Microsoft Surface Book 2 Gerüchte: Starke Preissenkung erwartet

Bis April soll angeblich das Microsoft Surface Book 2 angekündigt werden. Das alte 2-in-1 Design wird es wohl nicht mehr geben - dafür aber eine Preissenkung. | Von Andrzej Tokarski am 17. March 2017

Microsoft Surface Book

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Das Microsoft Surface Book ist eines der spannendsten Notebooks, das gleichzeitig als Tablet verwendet werden kann. Doch aufgrund des hohen Preises dürfte die Nachfrage nicht allzu groß sein. In Zukunft könnte sich das ändern. Wie die DigiTimes berichtet, soll der Einstiegspreis für den Nachfolger bei nur 1000 US Dollar liegen. Das erste Surface Book ist mit aktuell 1649 Euro deutlich teurer.

Wie üblich hat die taiwanesische Zeitung diese Informationen von einer Quelle aus der Lieferkette erhalten. Oft sind die Berichte der DigiTimes zumindest teilweise zutreffend. Laut der gleichen Quelle wird Microsoft beim Surface Book 2 auf das 2-in-1 Design des Vorgängers verzichten. Bei der Neuauflage wird man also anscheinend nicht mehr das Display abnehmen können, um es so als Tablet zu nutzen.

Der Grund für diese Designänderung soll laut der Quelle hauptsächlich der Preis sein, denn angeblich habe sich das erste Surface Book 2016 nur rund 500.000 Mal verkauft. Mit einem günstigeren Modell möchte man offenbar 1,2 bis 1,5 Millionen Exemplare pro Jahr unter die Leute bringen. Ein weiterer Grund für die Designänderung sei, dass das Surface Book durch den Tablet-Modus auch die Verkaufszahlen des Surface Pro 4 nach unten drückt.

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Sofern die Informationen der DigiTimes stimmen, wird Microsoft Ende März oder im April mindestens ein Surface Book im klassischen Notebook-Design herausbringen. Das Display kann man nicht mehr abnehmen, unklar ist aber, ob es um 360 Grad nach hinten gedreht werden kann – ähnlich wie bei Lenovos Yoga-Serie. Ich halte ein solches Design für wahrscheinlich, da Microsoft dann weiterhin den Surface Pen puschen und bewerben kann.

Bei der internen Hardware dürfte sich im Vergleich zum ersten Surface Book nicht allzu viel ändern. Vermutlich werden einfach nur die neuen Intel Kaby Lake Chips eingesetzt. Teurere Modelle mit bis zu 16GB RAM und einer bis zu 1TB großen SSD wird es sicherlich weiterhin geben.

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