Lenovo Yoga Tab 3 Pro mit Beamer: Mein erster Eindruck (Video)

Das Lenovo Yoga Tab 3 Pro ist ein neues 10,1 Zoll Android-Tablet mit eingebautem Kickstand und Beamer. Mein erster Eindruck im Hands On-Video ist recht gut. | Von Andrzej Tokarski am 3. September 2015

Lenovo Yoga Tab 3 Pro

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Gestern Abend fand eine große Pressekonferenz von Lenovo, Motorola und Medion statt, die mittlerweile allesamt zusammen gehören. Dort wurde unter anderem das Lenovo Yoga Tab 3 Pro vorgestellt, ein 10,1 Zoll großes Android-Tablet mit einem eingebauten Beamer. Die Spezifikationen sind ziemlich gut, was den Einstiegspreis von 499 Euro erklärt. In sechs Wochen soll das Tablet in Deutschland auf den Markt kommen.

Das Design des Yoga Tab 3 Pro ähnelt sehr den Vorgängern. Es gibt weiterhin einen eingebauten Kickstand, eine Art Griff, in dem ein großer Akku steckt und auch ein Loch im Stand, wodurch man das Tablet in der Küche oder im Badezimmer aufhängen kann. Das Gehäuse besteht größtenteils aus Aluminium und auf der Rückseite gibt es eine Abdeckung aus Kunstleder. Dieses fühlt sich deutlich realistischer an, als beispielsweise das „Kunstleder“ des Galaxy Note 3.

In dem runden Griff ist ein Projektor eingebaut, den wir bereits von dem Yoga Tablet 2 Pro kennen. Lenovo wird das Yoga Tab 3 Pro als Entertainment-Tablets vermarkten, also mit einem großen Fokus auf Video. So ist Netflix direkt vorinstalliert. Doch um Filme und Serien genießen zu können muss man nicht den Beamer nutzen, auch das Display kann sich sehen lassen.

Wie bereits erwähnt, ist das IPS-Display 10,1 Zoll groß. Lenovo liefert es mit einer QHD-Auflösung aus, auf dem Panel liegen also 2560×1600 Pixel. Dadurch hat das Tablet eine ziemlich hohe Pixeldichte, vergleichbar mit dem Samsung Galaxy Tab S2 (Test) oder iPad Air. Unter dem Display ist eine Lautsprecherleiste angebracht, die für einen guten Sound sorgen soll.

Das Lenovo Yoga Tab 3 Pro gehört zu den ersten Android-Tablets, die mit Intels neuem Atom x5 QuadCore-Prozessor ausgeliefert werden. Dieser Chipset steckt beispielsweise auch im ASUS Transformer Book T100HA und Acer Aspire Switch 10V. Daneben sitzt ein 2GB großer Arbeitsspeicher und der interne Speicher ist 32GB groß und über einen MicroSD-Kartenslot erweiterbar.

Als Betriebssystem kommt Android 5.1 Lollipop zum Einsatz, das kaum von Lenovo angepasst wurde. Es gibt nur einige kleinere Änderungen am Design. Anders als bei den Vorgängern gibt es wieder ein App-Menü, es landen also nicht mehr alle Apps direkt auf dem Homescreen, wie es bisher der Fall war.

Insgesamt hat mir das Lenovo Yoga Tab 3 Pro auf der Pressekonferenz recht gut gefallen. Die Verarbeitung kann sich sehen lassen, das Display ist schön hochauflösend und mit dem Atom x5 ist ein flotter Prozessor verbaut. Doch mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 499 Euro ist es nicht günstig – dafür gehört es zu den wenigen Tablets mit eingebautem Beamer und einer Akkulaufzeit von bis zu 18 Stunden.

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