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Microsoft Surface 2: Erster Eindruck und Unboxing-Video

Seit heute ist das Microsoft Surface 2 in Deutschland erhältlich. Mein erster Eindruck ist gut, für jeden ist das Tablet mit Windows 8.1 RT jedoch nicht geeignet.

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Microsoft Surface 2
Da ist es endlich. Soeben ist das neue Microsoft Surface 2 bei mir eingetroffen, mit dem die Jungs aus Redmond einiges besser als beim Vorgänger machen wollen. Das Surface 2 ist seit heute weltweit verfügbar und kostet in der günstigsten Variante mit 32GB Speicher 429 Euro. Doch was hat sich verbessert und ist das Surface 2 wirklich besser als der Vorgänger?

Microsoft hat dem Surface 2 komplett neue Hardware spendiert. Das Display ist weiterhin 10,6 Zoll groß, löst nun aber wie das Surface Pro mit 1920×1080 Pixel auf. Vorher hatte das Tablet nur eine 720p-Auflösung. Auch die restliche Hardware hat ein Update bekommen. Anstatt eines Tegra 3 Chips steckt in dem Tablet nun der neue NVIDIA Tegra 4 Prozessor, der deutlich mehr Leistung bietet. Dazu gibt es 2GB Arbeitsspeicher und 32GB internen Speicher – optional kann man aber auch 64GB bekommen.

Das Surface 2 kann man bisher sowohl bei Microsoft direkt (Link zum Angebot), als auch bei Amazon bestellen (Link zum Angebot).

Soweit ich bisher feststellen konnte, ist das Surface 2 deutlich flotter als die erste Generation. Damals lief nicht immer alles flüssig, was nun offenbar der Fall ist. Das ist bei dem Prozessor aber auch nicht verwunderlich – ausführlich konnte ich dir Performance aber natürlich noch nicht testen. Benchmarks folgen demnächst.

Nicht nur bei der internen Hardware hat sich einiges getan, sondern auch das Gehäuse ist nicht das gleiche. Dieses wird weiterhin aus der VaporMg Magnesiumlegierung hergestellt, allerdings nun in der Farbe Silber. Außerdem kann man den berüchtigten Ständer nun in zwei Winkeln positionieren, sodass man das Surface 2 nun auch ohne große bedenken auf dem Schoß platzieren kann. Das Tablet fühlt sich weiterhin sehr hochwertig an und zählt zu den am besten verarbeiteten Geräten da draußen.

Microsoft Surface 2 Gehäuse

Ein großer Kritikpunkt beim ersten Surface war, dass dort Windows RT zum Einsatz kam – also die ARM-Version von Windows 8. Das ändert sich auch beim Surface 2 nicht, hier läuft nun Windows 8.1 RT, auch wenn Microsoft den Zusatz „RT“ aus dem Namen gestrichen hat. Schlimm fand ich das nie, man muss sich nur über eines im Klaren sein: Das Microsoft Surface 2 ist kein klassischer PC, sondern ein Tablet. Auf dem iPad und jedem Android-Gerät ist es auch nicht möglich alte Desktop-Programme laufen zu lassen!

Auch wenn auf dem Surface 2 eine abgespeckte Version von Windows 8.1 läuft bin ich der Meinung, dass man darauf etwas besser als auf einem iPad oder Android-Tablet arbeiten kann. Das liegt hauptsächlich an dem kostenlos vorinstallierten Microsoft Office 2013 – es hat eben einen Grund, weshalb Microsoft noch nicht Office fürs iPad oder für Android veröffentlicht hat. Dieses Feature ist natürlich nicht wichtig, wenn man beruflich oder privat kein Office auf einem Tablet benötigt.

Microsoft Surface 2 Unboxing

Ein Grund, weshalb man beim Surface 2 direkt an produktives Arbeiten denkt, ist das Touch- und Type Cover. Dieses hat Microsoft ebenfalls verbessert. Das Type Cover hat nun eine Hintergrundbeleuchtung und das Touch Cover reagiert deutlich besser als der Vorgänger. Vor allem das Touch Cover ist noch immer eine nette Erfindung von Microsoft, die so kein anderer Hersteller bietet.

Wie ihr merkt, ist mein erster Eindruck vom Microsoft Surface 2 ziemlich gut. Doch sollte man jetzt zu dem Tablet greifen? Wer ein Gerät mit einer sehr guten Verarbeitung sucht und es nicht schlimm findet, dass Windows 8.1 RT vorinstalliert ist, der dürfte mit dem Tablet glücklich sein. Wer aber auch klassische Desktop-Programme installieren und nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte, sollte sich hingegen das ASUS Transformer Book T100 anschauen. Für die ganz Anspruchsvollen gibt es natürlich noch das Surface Pro 2, auf dem man sogar recht aktuelle PC-Games spielen oder HD-Videos rendern kann.

Lesetipp: Surface-Designer Ralf Groene im Interview


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