Testberichte
Alldocube iPlay 70 mini Ultra Test: Dieses Tablet schlägt Samsung & Xiaomi!
In unserem Test erfahrt ihr, was das neue 8-Zoll-Tablet drauf hat und wie es sich gegen die Konkurrenz schlägt.
Tablets im 8-Zoll-Format und mit etwas besserer Leistung waren bisher eine echte Rarität. Doch in letzter Zeit tut sich einiges auf dem Markt und mit dem Alldocube iPlay 70 mini Ultra ist endlich ein preiswertes Tablet erschienen, das vieles richtig macht. Es ist deutlich besser als das Samsung Galaxy Tab A9 und Xiaomi Redmi Pad SE 8.7.

Auf dem Papier verspricht es viel: Ein 2,5K Bildschirm, ein Snapdragon Chip, sowie 12 GB RAM, und ein hochwertiges Design. Das alles zu einem Start-Deal von nur 280 Euro. Doch verspricht Alldocube da zu viel?
Wir haben es ausführlich getestet und ganz genau mit dem Lenovo Legion Tab Gen 3 verglichen. In diesem Test verraten wir euch, wann sich das iPlay 70 mini Ultra lohnt, und wann ihr besser zum Lenovo greifen solltet.
Lesen: Ich liebe diese Spiele auf meinem Samsung Galaxy Tab A9+
Display
Während die meisten 8 Zoll Tablets der letzten Jahre nur eine einfache HD-Auflösung hatten, kommt das iPlay 70 mini Ultra mit 2560×1600 Pixeln auf einem 8,8-Zoll-IPS-Display. Das ergibt eine Pixeldichte von 343 PPI und es hat eine Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz.

Damit liefert Alldocube hier endlich ein wirklich schickes, scharfes und flüssiges Display, auf dem wir angenehm lesen und spielen können. In dieser Preisklasse sind bei 8 Zoll Geräten meist nur 60Hz üblich und, wie gesagt, nur eine einfache HD-Auflösung, wie es das Samsung Galaxy Tab A9 und Redmi Pad SE 8.7 haben.
Mit bis zu 500 Nits erreicht das Display eine ordentliche Helligkeit und liegt damit auf Augenhöhe mit dem Lenovo Legion Tab Gen 3 – auch wenn dieses real minimal heller wirkt. Die Farbdarstellung ist kräftig und ebenfalls vergleichbar, anders als bei Lenovo kann man das in den Einstellungen aber nicht selbst anpassen.
Design und Verarbeitung

Auch äußerlich macht das 8 mm dünne und 335 g leichte iPlay 70 mini Ultra einen hochwertigen Eindruck. Das sauber verarbeitete Metallgehäuse fühlt sich robust und wertig an, die Tasten sitzen fest und wackeln nicht.
Ein kleines Design-Highlight ist der rote Power-Button, der dem Gerät einen eigenen Charakter verleiht. Auf der Rückseite sitzt eine leicht hervorgehobene Kamera mit LED-Blitz.

Beim Anschlussangebot zeigt sich das Tablet erfreulich modern: Ein USB-C-3.1-Port erlaubt nicht nur schnelleres Laden, sondern unterstützt auch externe Monitore. Zusätzlich gibt es einen microSD-Kartenslot zur Speichererweiterung.
Hardware und Performance
Als kompaktes Gaming-Tablet positioniert, legt das iPlay 70 mini Ultra den Fokus klar auf Leistung. Im Inneren steckt ein Snapdragon 7+ Gen 3 – ein aktueller Mittelklasse-SoC, der in vielen Benchmarks auf dem Niveau des Snapdragon 8+ Gen 1 liegt und ihn in der GPU-Performance teils sogar übertrifft. Dieser Chip steckte im alten Lenovo Legion Tab Gen 2.

An den Snapdragon 8 Gen 3 des neueren Lenovo Legion Tab Gen 3 kommt das Alldocube zwar nicht heran, bietet aber dennoch beeindruckende Werte in Geekbench 6 für ein rund 300 Euro teures Tablet.

Im Alltag macht sich das direkt bemerkbar: Apps starten schnell, das System reagiert flüssig, und auch Multitasking läuft ohne Hänger. Nur beim Komfort hinkt es etwas hinterher – es gibt weder einen PC-Modus, noch frei bewegliche Fenster, sondern lediglich die Split-Screen-Ansicht.

In der Praxis konnten wir auch mit Adobe Premiere Rush problemlos arbeiten. Videos ließen sich zügig schneiden und exportieren, ohne dass das Tablet ins Stocken geriet. Die großzügigen 12 GB RAM tragen hier spürbar zur Stabilität bei, gerade bei rechenintensiven Apps. Der interne Speicher ist übrigens 256GB groß.

Bei den Benchmark Tests wurde das Gerät relativ schnell warm, was eigentlich ein gutes Zeichen ist. Es beweist nämlich, dass das von Alldocube beworbene Vapor-Chamber Kühlsystem funktioniert und die Wärme schnell über die Hülle nach außen geleitet wird. Dadurch wird der Chip nicht so schnell runtergetaktet.
Gaming-Test
Im 3D-Mark Gaming-Benchmarktest schneidet das iPlay 70 ziemlich gut ab und ordnet sich auch hier über dem Lenovo Legion Tab Gen 2 ein, aber unter dem Gen 3. Und es ist deutlich leistungsstärker als das Samsung A9 oder Redmi Pad SE 8.7.
Genshin Impact läuft auf dem iPlay 70 mini Ultra auf höchsten Grafikeinstellungen mit 60 FPS sehr flüssig. Nach circa einer Stunde brechen die FPS etwas ein, aber generell schafft der Chip die Grafik sehr gut.

Bei Fortnite lassen sich 90 FPS bei 75 Prozent 3D-Auflösung und generell Low-Quality Preset einstellen und im Spiel bekommen wir konstante 70 bis 80 FPS, was ziemlich gut ist. Möchtet ihr so flüssig mit epischen Grafikeinstellungen spielen, müsst ihr deutlich mehr Geld in ein leistungsstärkeres Tablet investieren.

Übrigens: Wir finden ein 8 Zoll Gerät echt praktisch zum Spielen. Es ist sehr handlich, man kann es überall mitnehmen, und es ist echt bequem auf so einem kleineren Touchscreen zu spielen.
Lesen: Die 11 besten Gaming Tablets zum Spielen im Test
Akkulaufzeit
Auf einer 10-Stündigen Autofahrt spielten wir mehrere Runden Wild Rift und stundenlang Block Blast, was wirklich süchtig macht. Und wir waren erstaunt, wie lange der Akku des Tablets das mitmachen konnte, denn dieser hielt 6 Stunden. Für eine konstante Gaming-Session ist das echt gut.

In unserem Akkutest kam das iPlay 70 mini Ultra bei Wiedergabe eines HD-Youtube Videos bei maximaler Helligkeit auf ganze 8 Stunden und 50 Minuten, was ein ziemlich gutes Ergebnis ist.
Software und Updates
Auf dem iPlay 70 mini Ultra läuft Android 14 in Kombination mit Alldocubes hauseigener Oberfläche OS 3.0L. Die Benutzeroberfläche orientiert sich stark am Standard-Android und wirkt insgesamt schlicht und schnörkellos. Die Einstellungen sind minimalistisch, aber alle grundlegenden Funktionen sind vorhanden.

Größter Schwachpunkt: Die Update-Politik. Wir gehen nicht davon aus, dass es ja ein großes Versionsupdate bekommen wird. Gelegentliche Sicherheitspatches und Bugfixes sollte es geben, zumindest für eine Weile. Klar ist aber, dass dies eine große Schwachstelle ist.
Zum Vergleich: Samsung verspricht bei ihren neueren Tablets 7 Jahre lang Updates und auch Lenovo und Xiaomi versprechen teilweise bis zu 3 große Versionsupdates. iPads werden ebenfalls gut 6 bis 7 Jahre aktuell gehalten.
Lautsprecher
Es sind zwei Stereo-Lautsprecher verbaut, die DTS-Klassifiziert sind. Über eine DTS-App kann der Equalizer auf Musik, Filme oder Spiele angepasst oder manuell eingestellt werden. Klanglich sind die Lautsprecher in Ordnung, aber deutlich schlechter als die des Legion Tab Gen 3. Besonders gut sind sie also nicht, aber auf jeden Fall ausreichend.
Kamera

Von den Kameras haben wir nicht viel erwartet. Verbaut sind eine 5 Megapixel Frontkamera und eine 13 Megapixel Hauptkamera mit Blitz. Die Fotos und Videos beider Kameras sind vergleichsweise schlecht. Für Dokumente und Schnappschüsse sollten die Kameras aber dennoch reichen.
Fazit
Das Alldocube iPlay 70 mini Ultra ist ein überraschend leistungsstarkes 8-Zoll-Tablet, das sich vor allem an Gamer und Technik-Fans mit begrenztem Budget richtet. Mit dem Snapdragon 7+ Gen 3, 12 GB RAM und einem flüssigen 144 Hz-Display liefert es in dieser Preisklasse eine Performance, die wir sonst nur von deutlich teureren Geräten kennen.
Auch die solide Verarbeitung, der microSD-Slot und die gute Akkulaufzeit sprechen für das Gerät. Wer gerne mobil zockt oder ein kompaktes Medien-Tablet mit viel Power sucht, bekommt hier viel Leistung fürs Geld.
Der größte Haken bleibt die Software: Voraussichtlich wird es keine Android-Upgrades geben, und auch Sicherheitsupdates dürften bald ausbleiben. Das macht es als langfristiges Arbeitsgerät oder für sensible Daten nur bedingt empfehlenswert. Eine aktive Stiftunterstützung fehlt ebenfalls.
Unterm Strich ist das iPlay 70 mini Ultra ein starkes Nischen-Tablet mit hoher Leistung, aber klaren Kompromissen vor allem bei der Software. Wer ein rundum sorgloses Paket sucht, fährt mit dem Lenovo Legion Tab Gen 3 besser – zahlt dafür aber auch mehr.
Lesen: Die besten kompakten 8 Zoll Tablets im Test

starker Preis
sehr gute Akkulaufzeit
scharfes Display
gute Leistung
keine Android Updates
fehlende Pencil-Unterstützung
schlechte Kamera
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