Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image
Scroll to top

Top

Kostenlose Apps greifen häufiger auf Daten der Nutzer zu

Eine Studie zeigt, dass auch Gratis-Apps ihren Preis haben. Diese greifen nämlich deutlich häufiger auf Nutzerdaten zu, als es bei kostenpflichtigen Apps der Fall ist.

Gratis Apps greifen auf Nutzerdaten zu

Anzeige


Erst vor kurzem wurde eine Statistik veröffentlicht, laut der über 50% aller Tablet-Besitzer kein Geld für Apps ausgeben. Sowohl unter Android, als auch unter iOS holen sich die meisten Nutzer lieber Apps, die sowieso kostenlos sind, oder aber kostenlose Versionen von kostenpflichtigen Apps. Diese werden dann meistens über Werbung finanziert. Wie eine gerade veröffentlichte Studie zeigt, haben aber auch die kostenlosen Apps ihren Preis: Die Daten der Nutzer.

Die Analysten von Juniper Networks haben Apps aus dem Google Play Store untersucht und herausgefunden, dass Gratis-Apps deutlich häufiger auf die Daten der Nutzer zugreifen, als es bei kostenpflichtigen Programmen der Fall ist. Gut 1/3 aller kostenlosen Apps greifen beispielsweise auf den Standort zu. Bei den kostenpflichtigen Apps sind dies nur 8,1%.

Auch die Kontakte und das Benutzerkonto sind für Gratis-Apps offenbar sehr interessant, wie die Infografik oben zeigt.

Gerade beim Standort wundert es nicht, dass kostenlose Apps diesen gerne wissen möchten, denn diese werden häufig durch Werbung finanziert. Für die Werbenetzwerke ist es sehr nützlich zu wissen, ob der Nutzer sich gerade in Deutschland oder England, aber auch Berlin oder München befindet. Dann kann die zum Standort passende Werbung angezeigt werden.

Das ist jetzt kein Grund alle kostenlosen Apps zu deinstallieren. Man muss sich nur im Klaren darüber sein, dass alle Apps ihren Preis haben. Von irgendetwas müssen die Entwickler schließlich auch ihre Brötchen bezahlen.

Andrzej Tokarski
  • Bernd

    Es wäre fair, bei der Installation transparent zu machen, welche Daten “verkauft”
    werden, damit der Entwickler sein Brötchen verdient.