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Vergleich

Apple iPad Pro 11″ vs 12,9″ Vergleich: Diese Unterschiede gibt es

Welche Unterschiede gibt es zwischen dem 11 Zoll und 12,9 Zoll iPad Pro? Genau das klären wir in diesem Vergleich der beiden Apple Tablets.

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iPad Pro 2020 11 Zoll vs. 12,9 Zoll

Ihr interessiert euch für ein iPad Pro und wollt wissen, worin sich die beiden Modelle der Pro-Serie voneinander unterscheiden? Dann seid ihr hier richtig. 

Apple iPad Pro 11” 2022 bei* Amazon

Wir gehen im Detail auf die Geräte ein. Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was müsst ihr über die iPads im 11”- und 12,9”-Format wissen? Erfahrt hier mehr. 

Welche Unterschiede gibt es zwischen der 11- und 12,9-Zoll-Variante des iPad Pro? 

Bevor wir uns in die Materie stürzen, möchten wir eines klarstellen: Die Gemeinsamkeiten überwiegen deutlich. Weder bei den Prozessoren noch bei der Kamera oder den Sensoren gibt es Unterschiede. Natürlich gilt dies nur im Vergleich der jeweils gleichaltrigen Generationen. 

Das ist durchaus eine gute Nachricht, wenn ihr überlegt, euch ein iPad-Pro anzuschaffen. Egal, ob ihr euch für die 11-Zoll- oder 12,9-Zoll-Ausführung entscheidet, müsst ihr keine Kompromisse machen, wenn es um die Rechenleistung oder die Qualität eurer Videos und Fotos geht. 

Doch kommen wir zur Sache: Folgende Aspekte unterscheiden das 11” und 12,9” iPad Pro:

  • Gewicht
  • Größe
  • Displaygröße
  • Displayqualität 
  • Magic Keyboard 
  • Preis

Auf den ersten Blick scheinen die Unterschiede wenig überraschend, ausgenommen der Displayqualität, auf die wir später genauer eingehen. Allerdings ergeben sich durch Faktoren wie Größe und Gewicht zahlreiche Unterschiede in der Nutzung. Besonders, wenn ihr das Gerät täglich verwendet, fallen selbst Feinheiten ins Gewicht. Es lohnt sich daher, die einzelnen Aspekte genauer zu beleuchten.

Unterschied Nr.1 – Gewicht und Größe 

Hier die Außenmaße der beiden iPads im Überblick, angegeben in Millimeter:

  • iPad Pro 11”: 247,6 x 178,5 x 5,9 (mm) 
  • iPad Pro 12,9”: 280,6 x 214,9 x 6,4 (mm) 
Apple iPad Pro M2 Design

Eine bessere Vorstellung vom tatsächlichen Größenunterschied bekommt man, wenn die Geräte übereinander liegen. Das 12,9-Zoll iPad Pro ist deutlich größer und bietet dadurch reichlich Bildschirmfläche. 

Für viele kommt es unerwartet, dass die Geräte nicht gleich dick sind. Mit einer Stärke von 6,4 mm ist das 12,9” iPad Pro etwas kräftiger als der kleinere Bruder, der 5,9 mm tief ist. In der Handhabung fällt diese Differenz zugegeben kaum auf.

Ausschlaggebender ist hier vielmehr das Gewicht. Wer ein Tablet nutzt, um sich die Zeit in der Bahn oder im Flugzeug mit einem Film etwas kurzweiliger zu gestalten, weiß: Jedes Gramm zählt.

Das 11”-Modell ist mit 466 Gramm in einer deutlich kleineren Gewichtsklasse unterwegs als das 216 Gramm schwerere 12,9” iPad Pro. Längeres Halten in einer Hand wird mit dem größeren Tablet bei 682 Gramm Eigengewicht durchaus zu einem kleinen Workout. Allerdings gibt es dafür Abhilfe in Form praktischer Halterungen und Tragehilfen, die den Hebeleffekt aus der Rechnung nehmen. 

Möchtet ihr surfen und Online-Inhalte abrufen, ohne auf WLAN angewiesen zu sein, kommen bei Cellular-Option übrigens noch einmal zwei weitere Gramm auf die Waage. 

Unterschied Nr.2 – Die Displaygröße

Apple iPad Pro M2 Review

Aus den Gehäusegrößen ergeben sich logischerweise die unterschiedlichen Bildschirmgrößen, die bei den Premium-Tablets des kalifornischen Herstellers namensgebend wirken. 

Die Diskussion, welches der beiden iPads die bessere Wahl ist, erhitzt die Gemüter von Apple-Enthusiasten weltweit. Und das bereits seit der ersten Generation des iPad Pro. Der eine liebt die Kompaktheit des 11-Zoll-Bildschirms, der andere schwört auf ein großes Display, beispielsweise für Video-Editing oder die Arbeit mit Grafikprogrammen. 

Bei der Einführung der ersten iPad Pros im Herbst 2015 und Winter 2016 besaß das kleinere Modell sogar nur eine Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll. Ab der zweiten Generation ist der Größenunterschied innerhalb der Pro-Serie also kleiner geworden. 

Wir finden: Die Displaygröße ist immer eine Frage der Nutzung und letztlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Klar ist jedoch, dass die Dimensionen des Bildschirms für Kaufinteressenten ein wichtiger Aspekt sind. 

Deshalb geben wir euch bezüglich der Bildschirmmaße gerne einige Überlegungen an die Hand: 

Mit seinem 12,9-Zoll-Display reicht das größere iPad Pro beinahe an das 13” MacBook Pro heran. Besonders im Splitscreen-Modus macht sich das größere Display des 12,9” iPad Pro bezahlt. Texte und Websites bleiben groß genug, um ein angenehmes Lesen zu gewährleisten. Studenten und Berufstätige, die das iPad etwa zur Recherche verwenden, profitieren von der größeren Bildschirmdiagonale. 

Nicht zu vergessen ist zudem die Arbeit mit dem Apple Pencil, der sich großer Beliebtheit erfreut. Das iPad Pro in der 11-Zoll-Version gleicht dabei der Größe eines Notizblocks, ideal für kürzere Mitschriften oder das Festhalten von Ideen. Der 12,9-Zoll-Bildschirm ähnelt dem Blattformat A4 und eignet sich für unter anderem für Designer hervorragend. 

Ein Unterschied, den Käufer häufig übersehen, ist die bildschirminterne Tastatur. Aufgrund der geringeren Displayfläche verzichten die Entwickler bei Apple auf eine eigene Leiste für Zahlen und Sonderzeichen. Stattdessen greift ihr über die obere Buchstabenleiste auf die Zahlen zu. Wer vom Laptop auf ein iPad Pro umsteigt, muss sich daran erst einmal gewöhnen. 

Bilder und Videos im Format 16:9 werden auf dem 11”-Bildschirm mit geringerem Seitenstreifen angezeigt. Das ist den spezifischen Maßen des kleineren iPad zu verdanken. Den eindrucksvolleren, weil größeren, Filmgenuss bietet aber zweifelsfrei das 12,9” iPad. 

Unterschied Nr.3 – Displayqualität

Ob iPhone, iPad oder MacBook – Seit jeher überzeugt Apple mit hochwertigen Displays. Das trifft ohne Abstriche auf die beiden iPad Pro in diesem Vergleich zu. 

Die Bildschirme sind jeweils vollständig laminiert und dank spezieller Beschichtungen fettabweisend und reflexionsarm. Die iPads versprechen daher eine hohe Praxistauglichkeit bei Tageslicht oder direktem Lichteinfall. 

Die Auflösung ist qualitativ gleichwertig, wenn man die Pixelzahl in Relation zur Größe des Bildschirms setzt. Das 12,9” iPad Pro verfügt aber über eine andere Bildschirmtechnologie als das kleinere Modell. Und die hat es in sich, denn das Liquid Retina XDR Display ist der Status quo dessen, was bei Tablet-Bildschirmen technisch möglich ist. Der Mini-LED-Bildschirm überzeugt mit enorm realitätsgetreuer Farb- und Kontrastwiedergabe. 

Dank XDR erreicht das Display eine Spitzenhelligkeit von 1600 Nits bei HDR-Inhalten. Schwarz wirkt zudem ähnlich wie bei OLED-Screens tatsächlich schwarz, ohne Rest-Beleuchtung durch den Bildschirm. 

Dabei möchten wir betonen, dass das 11” Liquid Retina Display ebenfalls herausragend gut ist. Ebenso wie das größere Modell besitzt es die ProMotion- und True-Tone-Technologie. Dank einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz profitieren Sie von einem idealen Flow beim Scrollen und genießen “lebendig wirkende” Videos und Filme. 

Mit einer maximalen Helligkeit von 600 Nits bleibt das kleinere iPad Pro jedoch deutlich hinter dem HDR-Powerhouse des 12,9″-Modells zurück. 

Der einzige Haken beim 12,9″-Display ist der sogenannte Blooming-Effekt. Darunter versteht man, dass sehr helle Inhalte bei starkem Kontrast leuchten – für das Auge vergleichbar mit einer Überbelichtung auf einer Fotografie.

Doch wie wirkt sich der Blooming-Effekt eigentlich auf die alltägliche Verwendung aus? 

Für alle, die bereits auf Berichte über Blooming beim 12,9”-Bildschirm des iPad Pro gestoßen sind, haben wir eine beruhigende Nachricht: In den meisten Nutzungsszenarien fällt dieser nicht auf. Wenn ihr das iPad auf maximaler Helligkeitsstufe in einem dunklen Raum verwendet, kann ein leichtes Leuchten heller Bildbereiche sichtbar werden. 

Blooming-Effekt bleibt auch bei der neuesten XDR-Generation ein Faktor 

Apple iPad Pro M2 Blooming Effekt

Zwar schlägt der Bildschirm in Qualität und Auflösung so gut wie alle Android-Tablets. Angesichts des Preises darf man das erwarten. 

Jedoch konnte Apple das Blooming-Problem auch in der sechsten Generation des 12,9” iPad Pro nicht lösen. 

Ist Blooming für euch ein absolutes No-Go ist, weil ihr das Tablet hauptsächlich im Dunkeln nutzen möchtet? Dann müsst ihr euch vorerst leider mit der 11”-Variante begnügen. Oder ihr wartet auf die siebte Generation, die diese Schwäche des XDR-Displays hoffentlich behebt. 

In weit mehr als 90% der Anwendungen dürfte das Blooming allerdings nicht zum Störfaktor werden. 

Unterschied Nr.4 – Magic Keyboard

Apple iPad Pro M2 Test

Das Magic Keyboard und das Smart Keyboard Folio sind beliebte Erweiterungen für die iPad Pro-Serie. User können die Tablets somit ähnlich wie ein MacBook verwenden – für längeres Tippen empfehlenswert. Außerdem schätzen viele die Halterung, mit der sie den Bildschirmwinkel nach Belieben anpassen können.

Bedingt durch die unterschiedliche Gehäusegröße sind die Erweiterungstastaturen bei den beiden iPad Pro nicht gleich groß. Die Anpassung an das kleinere 11-Zoll-iPad gelingt im Hersteller vor allem dadurch, dass Tasten wie “Backspace”,”Eingabe” oder “Shift” hier schmaler ausfallen. Die Nummern- und Buchstabentasten sowie das Trackpad sind beinahe identisch. 

Personen mit großen Händen können beim Magic Keyboard in der 11”-Variante unter Umständen Probleme bekommen. Die Hände müssen zum Tippen nämlich ein gutes Stück weiter zusammenrücken. Auf keinen Fall unmöglich – jedoch etwas ungewohnt.

Und dann wäre da noch der kleine Unterschied beim Preis…

Preislich liegen die aktuellen Vertreter der Pro-Reihe der Apple-Tablets weiter auseinander, als der ein oder andere vermutet. Während ihr das 11”-Modell ab 1.049€ bekommt, startet das 12,9” iPad Pro erst bei 1.449€. 

Der mit 400 € durchaus beachtliche Preisunterschied ist erstens auf das größere Display und zweitens auf die XDR-Technologie zurückzuführen, die beim 11-Zoll-Bildschirm fehlt.

Benötigt ihr mehr Speicherplatz, die Cellular-Technologie oder Zubehör wie ein Magic Keyboard, summieren sich deutlich höhere Gesamtpreise. Selbst für das 11” iPad Pro überweist ihr dann schnell knappe 2000 €. 

Je nach Konfiguration kann ein 12,9” iPad Pro also sogar günstiger sein als die 11”-Variante. 

Wem diese Zahlen Kopfschmerzen bereiten, der hat die Option, auf ein iPad-Pro einer älteren Generation zurückzugreifen. Neben neuen, unbenutzten Geräten bieten sich refurbished Tablets an, sofern ihr von einem verlässlichen Anbieter kauft. 

11” oder 12,9” iPad Pro? Unser Fazit 

Apple iPad Pro M2 vs. M1

Nun kennt ihr die Unterschiede zwischen den beiden Modellen der iPad Pro-Serie. Definitiv haben die Geräte viel gemeinsam. In den meisten Fällen dürfte sich die Entscheidung auf folgende Frage konzentrieren: Brauche ich das größere und bessere Display oder lege ich mehr Wert auf die Handlichkeit der kleineren Ausführung?

Wir empfehlen euch, vor dem Kauf genau zu überlegen, wie Ihr das Tablet benutzen wollt. Eine Pro- und Contra-Liste kann hier hilfreich sein. Auch der Besuch im nächstgelegenen Apple-Store gibt Aufschluss. Schließlich fühlen sich die Geräte in der Hand noch einmal anders an, als man es anhand der Bilder erwartet. 

Unserer Meinung nach gehören beide iPads zur Crème de la Crème der Tablets. Sowohl das 11” iPad Pro als auch das 12,9” halten hinsichtlich Usability und Performance auf ganzer Linie, was sie versprechen. Wir verzichten deshalb darauf, eine Empfehlung für eines der beiden iPads auszusprechen.

Apple iPad Pro M2
Das Apple iPad Pro M2 ist meiner Meinung nach das derzeit beste Tablet auf dem Markt. Es ist leistungsstärker als alle Konkurrenten, wir bekommen zwei schicke 11 Zoll und 12,9 Zoll Displays und die Verarbeitung ist sehr hochwertig. Wir bekommen hervorragende Premium-Features wie den guten Apple Pencil 2, klasse aber teure Tastatur Cover, sowie Gesichtserkennung und gute Lautsprecher. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich allerdings fast nichts geändert.
Positive
  • Sehr leistungsstark
  • Schicke Displays
  • Hochwertiges Design
  • Apple Pencil 2
  • Gute Tastaturen
  • Gesichtserkennung
  • Gute Lautsprecher
  • Aktuelle Software
Negative
  • Sehr hohe Preise
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