Kodak Tablet 10 Kurztest: Das ist mein erster Eindruck (Video)

Wie gut ist das Kodak Tablet 10? Auf der IFA habe ich mir das Android-Tablet mit 3G von Archos und Kodak Eastman genauer angeschaut. Hier ist mein Kurztest. | Von Andrzej Tokarski am 1. September 2017

Kodak Tablet 10 ausprobiert

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Ich habe schon mehrfach von dem Kodak Tablet 10 berichtet, das der französische Hersteller Archos und Kodak Eastman zusammen auf den Markt bringen. Auf der IFA 2017 in Berlin habe ich mir das Kodak Tablet 10 am Stand von Archos etwas genauer angeschaut. Ich konnte gut 30 Minuten mit dem Tablet verbringen. Hier sind meine ersten Eindrücke.

Eines vorweg: Es handelt sich hierbei um ein sehr preiswertes Android-Tablet. Interessant ist es hauptsächlich wegen dem Kodak Branding, aber auch weil für 159 Euro 3G integriert ist. Außerdem könnt ihr gleich zwei SIM-Karten benutzen und mit dem Tablet telefonieren. Im Online-Shop des Discounters Lidl kann es für aktuell 159 Euro bereits bestellt werden (Link zum Angebot).

Design und Verarbeitung

Ganz ehrlich, ich finde das Design des Kodak Tablet 10 durchaus schick. Die schwarze Version sieht wie jedes andere Tablet aus, doch das gelbe Modell sieht direkt nach „Kodak“ aus. Wie ihr euch bei dem Preis sicher denken könnt, besteht das Gehäuse komplett aus Kunststoff. Die Verarbeitung ist nicht die beste, doch ist es in etwa mit anderen Konkurrenten in dieser Preisklasse vergleichbar.

An Anschlüssen hat es nicht viel zu bieten. Einen USB Typ C Anschluss gibt es nicht, stattdessen wird das Tablet über einen normalen microUSB 2.0 Port aufgeladen. Einen Audioanschluss gibt es ebenfalls, sowie ein Einschaltknopf und Lautstärkeregler.

Hinter einer Plastikabdeckung auf der Rückseite finden gleich zwei SIM-Karten Platz. Das Kodak Tablet 10 unterstützt also eine DualSIM-Funktion. Unter der gleichen Abdeckung ist auch ein Kartenslot für MicroSD-Speicherkarten untergebracht.

Kodak Tablet 10 Rückseite

Vorne sitzt eine Webcam und auf der Rückseite eine Kamera mit einer Auflösung von 8 Megapixel. Zu diesem Preis können wir nicht die beste Kamera erwarten, auch wenn es ein Tablet von Kodak ist. Allzu viel habe ich die Kamera auf der Messe nicht ausprobiert. Meine kleinen Schnappschüsse sahen aber höchstens mittelmäßig aus.

Display und Hardware

Das Display des Kodak Tablet 10 ist 10,1 Zoll groß, das sagt ja auch schon der Name. Es ist ein IPS-Panel mit ordentlichen Blickwinkeln. Allzu hell erschien es mir aber nicht. Wir bekommen hier eine HD-Auflösung mit 1280 x 800 Pixel. Zu diesem Preis ist das Standard, auch das gut 10 Euro teurere Lenovo Tab 4 10 hat beispielsweise eine solche HD-Auflösung.

Im Tablet steckt ein MediaTek QuadCore-Prozessor, dessen vier Kerne bei 1,3GHz takten. In der Regel ist die Leistung dieses Chips für einfache Anwendungen ausreichend. Ein bisschen im Internet surfen oder YouTube schauen dürfte kein Problem sein. Anspruchsvolle Spiele kann man in den maximalen Grafikeinstellungen aber nicht spielen.

Auch der Arbeitsspeicher ist mit 1GB recht klein. Wer zu diesem Preis mehr RAM haben möchte, muss in der Regel aber auf das 3G verzichten oder ein paar Euro mehr in die Hand nehmen. Der interne Speicher ist mit 32GB hingegen gut bemessen.

Schön ist, dass neben WLAN und Bluetooth auch GPS unterstützt wird.

Das Betriebssystem ist Android 7.0 Nougat. Wie ihr in meinem Video sehen könnt, ist die Oberfläche nur sehr leicht angepasst. Es sind allerdings neben den Apps von Google und Microsoft auch einige Foto-Apps vorinstalliert. Die eventuellen Lizenzkosten hätten sie sich in meinen Augen sparen können. Besonders spannend sind die Apps nämlich nicht.

3G, DualSIM und Telefon-Funktion

Kodak Tablet 10 mit DualSIM

Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es das Kodak Tablet 10 mit integriertem 3G. Ein reines WLAN-Modell ist offenbar nicht geplant. Auf der Rückseite könnt ihr zwei normalgroße SIM-Karten einstecken.

Interessant ist, dass man mit dem Gerät auch telefonieren kann. Eine klassische Telefon-App, aber auch eine SMS-App sind vorinstalliert. Natürlich ist ein 10 Zoll großes Tablet als Smartphone-Ersatz etwas groß. Aber wer möchte, kann damit tatsächlich Telefonate führen.

Vorläufiges Fazit

Kodak Tablet 10 im Kurztest

Interessant ist das Kodak Tablet 10 natürlich hauptsächlich wegen dem Namen, weil es ein Kodak Tablet ist. Abgesehen davon ist es nicht besonders spannend. Für den Preis ist es dank des integrierten 3G gar nicht mal schlecht. Wer aber ein paar Euro mehr ausgeben mag, bekommt bei einigen Konkurrenten schnell mehr RAM und einen etwas flotteren Prozessor.

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