Spannend: Dell XPS 13 2-in-1 mit vielen Features vorgestellt

Das Dell XPS 13 2-in-1 ist ein neues Convertible mit einem 360 Grad Display und vielen Features wie einen FIngerabdruckleser und optionalen Stift. | Von Andrzej Tokarski am 3. January 2017

Dell XPS 13 2-in-1 Convertible

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Nachdem gestern bereits ein erstes Bild von dem Dell XPS 13 2-in-1 aufgetaucht war, hat der US-Hersteller das Convertible die Nacht über offiziell vorgestellt. Das Dell XPS 13 2-in-1 ist ein 13 Zoll großes 2-in-1, das dem schon länger erhältlichen und in sämtlichen Reviews gelobten XPS 13 Notebook ähnelt. So erscheint auch das Convertible mit einem Infinity Edge Display, einem sehr schlanken Design, hat aber ein um 360 Grad drehbares Display.

Convertibles mit um 360 Grad drehbaren Displays sind in letzter Zeit sehr beliebt. Nicht nur Lenovo hat mit ihrer Yoga-Serie solche 2-in-1 im Angebot, sondern auch andere Hersteller wie HP, ASUS und Acer bieten ähnliche Modelle an. Nun kommt das Dell XPS 13 2-in-1 hinzu – mun wird man auch das beliebte Notebook in ein Tablet verwandeln können.

Display und Stylus

Dell XPS 13 2-in-1 Stylus

Das Display ist 13 Zoll groß, das sagt ja schon der Name. Je nach Modell liegt die Auflösung bei 1920 x 1080 oder 3200 x 1800 Pixel. Schön ist außerdem, dass man auf dem Touchscreen mit einem aktiven Stylus schreiben kann, der Dell Active Pen heißt und wie Microsofts Surface Pen 2048 Druckpunkte erkennt. Der Stift funktioniert auch mit anderen Geräten von Dell und muss separat dazu gekauft werden.

Wie bei dem Notebook, sind auch die die Rahmen um das Display sehr dünn – deshalb heißt es Infinity Edge Display. Auch das ganze Gehäuse, das aus Metall besteht, ist sehr schlank gehalten. So ist es nur 8 bis 13,7 Millimeter dünn – für ein Notebook ist das sehr wenig. Interessant ist, dass das XPS 13 2-in-1 komplett ohne Lüfter auskommt. Das liegt an den neuen Intel Core i Y-Prozessoren der Kaby Lake Generation.

XPS 12 2-in-1 Hardware

Dell XPS 13 2-in-1

Je nach Konfiguration kann man es mit einem Intel Core i5-7Y54 oder Intel Core i7-7Y75 bekommen. Auf den ersten Blick klingt das sehr gut, jedoch müssen wir beachten, dass es sich hierbei um die Chips der Y-Serie handelt. Bisher, unter Skylake, hießen diese Chips Core m5 und Core m7. Die Chips brauchen also keine aktiven Lüfter, sind aber auch nicht so schnell wie die Core i Chips der U-Serie, die wir aus vielen anderen Notebooks und 2-in-1 kennen.

Obwohl Dell hier auf Chips der Y-Serie setzt, ist das Gerät nicht langsam. Dell hat scheinbar einen Weg gefunden, die Performance mit ihrem „Dynamic Power Mode“ zu verbessern. Die Kollegen von Laptopmag konnten das XPS 13 2-in-1 bereits testen und in den Benchmarks schnitt es tatsächlich besser ab als andere Geräte mit einem Y-Chip – aber auch nicht so gut wie U-Prozessoren.

Zur weiteren Ausstattung gehören 4GB, 8GB oder 16GB RAM, sowie eine SSD, die 128GB, 256GB und 512GB groß sein kann. Unter dem Display sitzt eine 720p-Kamera, es werden WLAN und Bluetooth unterstützt und es gibt sogar einen eingebauten Fingerabdruckleser. Nach einem Softwareupdate kann man das Convertible auch per Gesichtserkennung aktivieren. An Anschlüssen hat das XPS 13 2-in-1 einen USB C 3.1 Port, Thunderbolt 3 Port und einen MicroSD-Kartenslot zu bieten. Ein Adapter zu normalgroßem USB wird mitgeliefert.

In den USA erscheint das Dell XPS 13 2-in-1 bereits in wenigen Tagen. Die Preise starten bei 999,99 US Dollar, gehen aber auf bis zu 1799,99 US Dollar hoch. Wann genau es in Deutschland auf den Markt kommt, ist aktuell noch nicht bekannt – allzu lange dürfte es aber nicht dauern. In Euro dürften die Preise etwas höher ausfallen.

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