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Huawei MateBook: 400.000 Exemplare für 2016 erwartet

Insidern zufolge erwartet Huawei, dass sie in diesem Jahr nur rund 400.000 Exemplare des MateBook verkaufen. Verglichen mit der Konkurrenz ist das wenig.

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Huawei MateBook Kurztest

Huawei MateBook Kurztest

Das Huawei MateBook war das in meinen Augen interessanteste Tablet des Mobile World Congress, doch der auf dem Smartphone-Markt ziemlich erfolgreiche Hersteller könnte es mit dem MateBook etwas schwerer haben. So erwartet Huawei scheinbar, dass sie in diesem Jahr rund 400.000 Exemplare des 2-in-1 verkaufen. Das hat die taiwanesische Branchenzeitung Digitimes von Quellen aus der Lieferkette erfahren.

Für die niedrigen Erwartungen soll es verschiedene Gründe geben. So richtet sich das MateBook eher an Käufer von HighEnd-Geräten, während die Smartphones des chinesischen Herstellers oft die Unter- bis Mittelklasse bedienen – bei einem in der Regel ausgezeichneten Preis/Leistungsverhältnis. Gleichzeitig hat Huawei noch nicht so viel Erfahrung in diesem Bereich und muss erstmal in die Notebooksparte einbrechen.

Preislich ist das MateBook nicht deutlich günstiger als viele Konkurrenten. So ist es zwar preiswerter als ein iPad Pro oder Surface Pro 4, doch mit Tastaturhülle kostet es rund 950 Euro und ist somit nur 50 Euro günstiger als das Samsung Galaxy TabPro S mit der gleichen Ausstattung.

Dank des Metallgehäuses, guter Hardware und mit dem MatePen und MateDock ziemlich gut umgesetztem Zubehör, ist das MateBook ein ausgezeichnetes 2-in-1. Dennoch wird Huawei es vermutlich wirklich schwer haben. Sie müssen den Leuten erstmal erklären, warum sie ihr Notebook mit einem Gerät von Huawei ersetzen sollen, während Hersteller wie Lenovo, ASUS und Acer, aber auch Microsoft in diesem Gebiet deutlich bekannter sind.

Ein kleiner Vergleich: Im letzten Quartal wurden laut der IDC rund 8,1 Millionen 2-in-1 Tablets verkauft. Darunter befinden sich 2 Millionen iPad Pros und 1,6 Millionen Surface-Exemplare. Sollten die Informationen der Digitimes stimmen, liegen die Erwartungen von Huawei mit 400.000 aufs ganze Jahr gesehen deutlich darunter.


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