Top 10 Google Reader Alternativen

Da Google Reader eingestellt wird, müssen wir uns Alternativen suchen. Davon gibt es eine ganze Menge, wir zeigen euch die besten Reader-Alternativen. | Von Andrzej Tokarski am 14. March 2013

Wer wie ich ein begeisterter Nutzer von Google Reader ist, hat es vermutlich schon mitbekommen: Google Reader wird eingestellt. Im Rahmen einer “Aufräumaktion” ist Google schon länger dabei ungenutzte Angebote einzustampfen. Am 1. Juli 2013 geht Google Reader offline, bis dahin haben die User Zeit ihre RSS Feeds zu exportieren und einem anderen Service anzuvertrauen.

Ich nutze Google Reader mehrmals täglich, da ich so einfach unzählige Webseiten und Blogs verfolgen kann. So lese ich meine Nachrichten. Deshalb habe ich mal die Top 10 Alternativen zum Google Reader herausgesucht:

The Old Reader
Soweit ich bisher sehen konnte, ist The Old Reader ganz klar mein Favorit. Das liegt einfach daran, dass The Old Reader dem alten Design des Google Readers nachempfunden ist, das sagen die Entwickler sogar selbst. Man muss sich also nicht umstellen.
The Old Reader

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Feedly
Feedly dürften viele von euch kennen, denn dieser RSS Reader ist nicht nur im Web bekannt, sondern es gibt auch entsprechende Apps für Android und iOS. Diese sind sogar für Tablets angepasst. In Feedly werden die verschiedenen Artikel eher wie in einem Magazin dargestellt. Das ist von Vorteil, wenn man nicht ganz so viele RSS-Feeds verfolgt und man in Ruhe durch die Artikel blättern möchte.
Feedly

Pulse
Besonders unter Android dürfte Pulse einer der bekanntesten RSS-Reader sein. Das liegt einfach daran, dass die App auf ziemlich vielen Tablets von Anfang an vorinstalliert ist. Wie Feedly gibt es auch Pulse fürs Web, was ganz praktisch ist, denn so kann man die Feeds zwischen Web, Tablet und Smartphone synchronisieren. Google Reader kann man zukünftig ja nicht mehr dafür nutzen, leider.
Pulse

Twitter
Twitter ist einer der Gründe, weshalb nicht mehr so viele den Google Reader nutzen und dieser deshalb eingestellt wird. Auch hier kann man natürlich prima Feeds verfolgen, denn so ziemlich jeder Blog veröffentlicht seine Artikel dort. Übrigens auch wir. Wer auch privaten Personen folgt, kann sich die Webseiten in Listen zusammenfassen.

Newsblur
Mit Newsblur gibt es ebenfalls einen RSS-Reader, der dem Google Reader gar nicht so unähnlich ist. Bei mir läuft Newsblur die ganze Zeit jedoch ziemlich langsam. Vermutlich liegt das daran, dass sich jetzt so viele nach einer Alternative umsehen. Newsblur kann man sich aber auf jeden Fall mal anschauen.
Newsblur

GoodNoows
Wer sich nicht zwischen der auf Listen basierten Ansicht von Google Reader oder dem Magazin-Look von Feedly entscheiden kann, sollte sich GoodNoows mal anschauen. Dieser Reader bietet sehr viele Möglichkeiten seine Feeds darzustellen und hat auch ein paar eigene Quellen parat.
Goodnoows

Bloglines
Bloglines gehört nicht zu meinen Favoriten in dieser Liste, erwähnen sollte ich den Service aber trotzdem. Hier kann man ebenfalls eigene RSS-Feeds hinzufügen oder aus einer Liste auswählen. Auch für Deutschland sind schon eine ganze Menge Webseiten vorhanden, die man schnell in die Liste schieben kann. Mit Bloglines werden die Feeds in Blöcken dargestellt, ähnlich wie man es von alten Portalen kennt.
Bloglines

Netvibes
Ich bin mir sicher, dass der ein oder andere von euch Netvibes schon einmal genutzt hat. Vor langer, langer Zeit. Mittlerweile hat sich jedoch einiges geändert, als Feed-Reader kann man Netvibes jedoch weiterhin nutzen. Hauptsächlich richtet sich der Service mittlerweile jedoch an Business-Kunden bzw. Social Media Leute. Man kann mit Netvibes auch Marken verfolgen und über Soziale Netzwerke hinweg schauen, wie Konsumenten auf die eigenen Produkte reagieren. Das kostet natürlich.
Netvibes

Fever
Fever ist auch schon ziemlich alt, ist aber ebenfalls eine recht interessante Alternative zum Google Reader. Anschauen solltet ihr euch Fever, allerdings ist das kein Web-Service. Fever muss man sich auf einem eigenen Server oder Webspace installieren – das funktioniert jedoch ähnlich einfach wie WordPress.
Fever

Managing News
Nicht nur für Fever braucht man einen eigenen Server, sondern auch für Managing News. Ich denke dieses Angebot werden die wenigsten nutzen, denn hierfür braucht man schon ein paar Kenntnisse mehr. Managing News basiert auf Drupal 6.
Managing News

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