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Tipps & Tricks

Sind 64 GB genug für ein iPad? So viel Speicher braucht ihr

Wie viel Speicherplatz braucht ihr für euer neues iPad? Sind 64GB ausreichend oder sollen es lieber 128GB, 256GB oder gar 512GB Speicher sein?

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Ihr plant, ein iPad zu kaufen und fragt euch, ob 64GB Speicher ausreichend sind?

Die Frage des Speicherplatzes ist wohl eine der zentralen Fragen vor dem Kauf. Denn anders als bei vielen Android und Windows Tablets lässt sich der interne Speicher beim iPad nicht nachträglich via MicroSD-Karte erweitern.

Wir verraten euch, in welchen Szenarien mehr Speicherplatz sinnvoll ist und unter welchen Umständen ihr auch mit weniger zurecht kommt. 

Die Qual der Wahl: Wie viel Speicherplatz darf’s sein?

Je nachdem, für welches iPad ihr euch entscheidet, stehen euch unterschiedliche Speicherplatz-Optionen zur Verfügung.

Das „Einsteiger iPad“ der 10. Generation könnt ihr wahlweise mit 64 GB oder 256 GB kaufen. Das 64 GB kostet bei Apple in der WiFi-Version 579 Euro und die 256 GB Variante ist für 779 Euro zu haben. Wollt ihr das Ganze in der Cellular-Version, müsst ihr noch 200 Euro mehr investieren.
Das Fiese ist, das Apple keine 128 GB Version bietet, die für viele Käufer wahrscheinlich der Sweet Spot aus genügend Speicher und angemessenen Kosten wäre.
64 GB sind nur ausreichend, wenn ihr hauptsächlich Filme- und Serien streamen wollt und nur wenige Apps benötigt. 256 GB sind wiederum für viele Käufer gar nicht notwendig.

Die gleichen Optionen – also 64 GB und 256 GB – stehen euch auch beim iPad Air zur Verfügung. Hierfür verlangt apple in der WiFi Version 769 Euro für das 64 GB Model und 969 Euro für die 256 GB WiFi Version. Für das Cellular Modell wird nochmals 200 Euro Aufschlag verlangt.

Das iPad mini gibt es ebenfalls mit 64 GB und 256 GB. Das kleinere Modell mit WiFi gibt es für 649 Euro und kostet 849 Euro, wenn ihr euch für mehr Speicher entscheidet. Das Cellular Modell ist nochmals 200 Euro teurer.

Einzig beim iPad Pro ist Apple etwas „spendabler“ und bietet euch Modelle mit 128 GB (11 Zoll WiFi-Version: 1049 Euro, Cellular-Version 1249 Euro), 256 GB (11 Zoll WiFi-Version: 1179 Euro , Cellular-Version: 1379 Euro). 512 GB (11 Zoll WiFi-Version: 1429 Euro, Cellular-Version: 1629 Euro), 1 TB (11 Zoll WiFi Version: 1929 Euro, Cellular-Version: 2129 Euro) und 2 TB (11 Zoll WiFi Version: 2429 Euro, Cellular-Version: 2629 Euro). Das 12,9 Zoll Model kostet nochmals jeweils 400 Euro mehr.

Wozu benötigt ihr mehr Speicherplatz?

Je mehr interner Speicher auf eurem iPad zur Verfügung stehen, desto mehr Daten wie Apps, Fotos, Musik und Videos können auf dem Gerät gespeichert werden.
Ein iPad mit mehr Speicherplatz bietet euch die Möglichkeit, mehr Daten zu speichern und mehrere Apps herunterzuladen, ohne dass der Speicherplatz knapp wird.

Wenn ihr euer iPad hauptsächlich für den Alltag verwenden möchtet, wie zum Beispiel zum Surfen im Internet, zum Schreiben von E-Mails und zum Ansehen von Videos, dann kann ein iPad mit 64GB Speicher durchaus ausreichend sein.

Bedenkt aber zunächst, dass das Betriebssystem iPadOS schon ca. … Speicherplatz benötigt und euch somit nicht die gesamten 64 GB zu eurer freien Verfügung stehen.

Trotzdem ermöglichen 64 GB euch, die wichtigsten Apps herunterzuladen und Musik und Videos zu streamen.

More is more

Seid ihr jedoch zum Beispiel Gamer und wollt viele große Spiele herunterladen, stoßt ihr mit dem 64 GB Model schnell an Grenzen.

Auch wenn ihr vorhabt, euer iPad als primäres Gerät zu verwenden und viele Apps, Filme, Games und Musik herunterladen möchtet, solltet ihr am besten ein iPad mit mehr Speicherplatz kaufen.

Spiele wie Asphalt 9: Legends sind über 3 GB groß. Eine Folge einer Serie bei Netflix in Ultra-HD (4k) Auflösung ist bis zu 7 GB groß. Und iPadOS 16 benötigt auf unserem iPad Air stolze 11,45 GB und benötigt zusätzlich weitere 1,68 GB für Systemdaten.

Ihr merkt also, dass selbst genügsame Tablet-Freunde schnell ans Speicherplatz-Limit kommen werden.

Wollt ihr das iPad ernsthaft als Arbeits- oder Entertainment-Gerät nutzen, solltet ihr euch mindestens die 128 GB (die es leider nur beim iPad Pro gibt) oder 256GB Version gönnen.

Dann könnt ihr auch beispielsweise mal ein paar Folgen einer Serie herunterladen, um sie während eines Langstreckenflugs zu genießen. Auch das Speichern eurer Lieblings-Bilder und Musik ist das kein Problem mehr. 

Kurz gesagt, könnt ihr mit mehr Speicherplatz eine größere Auswahl an Apps und Spielen herunterladen, ohne dass ihr euch ständig Gedanken über den verfügbaren Speicherplatz eures iPads machen müsst.

iCloud als günstige Speicherplatz-Alternative

Für die Speicherung von Fotos, Videos und Co habt ihr natürlich auch die Option, iCloud zu verwenden.

Mit iCloud könnt ihr eure Dateien sicher in der Cloud speichern und von all euren Geräten aus darauf zugreifen.

Wenn ihr euch bei iCloud registriert, erhaltet ihr automatisch 5 GB Onlinespeicherplatz gratis.

Wenn ihr mehr iCloud-Speicher benötigt, könnt ihr ein Upgrade auf iCloud+ durchführen. 50 GB kosten 0,99 Euro monatlich, für 200 GB kassiert Apple 2,99 Euro pro Monat und 2 TB kosten 9,99 Euro monatlich.

Wenn ihr ein Upgrade auf iCloud+ durchführt, erhaltet ihr zudem Zugriff auf weitere Premium-Funktionen.

iCloud Privat-Relay

So könnt ihr mit iCloud Privat-Relay eure IP-Adresse  und Suchaktivitäten verbergen und euren unverschlüsselten Datenverkehr im Internet schützen, ohne die Browserleistung zu beeinträchtigen.

Eigene E-Mail-Adresse verbergen

Darüber hinaus könnt ihr eure E-Adresse verbergen.
So könnt ihr eindeutige, zufällige E-Mail erstellen und die E-Mails an euren persönlichen Posteingang weiterleiten. So müsst ihr nicht eure persönliche E-Mail-Adresse preisgeben.

HomeKit Secure Video

Mit HomeKit Secure Video könnt ihr eure Sicherheitskameras in der Home-App verbinden, um euer Videomaterial aufzuzeichnen und es von überall aus anzuschauen, während es privat und sicher aufbewahrt wird.

Eigene E-Mail Domain

Zudem könnt ihr eine eigene E-Mail-Domain einrichten. 
Ihr könnt iCloud Mail mit einer eigenen  E-Mail-Domain personalisieren. Ihr könnt Freunde und Familienmitglieder einladen, dieselbe Domain mit ihren iCloud Mail-Accounts zu verwenden.

Externe Festplatten

Natürlich müssen nicht all eure Fotos permanent auf dem iPad verweilen.
Wie auf dem heimischen Rechner ist es auch beim iPad sinnvoll, externe Festplatten zu verwenden, um Videos und Bilder, die ihr nicht ständig griffbereit haben müsst, auszulagern.

Beim Kauf der richtigen Festplatte solltet ihr folgende Dinge beachten.

Der richtige Port

Habt ihr ein aktuelles iPad mit USB-C bzw. Thunderbolt, solltet ihr eine Festplatte mit dem selben Anschluss kaufen. Hat eure Festplatte beispielsweise einen älteren USB-Anschluss, benötigt ihr einen entsprechenden Adapter auf USB-C. 

Die korrekte Partition

Die Festplatte darf nur eine Partition haben. Sie sollte in APFS, FAT32, FAT oder exFAT (FAT64) formatiert sein. NFTS-Festplatten sind nicht kompatibel. Sollte die Festplatte nicht direkt vom iPad erkannt werden, müsst ihr sie eventuell erst korrekt formatieren.

Festplatte mit eigenem Netzteil

Um unnötigen Stromverbrauch eures iPads zu vermeiden und Akku nicht zu strapazieren, empfiehlt es sich eine Festplatte mit eigenem Netzteil zu kaufen. Alternativ könnt ihr sie auch über einen externen USB-Hub mit eigenem Stromanschluss verbinden. 

Video-Editoren und Designer brauchen Speicher en masse

iCloud und externe Festplatten hin oder her: Wenn ihr euer iPad beruflich nutzen möchtet, zum Beispiel für die Erstellung von Präsentationen, das Arbeiten mit großen Dateien oder das Editieren von Videos, dann empfehlen wir euch ein iPad Pro mit 512 GB und mehr.

Insbesondere Kreative, die zum Beispiel große Video-Projekte in Davinci Resolve schneiden oder viele hochauflösende Fotos in Adobe Lightroom bearbeiten möchten, werden schnell feststellen: Jedes zusätzliche Gigabyte ist kostbar.

Und wie sagt mein Vater immer: „Haben“ ist bekanntlich besser als „brauchen“.

Treibt ihr es auf die Spitze und entscheidet euch für ein iPad Pro mit 2 TB, dann könnt ihr beispielsweise eine riesige Foto-Bibliothek auf dem Gerät speichern oder große 4k-Video-Projekte umsetzen. Für die meisten dürfte so viel Speicherplatz angesichts des astronomischen Preises allerdings zu viel des Guten sein.

Auch auf Reisen kann sich mehr Speicherplatz bezahlt machen. So könnt ihr im Vorfeld eure Lieblingsmusik, Filme, Hörbücher etc. auf dem iPad speichern und müsst euch anschließend keine Gedanken mehr machen, ob euch im Zug oder Flugzeug eine Internetverbindung zur Verfügung steht.

Fazit: Der Einsatzzweck entscheidet über die Speichergröße

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein iPad mit 64GB Speicherplatz für den täglichen Gebrauch ausreichend sein kann, aber es gibt viele Situationen, in denen ihr damit schnell an die Grenzen stoßt. Wenn ihr euer iPad als Hauptgerät verwendet, des Öfteren reist, viele Apps und Spiele herunterladen oder kreative Anwendungen nutzen möchtet, ist ein iPad mit mindestens 128 GB (beim iPad Pro) bzw. 256 Euro sehr sinnvoll.

Letztendlich kommt es auf eure eigenen Bedürfnisse und den Verwendungszweck eures iPads an, um die richtige Speichergröße für euch zu ermitteln.


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