Vergleich
MacBook Neo vs. iPad 11 & iPad Air: Verschwende nicht dein Geld!
Wie schneidet das MacBook Neo gegen iPad 11 und iPad Air ab und welches Gerät solltet ihr kaufen? Erfahrt es hier!
Solltet ihr euch ein MacBook oder ein iPad kaufen? Mit 699 Euro kostet das Neo fast genauso viel wie das iPad Air 2026 und ungefähr dasselbe wie ein iPad 11 mit Tastatur und Stift. Welches Gerät passt also zu wem? Genau das klären wir in diesem Vergleich.
Reden wir zuerst über die Preise. Das normale iPad ist mit 379 Euro das günstigste der drei. Die offizielle Tastatur kostet euch nochmal 299 Euro extra. Damit seid ihr schon bei 678 Euro. Wenn ihr noch den günstigsten Apple Pencil draufpackt, landet ihr bei 767 Euro für das ganze Paket.
Das MacBook Neo startet bei 699 Euro, das iPad Air bei 649 Euro. Und beim MacBook müsst ihr keine Tastatur extra kaufen. Das iPad Air mit Pencil Pro und der offiziellen Magic Keyboard Tastatur kosten zusammen rund 1130 Euro, also schon eine ganz andere Preisklasse. Klar, ihr könnt euch immer eine Tastatur von einem Drittanbieter holen. Für die iPads empfehlen wir euch die Tastatur Cover von Logitech.
Apple Pencil Support
Alle drei meistern Surfen, Videos und PDFs ohne Probleme. Das einzige, was das MacBook Neo wirklich nicht kann, ist mit dem Apple Pencil Notizen aufzuschreiben oder zu zeichnen. Und wenn ihr es mit dem Zeichnen ernst meint, ist das iPad Air die bessere Wahl. Es hat ein laminiertes Display und unterstützt den Apple Pencil Pro. Laminiert heißt, dass es keinen sichtbaren Luftspalt zwischen Glas und Display gibt. Es sieht also so aus, als würdet ihr wirklich direkt auf dem Display zeichnen.

Auf dem iPad 11 könnt ihr übrigens auch problemlos handschriftlich schreiben, das Display ist allerdings nicht laminiert. Den Luftspalt merkt ihr, wenn ihr mit dem Stift sehr präzise sein müsst. Wenn ihr also viel zeichnet, ist das Air klar besser.
Display
Der größte Unterschied zwischen den iPad- und MacBook-Displays ist das Seitenverhältnis. Das MacBook ist 16:10, die iPads 4:3. Beim MacBook bekommt ihr also ein deutlich breiteres Display, das super für Multitasking geeignet ist. Filme und Serien werden meistens auch in diesem Format gedreht. Auf den iPad-Displays seht ihr beim Streamen oben und unten schwarze Balken.
Ein weiterer Faktor ist die Größe. Die iPads haben 10,86 Zoll Displays, das MacBook 13 Zoll. Dadurch passt das iPad einfacher in einen Rucksack oder eine Schultertasche, ihr verliert dafür aber Bildfläche. Klar, es gibt auch ein iPad Air mit 13 Zoll Display, das nehmen wir hier aber nicht mit rein, weil es deutlich teurer ist.

Die maximale Helligkeit liegt bei allen drei Displays bei 500 Nits, das ist hell genug. Und alle drei haben 60 Hz Bildwiederholrate. Beim Laptop fällt das nicht groß auf, auf den iPads können sich Animationen aber etwas langsam anfühlen.
Das iPad Air hat das einzige Display, das sich wirklich für farbsensible Arbeiten wie Grafikdesign eignet. Es deckt den DCI-P3 Farbraum ab, die anderen sind auf sRGB beschränkt.
Lesen: Die besten Tablets mit OLED-Display im Test
Lautsprecher
Das MacBook hat im Vergleich zu beiden iPads ganz klar die besseren Lautsprecher. Alle drei haben Stereo-Lautsprecher, im Laptop-Gehäuse ist aber einfach Platz für eine viel größere Klangkammer. Das macht den Sound voller und schöner. Bei den iPads hat das iPad Air die besseren Lautsprecher.

Trotzdem ist jedes iPad zum Videoschauen viel angenehmer als ein Laptop, auch wenn das Display kleiner und die Lautsprecher schwächer sind. Ohne fest verbaute Tastatur habt ihr mehr Platz und könnt viel näher am Display sitzen. Im Bett oder auf dem Sofa ist es auch viel angenehmer, weil ihr es gegen die Wand lehnen oder einfach in der Hand halten könnt. Das Neo wirkt im Vergleich klobig.
Performance
Es überrascht angesichts des Preises nicht, aber das MacBook Neo ist deutlich schwächer als das iPad Air, wenn es um die reine Leistung geht. Im iPad Air 2026 steckt der M4 Prozessor aus dem letztjährigen MacBook Pro, während das Neo auf den Chip aus dem iPhone 16 Pro setzt, den A18 Pro. Klar, das günstigste Gerät, das iPad 11, hat den schwächsten Prozessor, den A16 Bionic. Für Surfen und sogar Gaming ist der aber immer noch flott genug.

Auch der Arbeitsspeicher ist wichtig, wenn ihr eines dieser Geräte für Videoschnitt oder anspruchsvolle Spiele nutzen wollt. Das normale iPad hat 6 GB, was knapp werden kann. Das MacBook Neo legt mit 8 GB nach. Viel ist das nicht, vor allem, weil auf dem MacBook das volle macOS läuft. Wir hatten aber selbst beim Schnitt von 4K-Videoclips an einem externen Display keine Probleme damit.
Das iPad Air startet mit dem größten Arbeitsspeicher, nämlich 12 GB, und ihr könnt es bis auf 1 TB Speicherplatz hoch konfigurieren. Das Neo und das normale iPad sind auf maximal 512 GB beschränkt. Spannend: Das MacBook Neo hat den größten Basisspeicher mit 256 GB statt 128 GB bei den anderen beiden.

Vergleichen wir die Performance mal in Benchmarks. In Geekbench 6, einem CPU-Test, sind das MacBook Neo und das iPad Air bei der Single-Core-Leistung gleichauf. Apps starten oder im Browser surfen fühlt sich also gleich schnell an. Das iPad 11 hängt im Vergleich um etwa 30 Prozent zurück. Bei der Multi-Core-Leistung zieht das iPad Air aber richtig davon. Es ist mehr als doppelt so schnell wie das iPad 11 und ungefähr 45 Prozent schneller als das MacBook.

In 3DMark können wir den Unterschied bei der GPU-Leistung messen. Im Wild Life Extreme Test ist das iPad Air wieder das schnellste Gerät. Das MacBook Neo ist knapp 50 Prozent langsamer, das iPad 11 hängt um etwa 60 Prozent zurück. Das iPad Air ist also klar das schnellste Gerät für GPU-lastige Arbeiten wie Videoschnitt und Gaming.
Gaming
Wo wir gerade beim Thema sind: Beim Gaming unterscheiden sich die Geräte richtig deutlich. Das iPad Air und das iPad 11 sind beide stark genug, um die anspruchsvollsten Mobile Games mit hohen Einstellungen und flüssigen 60 FPS zu zocken. Das Stichwort ist hier aber Mobile Games. Auf dem MacBook Neo könnt ihr immer noch viele Mobile Games über den App Store spielen, ihr habt aber zusätzlich Zugriff auf Steam und damit auf macOS-kompatible PC-Spiele. Damit könnt ihr Sachen wie Counter-Strike 2, Civilization 6 oder Modded Minecraft zocken, um nur ein paar zu nennen.

Klar, am Mac seid ihr auf Tastatur und Maus oder einen Controller angewiesen, während ihr auf den iPads die Touch-Steuerung nutzen könnt. Was besser ist, ist natürlich Geschmackssache.
Roblox ist eines der Spiele, das auf Tablets und am PC sehr beliebt ist. Und wir zocken es lieber am PC bzw. MacBook Neo mit Tastatur und Maus. Autofahren oder Parkour fühlt sich da viel angenehmer an. Bei der Performance vergleichen wir die Geräte im Minigame „Twisted“. Auf maximalen Grafikeinstellungen schafft nur das iPad Air konstant 60 FPS. Das MacBook Neo und das iPad 11 müsst ihr mit niedrigeren Einstellungen spielen.
Akkulaufzeit
Bei der Akkulaufzeit könnt ihr von allen drei Geräten ungefähr das gleiche erwarten. Wir haben beim Neo und beim iPad 11 eine Laufzeit von 5 Stunden gemessen, beim iPad Air sind es 4,5 Stunden. Für unseren Test lassen wir immer ein HD-YouTube Video bei maximaler Helligkeit in einer Endlosschleife laufen, von 100 runter auf 0 Prozent.

Das sind keine tollen Werte und bedeutet, dass ihr euer Tablet oder Notebook zwischen langen Uni-Vorlesungen vielleicht nochmal ans Kabel hängen müsst. Bei intensiver Nutzung müsst ihr jeden Abend laden.
iPadOS vs. macOS
Kommen wir zur Software. iPadOS 26 ist ein riesiger Schritt nach vorne für iPad Power-User. Das iPad 11 und das iPad Air unterstützen Apps in frei beweglichen Fenstern für echtes Multitasking, was das iPad mehr in ein Desktop verwandeln kann. Aber zwischen iPadOS und dem vollen macOS auf dem MacBook Neo liegen immer noch Welten.

Im Browser könnt ihr unserer Erfahrung nach wunderbar auf beiden iPads arbeiten Microsoft Office, Google Workspace und E-Mails laufen genauso wie am Desktop. Aber eben nur im Browser. Sobald ihr versucht mit den iPad-Apps zu arbeiten, stößt ihr in diesen Fällen schnell an Grenzen.
Für Macs gibt es natürlich auch sehr viele Apps, die auf iPads gar nicht laufen. Und die Apps, die es gibt, wie beispielsweise Photoshop, sind auf dem iPad stark abgespeckt. Wenn ihr ein iPad fürs Arbeiten als Laptop-Ersatz in Erwägung zieht, schaut unbedingt vorher, ob die Software, die ihr braucht, dort wirklich gut funktioniert.
Tastaturen, Trackpads und Arbeiten
Sagen wir, ihr kauft euch das Magic Keyboard Folio für das normale iPad. Wie schlägt es sich gegen die Laptop-Tastatur des Neo?
Das iPad ist auf eine etwas kleinere Tastatur beschränkt, weil es nur 11 Zoll groß ist. Nach einer Weile gewöhnt ihr euch dran, das MacBook Neo hat aber eine vollwertige Tastatur in Standardgröße. Über längere Zeit ist das ganz klar die bessere Tippmaschine. Die Tasten der iPad-Tastatur fühlen sich auch etwas matschiger an, weil sie nicht die Scherenmechanik nutzen, die jede MacBook-Tastatur hat. Das ist schade, wenn ihr bedenkt, was das Ding kostet. 300 Euro nur für die Tastatur.

Beim Trackpad ist der Unterschied noch größer. Das Trackpad des MacBook Neo ist physisch viel größer, ihr lauft beim Surfen also seltener Gefahr, an den Rand zu kommen. Bei den iPads fühlt sich das Navigieren wegen des kleineren Touchpads viel umständlicher an.
Lesen: Die besten Tablets mit Tastatur im Test
Fazit
Es ist also ganz klar, dass das MacBook Neo das bessere Gerät zum Arbeiten, Surfen und Schreiben ist. Es hat das größere Display, die bessere Tastatur, das größere Trackpad und macOS macht es für den Office-Alltag passender. Als Entertainment-Gerät ist es aber nicht so gut geeignet.

Das normale iPad ist ziemlich ausgewogen. Mit einer Tastatur lässt es sich gut darauf schreiben, und ihr könnt sie immer abnehmen, wenn ihr nur Netflix gucken oder ein bisschen zocken wollt. Mit einem Apple Pencil könnt ihr auch handschriftlich Notizen machen. Für ungefähr den gleichen Preis wie das Neo bekommt ihr also mehr Möglichkeiten, seid vor allem beim Arbeiten aber etwas eingeschränkt. Das Preis/Leistungsverhältnis ist für die meisten hier auch besser als beim iPad Air.
Eine Ausnahme gibt es allerdings. Das farbgenaue und laminierte Display ist für Designer, Fotografen und Künstler besser. Und der M4 Chip stemmt anspruchsvolle Aufgaben mühelos auch unterwegs. Videos kann man damit wunderbar schneiden. Wenn euer Beruf oder Hobby den höheren Preis rechtfertigt, dann solltet ihr zum iPad Air greifen.
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