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LG G Flex 2 Testberichte: Eine Übersicht + Videos

Das LG G Flex 2 hat zahlreiche spannende Features, doch in zahlreichen Testberichten ist nicht nur gutes über das gebogene Smartphone mit Snapdragon 810 Prozessor zu lesen.

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LG G Flex 2 Testbericht
In Deutschland ist das LG G Flex 2 noch nicht verfügbar, sondern bisher nur in Süd Korea. Doch allzu lange sollte es nicht mehr dauern, bis die zweite Generation des gebogenen Smartphones in Europa erscheint. Bei Amazon ist es bereits für 649 Euro vorbestellbar (Link zum Angebot). Deshalb wollen wir uns mal die Testberichte anschauen, die es bereits gibt. Immerhin ist das G Flex 2 eines der ersten Phablets mit Qualcomms neuem Snapdragon 810 Chipset und hat auch sonst einige Besonderheiten.

Am auffälligsten ist natürlich das gebogene Gehäuse und Display, das diesmal 5,5 Zoll groß und somit etwas kleiner als beim Vorgänger ist. Laut LG soll das Smartphone durch die Krümmung besonders bequem in der Hand liegen und das wird von den meisten Testern bestätigt. Auch wenn man es ans Ohr hält, schmiegt es sich quasi der Wange an.

Die Kollegen von PocketNow schreiben in ihrem Testbericht, dass das G Flex 2 eines der bequemsten Handys ist. Nicht nur in der Hand, sondern auch in der hinteren Hosentasche sitzt es durch das gebogene Display sehr angenehm. Man muss dabei keine Angst haben sich darauf zusetzen, denn man kann das Gerät flach biegen, ohne es zu beschädigen.

Kommen wir zur internen Hardware. Im LG G Flex 2 sitzt ein Snapdragon 810 OctaCore-Prozessor von Qualcomm, der aus vier A57 Kernen mit einer Taktfrequenz von 2GHz besteht, sowie aus vier A53 Kernen mit einer Geschwindigkeit von 1,6GHz. Dazu gibt es 2GB RAM, je nach Modell 16GB oder 32GB internen Speicher und ein MicroSD-Kartenslot. In diesen passen übrigens Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 2 Terrabyte!

Das G Flex 2 ist also mit dem schnellen, neuen Snapdragon 810 ausgestattet. In den Benchmarks ist dieser Prozessor teilweise tatsächlich sehr schnell und überflügelt beispielsweise das Samsung Galaxy Note 4. Es scheint jedoch einige Probleme mit dem Chipset zu geben. So ist Techradar aufgefallen, dass die Benchmarkergebnisse schlechter werden, je öfter der Test wiederholt wird.

Gleichzeitig lässt sich das Display nicht immer auf die höchste Helligkeitsstufe stellen, wenn man gerade dabei ist etwas aufwändigere Apps zu nutzen. Eine Warnung erscheint, dass die Temperatur des Gerätes zu hoch ist, um die Displayhelligkeit weiter hochzuschrauben. Das und die fallenden Benchmarkergebnisse lassen auf ein Überhitzungsproblem schließen. Wartet man etwas, kann die Displayhelligkeit nämlich wieder hochgeschraubt werden und auch die Benchmarks fallen dann wieder besser aus.

Dieses Problem wirkt sich wohl auch auf den Alltag aus, nicht nur in den Benchmarks. Auf dem G Flex 2 läuft Android 5.0 Lollipop, das an sich sehr flott ist. Auf dem Flex 2 ist dies jedoch nicht immer der Fall, so kommt es gelegentlich zu Rucklern. Die Kollegen von AndroidPolice merken in ihrem Testbericht an, dass sich das G Flex 2 manchmal nicht schneller anfühlt als das LG G 3, in dem der ältere Snapdragon 801 steckt. Ja manchmal ist es sogar langsamer.

Auch bei der Akkulaufzeit kann das Gerät nicht punkten. Eigentlich sollte diese ziemlich gut sein, immerhin hat LG einen 3000mAh starken Akku verbaut und das 5,5 Zoll große Display hat nur eine FullHD-Auflösung, was den Akku schonen sollte. Aber dennoch konnte beispielsweise PocketNow keine 4 Stunden lang das Display durchgehend eingeschaltet lassen, ohne den Akku vollständig zu entleeren. Auch daran dürfte der Snapdragon 810 schuld sein.

LG hat die Probleme bereits angesprochen. Mit Softwareupdates soll die Performance verbessert und stabilisiert werden. Auf dem Papier ist es ein ausgezeichnetes Smartphone, in der Realität gibt es jedoch Mängel, für die ich keine 600 Euro ausgeben würde. Wir werden sehen, was aus dem LG G Flex 2 wird…


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