Windows
Microsoft Surface Pro mit Intel Prozessor und Windows 8 im ersten Test
Microsoft Surface Pro mit Intels Ivy Bridge Prozessor und Windows 8 soll Ende Januar erscheinen. Einen ersten Eindruck gibt es schon in einem kleinen Test von unseren Kollegen aus den USA.

Gegen Ende des Monates sollte Microsofts Surface Pro mit einer leichten Verspätung erscheinen. Abgesehen von der ursprünglichen Pressekonferenz vor rund einem halben Jahr, haben wir von Surface Pro nichts neues mehr gesehen. Zwar ist Microsoft nicht auf der CES, die gerade in Las Vegas stattfindet, aber dennoch konnten die Kollegen von TheVerge schon einen ersten Blick auf das neue Tablet werfen.
Microsoft Surface Pro unterscheidet sich hauptsächlich durch den Intel Core-i5 Ivy Bridge Prozessor von dem Surface mit Windows RT, in dem ein NVIDIA Tegra 3 Chip steckt. Auf Microsoft Surface Pro läuft also eine volle Version von Windows 8 und mit dem Ivy Bridge Prozessor ist die Hardware mit einem Ultrabook zu vergleichen. Tatsächlich soll die Performance mit der eines Ultrabooks auch ebenbürtig sein, nur die Akkulaufzeit ist deutlich geringer als bei anderen Tablets. Laut TheVerge soll man auf gut fünf Stunden kommen. Das ist nicht viel, jedoch ist in dem Gehäuse deutlich weniger Platz als in dem eines Ultrabooks.
Nicht nur der Prozessor hat sich im Vergleich zur RT Variante von Surface geändert, sondern auch das Display. In Microsoft Surface Pro steckt weiterhin ein 10,6 Zoll Display, das nun jedoch eine Full HD Auflösung hat. Surface RT kam nur mit einer 720p Auflösung. Das Display soll laut dem ersten Eindruck von TheVerge ziemlich gut sein, sowohl Farben, als auch Texte werden sehr gut und klar wiedergegeben.
Lesetipp: Microsoft Surface RT im ausführlichen Test
Surface Pro kann man auch mit einem Stylus bedienen, der im Lieferumfang enthalten ist. Auf dem Display sitzt also ein aktiver Digitizer. Unter Windows 8 soll der Stylus ziemlich gut funktionieren und auch der Handballen wird erkannt, wenn man die Hand auf dem Display zum Schreiben absetzt. Das dürfte aber auch nicht anders sein, immerhin hat Microsoft rund 10 Jahre Erfahrung im Umgang mit einem Stylus.
Durch den stärkeren Prozessor und dem damit verbundenen größeren Akku ist Microsoft Surface Pro etwas dicker als die RT Variante. Außerdem wurden ein paar Kleinigkeiten verändert, so hat der SDXC Kartenslot nun einen anderen Platz und es gibt einen USB 3.0 und Mini-Display Port. Die Touch- und Type Cover funktionieren natürlich auch mit Surface Pro.
Gegen Ende Januar möchte Microsoft Surface Pro auf den Markt bringen. In den USA dürfte der Preis bei um die 899 US Dollar liegen, offiziell bekannt gegeben wurde dieser jedoch noch nicht.
Könnt ihr euch vorstellen Microsoft Surface Pro anstelle eines Ultrabooks zu kaufen?
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