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Apple iPad 7 vorgestellt: Ein neues 10,2 Zoll Tablet mit altem Prozessor

Das neue Apple iPad 7 erscheint mit einem größeren Display und einer optionalen Tastatur – muss dafür aber mit einem alten Prozessor leben.

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Apple iPad 7 mit Apple Pencil

Neben neuen iPhones hat Apple auf einem großen Presseevent auch ein neues 10,2 Zoll großes iPad vorgestellt. Das ist nun die siebte Generation der einfachen iPads. Es beerbt das günstige 9,7 Zoll iPad 2018 (Test). Am 30. September soll es in über 25 Ländern erscheinen – darunter Deutschland. Preise starten bei 379 Euro. Als Zubehör kann man diesmal nicht nur den Apple Pencil dazukaufen, sondern auch eine offizielle Tastaturhülle. Schauen wir uns das neue 10,2 Zoll Tablet mal im Detail an.

Apple iPad 7: Das ist neu

Die größte Neuheit des iPad 7 ist das nun 10,2 Zoll große IPS-Display. Es ist 0,5 Zoll größer als der Vorgänger und rückt damit näher an die 10,5 Zoll des aktuellen iPad Air (Test) heran. Die Auflösung liegt nun bei 2160 x 1620 Pixel – insgesamt hat es also 3,5 Millionen Pixel. Es ist weiterhin ein LCD-Bildschirm, den Apple wie üblich „Retina Display“ nennt. Mit 500 Nits ist es für ein Tablet dieser Preisklasse ziemlich hell.

Spannend ist außerdem, dass sie erstmals auch für das einfache Modell ein offizielles Tastatur Cover anbieten. Das sogenannte Smart Keyboard wird über einen magnetischen PIN-Anschluss mit dem Tablet verbunden. Vom Design her scheint es sehr der Tastatur des iPad Air zu ähneln (Update: Es ist sogar genau die gleiche). Ein deutsches Tastenlayout wird es natürlich geben. Hierzulande kostet die Tastatur 179 Euro.

Apple iPad 7 mit Tastatur

Neu ist außerdem, dass das Gehäuse zum ersten Mal aus zu 100% recyceltem Aluminium besteht. Laut Apple soll sich das neue iPad aber wie gewohnt anfühlen – also wie üblich sehr hochwertig. Es wird in den Farben Silber, Space Grau und Gold angeboten. Es bleibt wie der Vorgänger 7,5mm dünn.

Das 10,2 Zoll iPad ist das erste, das direkt ab Werk mit iPadOS erscheint. Zusammen mit dem Tablet wird iPadOS dann am 30. September auch für andere aktuellen Modelle ausgerollt. Das Update soll für das iPad Air 2 und später, alle iPad Pro Modelle, das iPad 5 und später, sowie das iPad Mini 4 und 5 verfügbar sein.

Apple iPad 7: Das ist alt

Beim Apple iPad 7 gibt es also einige spannende Neuheiten. Vieles bleibt aber auch beim Alten. Auffallend ist auf den ersten Blick, dass sie weiterhin den Touch ID Fingerabdruckscanner nutzen und auf Face ID verzichten. Außerdem wird es über einen Lightning-Anschluss aufgeladen. USB C bekommt es also nicht. Wichtig zu wissen ist auch, dass nur der erste Apple Pencil unterstützt wird, nicht aber der Apple Pencil 2.

Ziemlich schade finde ich, dass sie weiterhin auf den mittlerweile doch recht alten Apple A10 Fusion Chipset setzen. Genau, das ist der gleiche Prozessor, der auch im 2018er Modell steckt. Klar, das ist kein langsamer Prozessor und das iPad bleibt leistungsstärker als viele günstige Android-Tablets. Aber es wird ja auch mindestens ein Jahr im Sortiment bleiben. Es hätte in meinen Augen mindestens ein A11 sein können.

Apple iPad 7

Lesen: Das sind die besten iPadOS Features

Gleich bleiben auch die Speicheroptionen. Beim Kauf wird man die Wahl haben zwischen 32GB und 128GB internen Speicher. Versionen mit LTE wird es wie gewohnt ebenfalls geben.

Die Kameras haben eine Auflösung von 8 und 1,2 Megapixel, auch hier ändert sich also nichts.

Was sagt ihr zum neuen 10,2 Zoll Apple iPad 7? Klar, es wird sicherlich die beste Wahl sein, wenn man ab heute ein preiswertes iPad sucht. Aber wer bereits das 2018er iPad hat, wird kaum viele Gründe zum Upgrade finden. Zwar ist das Display etwas größer und es gibt nun eine offizielle Tastatur, doch der Prozessor und Features wie Touch ID bleiben die gleichen.


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