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Erste Benchmarks enthüllt: Schlägt das neue iPad Pro das aktuelle M3-MacBook Air?

Kann das neue iPad Pro 2024 mit seinem M4-Chipsatz in Sachen Leistung selbst die aktuelle Generation des MacBook Air schlagen? Geleakte Benchmark-Ergebnisse verraten: Ja, höchstwahrscheinlich kann es das.

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Apple M4-Chip

Der M4 wird das neue Aushängeschild für Apple Silicon und können wir auf jüngst geleakte Geekbench-Scores vertrauen, hat es der Prozessor wirklich in sich! Diese stammen vermutlich von Testern, die das iPad Pro 2024 für Reviews vor dem Verkaufsstart in die Finger bekamen und sich nicht an das Embargo gehalten haben. Laut der veröffentlichten Zahlen erreicht das iPad Pro mit M4-Chipsatz im Single-Core-CPU-Benchmark rund 3700 Punkte und etwa 14500 Punkte im Multi-Core-Benchmark.

Für sich genommen sind die Zahlen wenig aussagekräftig. Vergleichen wir sie mit denen des erst im März diesen Jahres veröffentlichten MacBook Air, hinterlassen sie einen beachtlichen Eindruck. Die aktuelle Generation des Apple-Notebooks erreicht mit dem M3-Prozessor nämlich nur knapp 3100 beziehungsweise 12000 Punkte. Wir haben es also mit einer beachtlichen Leistungssteigerung von ~20 Prozent zu tun, sollten die Zahlen denn stimmen.

Während der Generationssprung zwischen M4 und M3 somit ~20 % beträgt, sind es verglichen mit dem älteren M2-Chip mehr als 40 Prozent. Bei den Multi-Core-Benchmark-Ergebnissen liegt die Performance sogar auf Niveau des höherwertigen M3 Pro Mac-Chips, für den wir im aktuellen MacBook Pro mit 14-Zoll-Bildschirm satte 1999 Euro auf den Tisch legen müssen. Das neue iPad Pro bekommen wir mit scheinbar besseren Single- sowie Multi-Core-Scores bereits ab 1199 Euro.

Zu beachten ist allerdings, dass nur die iPad Pro-Modelle mit 1TB- oder 2TB-Speicheroption die geballte 10-Kern-Power liefern. Die Basismodelle mit 256 GB und 512 GB Speicherplatz kommen mit einer abgespeckten 9-Kern-CPU, die aber immer noch mehr als genug Leistung bieten sollte. Bei dieser Konfiguration wäre der Single-Core-Geekbench-Wert weiterhin gleich, aber das Multi-Core-Ergebnis sollte in etwa 15 % geringer ausfallen.

Gefertigt wird der neue M4-Pozessor laut Apple in einem 3-Nanometer-Prozess der zweiten Generation, wobei es sich vermutlich um die N3E-Fertigung von TSMC handelt. Vom N3B-Prozess ist Apple angesichts der prognostizierten kurzen Lebensdauer des A17 Pro und aller M3-Mac-Modelle schnell abrückt. Das N3E-Verfahren ist zudem einfacher in der Herstellung und bietet eine höhere Produktionsausbeute, was Apple natürlich ein Anliegen sein wird.

Die gesteigerte Rechenleistung wird durch eine neuartige Architektur der CPU-Kerne erreicht. Unter anderem verfügen sie über verbesserte ML-Beschleuniger und eine deutlich optimierte Neural Engine für bis zu 38 Billionen Operationen pro Sekunde. Also mehr als doppelt so viel wie beim M3. Für Apples Pläne in Bezug auf die zukünftige Einbindung von KI-Aufgaben sollte der M4 bestens gewappnet sein. Wir sind gespannt, wie sich das iPad Pro 2024 in unseren eigenen Testverfahren schlagen wird.

Quelle: 9to5Mac


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