Lenovo Yoga 330: Günstiges 2-in-1 mit Intel Gemini Lake SoC gesichtet

Das Lenovo Yoga 330 ist ein neues 11,6 Zoll Convertible mit neuen Intel N5000 und N4000 Prozessoren, das schon bald erscheinen dürfte. | Von Andrzej Tokarski am 31. January 2018

Lenovo Yoga 330 2-in-1

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Der chinesische Computerhersteller Lenovo wird demnächst ein neues 2-in-1 auf den Markt bringen, das Lenovo IdeaPad Yoga 330 heißt und mit neuen Intel Prozessoren der Gemini Lake Architektur ausgestattet ist. Offiziell hat Lenovo das Convertible noch nicht vorgestellt, doch konnte WinFuture zahlreiche Bilder und genaue Spezifikationen auftreiben. Den Informationen zufolge dürfte das Yoga 330 ein recht preiswertes 2-in-1 werden.

Wie alle Geräte der Yoga-Serie, hat auch das Lenovo Yoga 330 ein um 360 Grad drehbares Display. Dadurch kann das Notebook in ein Tablet verwandelt werden. Beim Design gibt es im Vergleich zu den Vorgängern also keine großen Unterschiede. Das Gehäuse dürfte größtenteils aus Kunststoff bestehen.

Durchaus spannend ist das 11,6 Zoll große Display des Yoga 330. Dieses bietet zwar nur eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel, doch soll die Oberfläche matt sein. Für Touchscreen-Geräte ist das ziemlich selten. Sofern das Display laminiert ist, könnte es im Vergleich zu fast allen Konkurrenten also deutlich weniger spiegeln. Einen aktiven Stift wird es anscheinend nicht unterstützen.

Lenovo Yoga 330 Datenblatt

Lenovo IdeaPad Yoga 330

Lenovo wird das Convertible anscheinend mit zwei verschiedenen Prozessoren anbieten. Im preiswerteren soll ein Intel Celeron N4000 SoC sitzen. Das ist ein Dual-Core Chip, der mit 1,1GHz bis 2,6GHz taktet. Teurer wird sicherlich das Modell mit einem Intel Pentium Silver N5000. Das ist ein neuer Quad-Core Prozessor, dessen vier Kerne ebenfalls mit 1,1GHz laufen, im Turbo-Boost aber auf bis zu 2,7GHz hochtakten können.

Zusätzlich soll es je nach Ausführung 2GB, 4GB oder 8GB Arbeitsspeicher geben. Beim internen eMMC Flash-Speicher hat man die Wahl zwischen 32GB, 64GB und 128GB. Optional soll man das Yoga 330 auch mit einer 256GB SSD bekommen können. Unklar ist, ob auch die eMMC-Modelle einen SATA-Slot besitzen und man sie somit selbst mit einer SSD aufrüsten kann.

Ich habe bisher weder den Intel N5000, noch den N4000 getestet. Doch die Performance der Vorgänger (N3350, N3450, N4200) sind in der Regel für Office-Arbeiten ausreichend. Mit dem Top-Modell mit 8GB RAM und der 256GB SSD müssten auch leichte Arbeiten in Photoshop einigermaßen flüssig möglich sein. Weniger Anspruchsvolle Videobearbeitungsprogramme wie Cyberlinks PowerDirector arbeiten mit den Chips oft auch überraschend gut. Adobe Premiere Pro kann man aber vergessen.

Es gibt einen USB Typ C Anschluss, einen normalen USB 3.0 Port, einen USB 2.0 Anschluss und einen HDMI-Ausgang. Schön ist außerdem, dass ein Kartenslot für eine normalgroße SD-Karte verbaut ist. Viele Konkurrenten setzten mittlerweile nur noch auf microSD-Karten. Neben AC-WLAN wird auch Bluetooth 4.2 unterstützt. Die Webcam bietet eine magere VGA-Auflösung.

Wie gesagt, das Lenovo IdeaPad Yoga 330 ist noch nicht offiziell und wir kennen noch keine Preise. Vermutlich wird Lenovo das Convertible Ende Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigen. Dort haben sie die letzten Jahre öfters preiswerte 2-in-1 präsentiert.

Lenovo Yoga 330 Convertible

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