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Microsoft Surface Pro 4: Das erwartet uns morgen!

Bereits morgen wird Microsoft vermutlich mit dem Surface Pro 4 mindestens ein, vielleicht aber auch zwei neue Pro-Tablets vorstellen. Was genau erwartet uns?

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Microsoft Surface Pro 3

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Microsoft wird morgen einige neue Geräte vorstellen. Schon vor einigen Wochen haben sie zu einem Event am 6. Oktober eingeladen. Dort werden höchstwahrscheinlich das Lumia 950 und Lumia 950XL mit Windows 10 Mobile vorgestellt, zu denen bereits sämtliche Spezifikationen geleakt wurden. Doch es ist auch Zeit für ein Surface Pro 4, also eine Neuauflage des Surface Pro 3. Was erwartet uns da morgen? Hier eine Zusammenfassung der Informationen, die bereits bekannt sind.

Interessanterweise schafft Microsoft es immer wieder ihre Surface-Geräte geheim zu halten. So kam die Vorstellung des Surface 3 Anfang des Jahres ziemlich überraschend – das gleiche galt für die ersten Surface-Tablets. Auch zum Surface Pro 4 gibt es keine konkreten Leaks. Fotos oder Einträge in Benchmark-Datenbanken gibt es nicht. In Sachen Geheimhaltung hat Microsoft mehr drauf, als Apple oder Google. Wir müssen uns also mit Informationen zufrieden geben, die von Insidern an die Presse weitergegeben wurden.

Design und Verarbeitung

Beim Design wird es vermutlich im Vergleich zu den bisherigen Surface-Tablets keine großen Unterschiede geben. Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen sind Design und Verarbeitung der Geräte ausgezeichnet, Microsoft wird in sämtlichen Reviews dafür gelobt. Außerdem wurde versprochen, dass bisheriges Zubehör mit neuen Pro-Geräten kompatibel ist. Deswegen kann es kein komplett neues Design geben. Auch das Gehäuse dürfte weiterhin aus Magnesium bestehen.

Randloses Display

Einem Insider zufolge soll das Display diesmal fast komplett randlos sein, ähnlich wie wir es vom Dell XPS 13 Ultrabook kennen. Nur unten soll der Rahmen etwas breiter sein. Das muss er auch, damit die magnetische Leiste für das Type Cover Platz hat.

Soweit wir erfahren haben, ist das Display 13 Zoll groß und kann sich im Tablet-Modus in ein 12 Zoll großes Display mit breiterem Rahmen verwandeln. Falls dieses Gerücht stimmt, wird das sicherlich softwareseitig umgesetzt. Entfernt man das Tastatur Cover, könnte der äußere Bereich des 13 Zoll Panels einfach abgeschaltet werden, wodurch ein schwarzer Rahmen entsteht. An diesem kann man das Tablet dann festhalten – was bei einem randlosen Display schwer wäre.

Ein weiteres Gerücht besagt, dass es ein 12 Zoll und ein 14 Zoll großes Surface Pro 4 geben wird. Das hat auch Windows Experte Paul Thurrott erfahren und auf Twitter veröffentlicht. Bei dem 12 Zoll Modell wird es vermutlich keine großen Unterschiede zum Pro 3 geben. Doch das 14 Zoll Modell hat angeblich ein festeres Tastatur Dock, in dem die meisten Anschlüsse untergebracht sind. Es wäre ein recht klassisches 2-in-1 Gerät.

Performance und Hardware

Ziemlich sicher ist, dass Microsoft auf Intels neue Skylake-Chipsets setzt. Das soll einer der Gründe sein, weshalb das Pro 4 so viel später als das damalige Pro 3 erscheint. Vermutlich wird man wieder zwischen einem Core i3, Core i5 und Core i7 Prozessor wählen können. Möglich ist auch, dass einer der neuen Intel Core M Prozessoren verbaut ist. Doch ich hoffe nicht, immerhin ist die Pro-Reihe für ordentliche Performance bekannt und die Differenz zum Surface 3 wäre recht niedrig.

Falls es morgen wirklich zwei neue Surface Pro-Tablets gibt, könnte das kleinere Modell tatsächlich mit einem Core M erscheinen und das größere mit einem Core i-Chip. Wahrscheinlich ist auch, dass das größere mehr Performance bietet. Laut der anonymen Quelle Paul Thurrotts hat die 14 Zoll Version gleich zwei GPUs.

Was den Arbeitsspeicher und die Speicheroptionen betrifft: Vermutlich startet die günstigste Variante bei 4GB RAM, während die Top-Ausstattung diesmal auf bis zu 16GB hochgehen könnte. Eine klassische Festplatte wird sicherlich nicht eingesetzt, sondern die deutlich schnelleren SSDs. Ich erwarte Speicheroptionen von 64GB, 128GB, 256GB, 500GB und möglicherweise sogar bis zu 1TB.

Zubehör

Wie bereits erwähnt, soll das alte Zubehör mit zukünftigen Pro-Geräten kompatible sein. Dementsprechend dürfte es auch weiterhin ein (neues) Type Cover geben. Außerdem wird sicherlich wieder ein Stylus angeboten, der entweder mitgeliefert, oder aber optional dazu gekauft werden muss. Microsoft benötigt einen Stift, um die Handschrift-Optionen in ihrem Edge Browser zu demonstrieren – also an einem Stylus wird sicherlich festgehalten.

Preise und Verfügbarkeit

Ziemlich sicher ist, dass die neue Pro-Generation nicht günstig wird. Nachdem Anfang Sommer überraschenderweise die Preise für das Surface Pro 3 angehoben wurden, wird vermutlich auch das Surface Pro 4 in Deutschland bei 849 Euro starten. Das ist die günstigste Version. Dazu kommt dann noch das Type Cover, dass man extra dazu kaufen muss.

Vermutlich wird Microsoft das Tablet recht schnell auf den Markt bringen, damit sie das Weihnachtsgeschäft mitnehmen können. Spätestens im November rechne ich mit einem Verkaufsstart. Hoffen wir, dass es auch in Deutschland direkt erscheint und wir nicht wie beim Vorgänger eine Weile warten müssen.


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