Acer Nitro 5 Spin Gaming-Convertible: Mein erster Eindruck (Video)

Wie gut ist das Acer Nitro 5 Spin? Auf der IFA habe ich das Gaming-Convertible ausprobiert. Hier ist mein Kurztest inklusive Video. | Von Andrzej Tokarski am 11. September 2017

Acer Nitro 5 Spin Display

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Acer hat im August mit dem Acer Nitro 5 Spin ein Convertible angekündigt, das sich speziell an Gamer richtet. Zu den Highlights gehören ein typisches Gaming-Design, ziemlich flotte Hardware und ein um 360 Grad drehbares Display. Im Oktober soll es für ab 1199 Euro in Deutschland erscheinen.

Auf der IFA in Berlin habe ich mir das Acer Nitro 5 Spin genauer angeschaut. Hier ist mein erster Eindruck.

Design und Verarbeitung

Bei Gaming-Notebooks steht in der Regel die Leistung im Vordergrund und weniger eine leichte Bauweise. Leicht ist das Acer Nitro 5 Spin mit 2,2kg tatsächlich nicht. Dennoch kann man das 15,6 Zoll große Display um 360 Grad drehen. Dann kann man das Notebook als ein sehr großes Tablet benutzen.

Das Acer Nitro 5 Spin sieht wie ein typisches Gaming-Notebook aus. Es ist größtenteils in schwarz gehalten und hat viele rote Akzente. Auf der IFA hat mich die Verarbeitung positiv überrascht. Es erschien mir sehr stabil gebaut. Man hat das Gefühl ein hochwertiges Notebook in den Händen zu halten. Auch das Scharnier des Displays ist sehr stabil und lässt sich flüssig drehen.

Acer Nitro 5 Spin Tastatur

Auch die Tastatur hat Acer sehr gut umgesetzt. Allzu viel habe ich damit nicht geschrieben, doch konnte ich sofort flüssig schreiben. Es ist eines der wenigen Convertibles mit einem Nummern-Block. Nützlich für Gamer ist auch, dass die WASD-Tasten farblich hervorgehoben sind. Die Tastatur hat übrigens eine Hintergrundbeleuchtung.

Anschlüsse, Fingerabdruckleser

Acer Nitro 5 Spin Anschlüsse

An Anschlüssen hat das Nitro 5 Spin einiges zu bieten. So gibt es gleich drei USB Typ A Anschlüsse und zwei USB Typ C Ports. Außerdem gibt es einen HDMI-Ausgang, einen 3,5 Millimeter Klinkenstecker und natürlich ein Anschluss fürs Netzteil. An den Seiten gibt es auch einen SD-Kartenleser, sowie einen Einschaltknopf und Lautstärkeregler.

Schön ist, dass es wie so langsam bei den meisten Herstellern üblich, auch hier einen Fingerabdruckleser gibt. Dadurch kann man es dank Windows Hello schnell entsperren.

Display und Hardware

Acer Nitro 5 Spin

Wie bereits erwähnt, hat das Acer Nitro 5 Spin ein 15,6 Zoll großes Display. Es ist ein IPS-Panel mit einer FullHD-Auflösung. Soweit ich am Stand von Acer auf der IFA sehen konnte, ist es ein recht guter Bildschirm.

Da es ein Convertible ist, handelt es sich hierbei um einen Touchscreen. Wer möchte, kann auf dem Display auch mit einem aktiven Stylus schreiben. Der Acer Active Pen unterstützt 1024 Druckstufen.

Im Inneren sitzt für ein Convertible ziemlich flotte Hardware, für ein Gaming-Notebook ist sie aber eher durchschnittlich. So setzt Acer auf einen Intel Core i5 oder i7 Prozessor der achten Generation. Zwar sind das nun QuadCore-Chips, jedoch welche der sparsameren U-Serie. Dazu gibt es bis zu 16GB RAM und eine bis zu 512GB große SSD.

Um dem Nitro 5 Spin dennoch mehr Leistung im Vergleich zu durchschnittlichen Convertibles zu geben, ist eine NVIDIA GeForce GTX 1050 Grafikkarte eingebaut.

Vorläufiges Fazit

Acer Nitro 5 Spin Kurztest

Auf der IFA hat mir das Acer Nitro 5 Spin ziemlich gut gefallen. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, wir bekommen leistungsstarke Hardware und für ein Convertible sehr viele Anschlüsse. Dennoch weiß ich nicht, ob man wirklich ein drehbares Display bei einem Gaming-Notebook benötigt. Es ist ein bisschen zu schwer, um es auch nur gelegentlich als Tablet zu benutzen. Aber vielleicht ist der eingebaute Touchscreen für den ein oder anderen sehr nützlich.

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