Kodak Tablet 7 Kurztest: Wie gut ist das 99 Euro 3G Tablet?

Das Kodak Tablet 7 ist ein sehr günstiges Android-Tablet mit 3G und Telefon-Funktion. Auf der IFA habe ich das 7 Zoll Tablet ausprobiert. | Von Andrzej Tokarski am 6. September 2017

Kodak Tablet 7 Kurztest

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Neben dem Kodak Tablet 10 bringen Archos und Kodak Eastman auch ein 7 Zoll großes Android-Tablet auf den Markt, das Kodak Tablet 7 heißt. Wie beim größeren Bruder ist auch hier 3G standardmäßig integriert und ihr könnt gleich zwei SIM-Karten verwenden. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von nur 99 Euro ist es nochmals etwas günstiger. Doch wie gut kann ein so billiges Tablet sein?

Richtig testen konnte ich das Kodak Tablet 7 noch nicht, doch habe ich auf der IFA 2017 in Berlin am Stand von Archos gut 30 Minuten mit beiden Tablets verbringen können. Meinen ersten Eindruck findet ihr hier.

Design und Verarbeitung

Das Design des Kodak Tablet 7 ähnelt dem Kodak Tablet 10. Auch hier besteht das Gehäuse komplett aus Kunststoff und ihr könnt es in Schwarz, oder „Kodak Gelb“ bekommen. Die Verarbeitung ist in etwa auf dem Niveau des Lenovo Tab 3 7 Essential (Test) und Amazon Fire 7. Es fühlt sich nicht hochwertig an, sondern ist dem Preis angemessen. Ich hatte bereits Tablets, die sich „billiger“ anfühlten.

Auf der Rückseite sitzen eine 8 Megapixel Kamera, ein Lautsprecher, sowie das Logo von Kodak. Oben gibt es eine Abdeckung, die man mit etwas zu viel Kraft entfernen kann. Hinter dieser verbergen sich ein MicroSD-Kartenslot und gleich zwei Einschübe für SIM-Karten.

Vorne gibt es eine Ohrmuschel, denn wer möchte, kann mit dem Kodak Tablet 7 ein Smartphone ersetzen. Eine entsprechende Telefon- und SMS-App sind vorinstalliert. Unter der Ohrmuschel ist eine 2 Megapixel Frontkamera angebracht und unter dem Display ist ein weiteres Kodak Logo.

Kodak Tablet 7 ausprobiert

Display und Hardware

Wer hätte es gedacht – das Display des Kodak Tablet 7 ist 7 Zoll groß. Es handelt sich hierbei um ein IPS-Panel mit für den Preis durchaus soliden Blickwinkeln. Die Auflösung ist jedoch sehr niedrig. So bietet es nur 1024 x 600 Pixel. Damit ist es so niedrig auflösend wie das günstigere Amazon Fire 7 und Lenovo Tab 3 7 Essential.

Für 99 Euro bekommt man teilweise schon HD-Display, dann in der Regel aber ohne 3G.

Richtig spannend ist die Ausstattung nicht. So sitzt im Inneren ein 1,3GHz QuadCore-Prozessor von MediaTek. Dazu spendiert Archos dem Tablet 1GB RAM und 16GB Speicher. Aufgrund der niedrigen Auflösung könnte die Performance für viele Spiele tatsächlich ausreichen. Doch das perfekte Gaming-Tablet dürfte es nicht sein.

Schön ist, dass Android 7.0 Nougat vorinstalliert ist. Aktuell läuft nämlich auf fast allen Tablets für unter 100 Euro noch Android 6.0 Marshmallow. Die Oberfläche ist nur minimal angepasst. So ruft man beispielsweise die App-Übersicht nicht mit einem Button, sondern mit einer Wisch-Geste auf.

Neben dem integrierten 3G werden WLAN, Bluetooth und gar GPS unterstützt.

Vorläufiges Fazit

Kodak Tablet 7

Wie ist mein erster Eindruck vom Kodak Tablet 7? Abgesehen von dem Kodak Branding, ist das Tablet ziemlich langweilig. Klar, es kostet nur 99 Euro und wer für ein 3G-Tablet nicht mehr ausgeben mag, bekommt bei der Konkurrenz aktuell auch nichts Spannenderes.

Dennoch… ich persönlich würde lieber 50 Euro mehr ausgeben. Dann kann man beispielsweise zum Lenovo Tab 3 7 Plus (Test) greifen und bekommt direkt LTE, aber auch ein HD-Display und etwas mehr RAM. Auch das hat eine Telefon-Funktion.

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