TrekStor Primebook C11 Kurztest: Ein richtig spannendes Convertible

Das TrekStor Primebook C11 ist ein spannendes Convertible Notebook mit extra SSD-Slot für nur 349 Euro. Hier ist mein erster Eindruck von der IFA in Berlin. | Von Andrzej Tokarski am 1. September 2017

TrekStor Primebook C11 im Kurztest

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Mit dem TrekStor Primebook C11 erscheint im November ein ziemlich spannendes 11,6 Zoll großes Convertible für nur 349 Euro. Das Gehäuse besteht größtenteils aus Aluminium und im Inneren sitzt ein Intel N3350 Prozessor. Damit ist es merkbar leistungsstärker als Windows-Tablets wie das TrekStor SurfTab twin 11.6 (Test), das im letzten Jahr erschien. Spannend ist außerdem, dass man den Speicher mit einer SSD selbst einfach erweitern kann.

TrekStor hat das 2-in-1 im Rahmen der IFA in Berlin vorgestellt. Auf der Messe habe ich mir das Primebook C11 bereits angeschaut. Meine ersten Eindrücke lest ihr hier.

Design und Verarbeitung

Das TrekStor Primebook C11 ist ein typisches Convertible. Wie bei vielen Konkurrenten, kann man auch hier das Display um 360 Grad nach hinten klappen. Dadurch wird aus dem kleinen Notebook ein Windows-Tablet.

Beim Gehäuse setzt TrekStor größtenteils auf Aluminium. So bestehen die Rückseite des Displays, als auch die Unterseite des Notebooks aus Metall. Nur die Handauflage und Tastatur sind aus Kunststoff gefertigt.

Vor allem zu dem Preis erschien mir die Verarbeitung überraschend hochwertig. Erwähnenswert ist aber, dass die Tastatur bei dem Vorserienmodell leicht gewölbt war. Bei der finalen Version, die in zwei Monaten im November erscheint, soll das aber behoben sein.

Während meiner kurzen Zeit mit dem Convertible, konnte ich auf der Tastatur sehr gut schreiben. Sie ist etwas kleiner als bei meinem 13 Zoll Notebook, aber merkbar größer und angenehmer als bei typischen 10 Zoll großen Tablets. Auch das Touchpad ist angenehm groß.

Anschlüsse und Fingerabdruckleser

TrekStor Primebook C11 Convertible

Wo wir beim Touchpad sind: In das Trackpad ist ein Fingerabdruckleser eingebaut. Durch diesen kann man das TrekStor Primebook C11 dank Windows Hello schnell entsperren. Fingerabdrucksensoren sehen wir bei immer mehr Windows-Geräten und es ist sehr schön zu sehen, dass auch günstigere Modelle nicht ausgelassen werden.

An Anschlüssen bekommen wir alles Wichtige geboten. So gibt es normalgroße USB 3.1 Ports, aber auch einen USB Typ C 3.1 Anschluss. Über diesen kann man das Convertible aufladen, einen extra Anschluss für ein proprietäres Netzteil gibt es aber ebenso. An einen MicroSD-Kartenslot wurde ebenfalls gedacht.

Display und Hardware

Das TrekStor Primebook C11 hat ein 11,6 Zoll großes Display mit einem Seitenverhältnis von 16:9. Es handelt sich hierbei um ein IPS-Panel mit ordentlichen Blickwinkeln. Wir bekommen eine FullHD-Auflösung mit 1920 x 1080 Pixel. Bei der Displaygröße ist das in meinen Augen hochauflösend genug.

Übrigens: Wie es sich bei einem Convertible gehört, wird die Tastatur ausgeschaltet, wenn man es im Tablet-Modus benutzt. Nur der Windows-Button war bei dem Modell auf der IFA weiter aktiv.

Im C11 steckt ein Intel Celeron N3350 Prozessor der Apollo Lake Generation. Das ist ein DualCore-Chip mit zwei Kernen, die mit 1,1GHz takten. Im TurboBoost können sie aber auf bis zu 2,4GHz hochgehen.

Ich habe bereits das Jumper EZBook 3 mit diesem Prozessor getestet. Die Performance ist merkbar besser als die des Intel Atom x5 Z8300 oder Z8350. Letztere stecken in den meisten preiswerten Windows-Tablets, so auch in den letzten von TrekStor.

Dazu gibt es mit 4GB einen ordentlich großen Arbeitsspeicher und einen 64GB großen internen Speicher. Für ein Windows-Gerät sind 64GB für Office-Arbeiten zwar ausreichend, doch wer Medien oder andere große Dateien speichern möchte, wird den schnell belegen. Spannend ist, dass das Primebook C11 eine ziemlich einzigartige Möglichkeit zur Erweiterung bietet.

TrekStor Primebook C11 mit extra M.2 SSD Slot

TrekStor Primebook C11 mit M.2 SSD Slot

Auf der Unterseite des TrekStor Primebook C11 gibt es eine kleine Metallabdeckung, die von einer Schraube gehalten ist. Öffnet man diese, findet man dort einen unbelegten M.2 SSD Slot. Richtig, ihr könnt den Speicher des Convertibles selbst mit einer SSD ganz einfach aufrüsten.

Das ist ein ziemlich spannendes Feature und ein gutes Alleinstellungsmerkmal. Wenn man die 64GB ausgeschöpft hat und den MicroSD-Kartenslot freihalten möchte, kann man also selbst eine schneller (oder langsame) SSD einbauen. TrekStor bietet dafür eigene an, die bis zu 256GB groß sind. Natürlich passen aber auch M.2 SSDs anderer Hersteller.

Übrigens: Wer möchte, kann Windows 10 und alle Programme auch auf der SSD installieren. Das dürfte einen kleinen Performanceschub geben.

Vorläufiges Fazit

TrekStor Primebook C11 ausprobiert

Allzu viel Zeit habe ich mit dem TrekStor Primebook C11 noch nicht verbracht. Doch mein erster Eindruck ist richtig gut. Zu dem Preis von 349 Euro bietet das Convertible einiges. Der Intel N3350 ist für Office-Arbeiten und leichtes Multitasking gut geeignet. Gleichzeitig bekommen wir einen Fingerabdruckleser und einen USB Typ C Anschluss. Wer möchte, kann außerdem selbst ganz einfach eine SSD einbauen und den Speicher erweitern.

Auch im Vergleich zur Konkurrenz steht das Primebook C11 dank des günstigen Preises gut dar. Eine direkte Alternative mit fast identischer Ausstattung ist beispielsweise das Acer Spin 1 (2017). Auch dieses bietet ein drehbares FullHD-Display, einen Intel N3350 und 4GB RAM. Der Standardspeicher ist mit 32GB aber kleiner und eine M.2 SSD kann man nicht hinzufügen. Gleichzeitig ist es mit ab 429 Euro teurer.

Eine weitere Alternative kann das ASUS VivoBook Flip 12 sein. Aktuell wissen wir aber noch nicht, wie viel es in Deutschland kosten wird.

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  • Wieland

    Die Tastatur ist nicht beleuchtet, oder? Aber sonst ein sehr solides Teil. Mal was anderes, als der Ramsch, den man sonst von Trekstor kennt. 🙂

  • MiniMax

    Die M.2-Erweiterung ist nur ziemlich einzigartig: Mein Chuwi LapBook 12,3 hat die z.B. auch. Wichtig ist hier aber, welche M.2-Länge der Slot unterstützt. Beim Chuwi ist es von Haus aus nur 2242 und die gibt es praktisch nicht mehr. Hier scheint es aber ein 2260 oder gar 2280-Slot zu sein.
    Der Standard-Speicher ist leider nicht nur sehr klein (für Windows geht es gerade so) sondern auch nur eMMC und daher recht langsam (im Vergleich zu einer “richtigen” SSD).