Archos Diamond Tab Kurztest: Eine Alternative zum ASUS ZenPad 3S 10?

Wie gut ist das Archos Diamond Tab? Auf der IFA habe ich das Android-Tablet mit Metallgehäuse und Fingerabdruckleser ausprobiert. Hier ist mein Kurztest. | Von Andrzej Tokarski am 2. September 2017

Archos Diamond Tab Kurztest

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Auf der IFA 2017 in Berlin habe ich mir das neue Archos Diamond Tab angeschaut. Es handelt sich hierbei um ein 10,1 Zoll großes Android-Tablet, das trotz eines Preises von 299 Euro einige Premium-Features besitzt. So besteht das Gehäuse aus Metall, es gibt einen Fingerabdruckleser und das Display ist sehr hochauflösend.

Zumindest auf dem Papier ist das Diamond Tab damit besser aufgestellt als gleichteure Tablets wie das Lenovo Tab 4 10 Plus (Test). Die Ausstattung ist durchaus auf dem Niveau eines ASUS ZenPad 3S 10 (Test). Ist das auch in der Realität so? Hier sind meine ersten Eindrücke.

Design und Verarbeitung

Das Design des Archos Diamond Tab finde ich durchaus schick. Es hat tatsächlich ein Metallgehäuse, ist nicht sonderlich schwer und liegt gut in der Hand. Dennoch, ganz so gut wie beim erwähnten ZenPad 3S 10 ist die Verarbeitung nicht. Es erschien mir deutlich besser gebaut als andere Tablets von Archos, ist mit einem iPad aber nicht vergleichbar.

An Anschlüssen hat es einiges zu bieten. Zwar gibt es keinen USB Typ C Port, dafür aber einen microUSB und HDMI Anschluss. Ein MicroSD-Kartenslot ist ebenfalls vorhanden.

Vorne sitzt eine Frontkamera mit einer Auflösung von 5 Megapixel. Die Hauptkamera auf der Rückseite löst mit 13 Megapixel auf. Spannend ist, dass hinten auch ein Fingerabdruckleser platziert ist – sogar an einer sehr guten Stelle. Dadurch wird man das Tablet schnell entsperren können. Bei dem Vorserienmodell auf der IFA war der Fingerabdrucksensor allerdings leicht angedellt, sodass ich ihn nicht ausprobieren konnte.

Archos Diamond Tab Anschlüsse

Display und Hardware

Zu diesem Preis ist das 10,1 Zoll große IPS-Display das große Highlight des Tablets. Bei den meisten Konkurrenten bekommen wir nur eine FullHD-Auflösung. Doch das Archos Diamond Tab löst mit 2560 x 1600 Pixel auf. Bei der Displaygröße ist das eine schön hohe Pixeldichte. Tatsächlich hat mir das Display auf der Messe sehr gut gefallen.

Das Diamond Tab wird mit einem Rockchip 3399 Prozessor ausgeliefert. Es handelt sich hierbei um ein HexaCore-Chip mit insgesamt sechs Kernen. Dazu gibt es 4GB Arbeitsspeicher und einen 64GB großen internen Speicher.

Ich konnte auf der IFA keine Benchmarks laufen lassen. In der Regel müsste der SoC aber für die meisten Anwendungen ausreichend sein – auch die 4GB RAM helfen dabei. Spiele wie Asphalt Xtreme müsste man ebenfalls gut spielen können. Wie gut tatsächlich, muss aber ein richtiger Test zeigen.

Auf dem Tablet läuft übrigens Android 7.1.2 Nougat und die Oberfläche ist nur minimal angepasst. Wie ihr im Video sehen könnt, ist der App-Button verschwunden. Stattdessen kann man die App-Übersicht mit einer Geste erreichen. Außerdem gibt es Software-Buttons für die Lautstärke und um ein Screenshot zu erstellen.

Archos Diamond Tab Metallgehäuse

Vorläufiges Fazit

Aufgrund des Metallgehäuses und des hochauflösenden Displays, ist das Archos Diamond Tab in meinen Augen ein sehr solides Tablet. Schön ist auch, dass es einen Fingerabdruckleser gibt. Da ich mit dem Prozessor noch keine Erfahrung hab, müsste ich es aber genauer testen, um eine Empfehlung abgeben zu können. Das Diamond Tab ist mit 299 Euro nicht teuer, richtig spannend wäre es aber, wenn es gut 50 Euro weniger kostet.

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