das Unternehmen bietet außerdem ein Bug-Bounty-Programm an, mit dem User*innen belohnt werden, die Schwachstellen finden. Außer dem höheren Preis für den Abschluss eines Premium-Abonnements gibt es an Proton Mail wenig auszusetzen. Damit bekommt ihr zusätzliche Funktionen wie mehr E-Mail-Adressen, die Möglichkeit, mehr als 150 E-Mails pro Tag zu empfangen sowie Extra-Speicherplatz.

Die Option, E-Mails mit einem Passwort zu schützen, das nur der Empfänger erhalten kann, erhöht eure Sicherheit im Internet zusätzlich. Ich bin ein großer Fan der Proton AG und kann euch Proton VPN empfehlen, wenn ihr eine neue IP-Adresse braucht. In der kostenlosen Variante hat der Proton Mail-Client zwar nur begrenzten Speicherplatz, arbeitet für einen frei erhältlichen Dienst jedoch erstklassig und bietet einen tollen Funktionsumfang.

Blue Mail

Blue Mail ist blau, obwohl der dunkle Modus einige der Schaltflächen gelb färbt. Spaß beiseite, es ist ein E-Mail-Client, mit dem ihr auf E-Mail-Adressen von Anbietern wie Gmail, Outlook und Yahoo Mail zugreifen könnt. Statt von App zu App zu hüpfen, bekommt ihr zentralen Zugriff auf alles in einer übersichtlichen Benutzeroberfläche. Alle eure Postfächer werden übersichtlich an einem Ort vereint.

Während Gmail intelligente Vorschläge anbietet, wenn ihr diese Einstellung aktiviert lasst, geht Blue Mail mit ChatGPT in Form von GemAI bei der Schreibhilfe noch weiter. Ich gebe zu, dass ich nicht der allergrößte Fan von ChatGPT bin, aber ich kann durchaus verstehen, warum manche Leute es benutzen. Die KI kann euch beispielsweise längere E-Mails zusammenfassen, um Zeit zu sparen.

Eine weitere praktische Funktion von Blue Mail ist der integrierte Kalender. Er kann eure Google-Kalenderdaten importieren und sie mit anderen Kalendern kombinieren. Bei der Vielzahl an durchdachten und benutzerfreundlichen Features ist es kein Wunder, dass die App im Google Play Store eine Bewertung von 4,4 Sternen hat (Stand: Redaktionsschluss).

Canary Mail

Canary Mail vermarktet sich selbst ausdrücklich als KI-E-Mail-Client. Im Gegensatz zu anderen E-Mail-Apps, die KI als Unterstützung nutzen, stellt Canary Mail KI-Aktionen in den Vordergrund. Die App animiert euch direkt ihre Sidekick-KI auszuprobieren, obwohl sie in der kostenlosen Version nur bestimmte E-Mails in eurem Posteingang priorisieren kann. Um auf die volle KI-Unterstützung für das Schreiben und Zusammenfassen von E-Mails Zugriff zu erhalten, müsst ihr ein Upgrade auf den Pro- oder Enterprise-Tarif erwerben.

Auch wenn es sich bei der kostenlosen Variante der App laut Hersteller um eine Testversion handelt, könnt ihr Canary Mail in dieser Ausführung dauerhaft kostenfrei nutzen. Es fehlen dann allerdings Funktionen wie PGP-Verschlüsselung, Lesebestätigungen, Favoriten-E-Mails und einige andere Features. Ich würde aufrüsten, wenn ich KI mehr mögen würde, aber das müsst ihr am Ende für euch selbst entscheiden.

Auch im eingeschränkten kostenlosen Angebot bietet euch Canary Mail die Möglichkeit, sich mit einem Klick abzumelden und überzeugt mit seinem einheitlichen Posteingang und einer ansprechenden Benutzeroberfläche mit übersichtlichen Bedienelementen. Die App ist angenehm anzuschauen, mit ihrem überwiegend schwarzen Hintergrund und den blauen Akzenten. In der horizontalen Ansicht mit quer gehaltenem Display sieht die Darstellung nicht ganz perfekt aus, aber das ist kein großes Problem.

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Microsoft Outlook

Ich persönlich benutze Microsoft Outlook heute nicht mehr, aber an der Uni habe ich mit dieser App regelmäßig meine Korrespondenz mit Kommilitonen und Professoren geführt. Neben einer Outlook-E-Mail-Adresse könnt ihr mit diesem Dienst auch Adressen von Google und Yahoo verknüpfen.

Die Benutzeroberfläche von Outlook ist simpel und intuitiv und ich schätze Apps, die die Suche nach E-Mails zu einer nebensächlichen Angelegenheit machen. Ihr erhaltet in Outlook einen konzentrierten Strom von E-Mails, aber es ist auch möglich, nach Dringlichkeit zu filtern. Außerdem verfügt die Outlook-App über eine Kalenderfunktion, mit der ihr Termine, Ereignisse und alles Wichtige planen könnt. So lassen sich beispielsweise Telefonate und Meetings praktisch planen.

Wenn ich nicht schon über ein Jahrzehnt bekennender Gmail-Nutzer wäre, würde ich wahrscheinlich weiterhin täglich mit Outlook arbeiten. Für viele Nutzer*innen ist Einfachheit essenziell wichtig und ich finde diese Maxime in vielen Bereichen des Lebens nützlich. Das gilt auch für die Verwaltung meiner E-Mails.

Shortwave

Bei Shortwave handelt es sich um eine KI-gestützte E-Mail-App, die von ehemaligen Google-Entwickler*innen entwickelt wurde. Sie versprechen, dass ihr den Posteingang 45 % schneller als mit Google Mail auf null ungelesene Nachrichten bekommt. Bei Shortwave ist der Name sozusagen Programm. Die App kann E-Mails mittels KI in Kategorien einteilen, ihren Text zusammenfassen, eigenen Text verfassen und sogar übersetzen, wenn ihr das wollt.

Ein weiteres spannendes Feature von Shortwave ist die Möglichkeit zur Festlegung bestimmter Zeiten zum Empfang von Mails. Wenn ihr kein Fan von ständigem E-Mail-Bombardement seid, könnt ihr einfach einen Stundenplan für den Empfang eurer Nachrichten erstellen. So könnt ihr z. B. festlegen, dass ihr nur um 10 Uhr morgens E-Mails von einem bestimmten Kunden erhaltet oder dass ihr erst am Abend sämtliche Newsletter zugestellt bekommt.

Ihr könnt den Absendern auch direkt individuelle Labels zuweisen, damit ihr genau wisst, wo sie später zu finden sind.

Für alle, die die guten alten Zeiten von Google Inbox mit zeitgesteuerter Zustellung, E-Mail-Paketen und angehefteten Nachrichten wieder aufleben lassen wollen, ist die Shortwave-App ein würdiger Nachfolger. Ihr könnt euch für ein kostenloses Konto anmelden oder ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen.

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K-9 Mail

Mit K-9 Mail bekommt ihr ein Open-Source-E-Mail-Programm, das Benutzerfreundlichkeit und Datenschutz verspricht. Im Gegensatz zu vielen anderen Apps, die wir vorgestellt haben, bietet K-9 Mail nicht so viel Schnickschnack. Es setzt auf Einfachheit und Sicherheit und beschränkt seinen Funktionsumfang auf das Nötigste. Die App ist Teil des Mozilla-Produktkatalogs und gehört somit zur Thunderbird-Familie.

Der überschaubare Funktionsumfang von K-9 Mail ist perfekt für alle, die nicht an ausgefallenen Funktionen interessiert sind. Ihr erhaltet dafür OpenPGP-Verschlüsselung und -Entschlüsselung, wenn ihr OpenKeyChain: Easy PGP aus dem Play Store herunterladet. Wer mehrere Konten besitzt, kann mit dem Posteingang von K-9 Mail auf alle von ihnen zugreifen. Außerdem gibt es keine Werbung, denn K-9 Mail verbindet sich nur mit eurem Provider und verfolgt eure sonstigen Aktivitäten nicht.

Wer über Entwickler-Skills verfügt, kann sich zudem den Quellcode von K-9 Mail im GitHub-Repository ansehen. K-9 Mail ist völlig kostenlos, ohne zusätzliche Features, die hinter einer Bezahlschranke versteckt sind. Ihr erhaltet sofort Zugriff auf sämtliche Funktionen.

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Yahoo Mail

Yahoo Mail ist bekannt als Anbieter von E-Mail-Adressen, aber ihr seid nicht gezwungen, euch eine Yahoo-E-Mail-Adresse zuzulegen, um diese App nutzen zu können. Ihr könnt die App auch Adressen von gängigen Anbietern wie Gmail, Outlook und anderen verbinden. Neben einem einheitlichen Posteingang und einer intelligenten E-Mail-Organisation gibt es noch ein paar weitere Funktionen, die ich euch hier kurz zusammenfassen möchte.

Unglaublich, aber wahr: Yahoo Mail bietet euch 1 TB kostenlosen Speicherplatz. Das sind 985 GB mehr als bei Anbietern wie Google und Outlook. Für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit gibt es spezielle Themes und Anpassungsoptionen, die es euch ermöglichen, den Inhalt eurer E-Mails leichter zu lesen. Die Möglichkeit, personalisierte Swipe-Aktionen einzurichten, ist ebenfalls ein großer Pluspunkt für die Benutzerfreundlichkeit der App.

Eine Sache, die mir an Yahoo Mail nicht gut gefallen hat, ist die Werbung. Ihr könnt zwar auf Yahoo Mail Plus upgraden, um sie zu entfernen und zusätzliche Sicherheit zu erhalten, aber das hinterlässt bei mir einen bitteren Beigeschmack. Aus unerfindlichen Gründen konnte ich außerdem nicht auf meinen Gmail-Posteingang zugreifen. Ich habe mir zum Testen der App eine Yahoo-E-Mail-Adresse erstellt.

Aqua Mail

Wenn es um die Anpassungsmöglichkeiten von E-Mail-Apps geht, ist Aqua Mail derzeit der amtierende Champion. Die Entwickler haben erkannt, dass viele Nutzer*innen auf sie maßgeschneiderte Oberflächen mögen und E-Mail-Apps sind da natürlich keine Ausnahme. Mit Aqua Mail könnt ihr alles nach euren Wünschen einrichten und die App darüber hinaus mit weiteren Anwendungen von Drittanbietern verknüpfen, wenn ihr daran interessiert seid.

Zu den zahlreichen Funktionen gehören das Speichern von E-Mails als PDFs, Widgets, individuelle Signaturen für jede E-Mail-Adresse, die Integration von Wear OS und vieles mehr. Einige der Funktionen sind nur zugänglich, wenn ihr für einen Pro-Plan bezahlt. Das empfehle ich euch aber nur, wenn ihr die App wirklich mögt und Vorteile wie werbefreie E-Mails, Aliase für einzelne Adressen und sowie das Entfernen der Aqua Mail-Werbesignatur haben möchtet.

Ansonsten ist die kostenlose Version für die meisten von euch vermutlich ausreichend. Die App ist kinderleicht zu bedienen und eignet sich auch für Anfänger*innen. Außerdem ist sie in 20 Sprachen erhältlich.

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Brauche ich eine neue E-Mail-Adresse für diese Apps?

Für einige der hier vorgestellten Apps benötigt ihr eine neue E-Mail-Adresse. Wahrscheinlich habt ihr eh ein Google-Konto, aber wenn nicht, könnt ihr nicht auf die meisten Google-Apps zugreifen, einschließlich Gmail. Auch für die Nutzung von Proton Mail müsst ihr euch vorab ein Konto anlegen. Die meisten Apps auf unserer Liste lassen sich aber problemlos mit euren bestehenden E-Mail-Adressen verbinden.

Viele Auswahlmöglichkeiten: Unser Fazit

Es gibt E-Mail-Apps und -Anbieter wie Sand am Meer und alle haben ihre Vorteile und Alleinstellungsmerkmale. Ich empfehle euch, mehrere Apps auszuprobieren und bei derjenigen zu bleiben, mit der ihr am besten zurechtkommt.

Mir persönlich gefielen auf Anhieb Aqua Mail und Shortwave am besten und ich werde weiter mit dem beiden herumprobieren.

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Übersetzt von Christopher Tamcke, englischer Originalartikel auf unserer Partnerseite mynexttablet.com.


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