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Tablets sind in 5 Jahren überflüssig – sagt BlackBerrys Chef Thorsten Heins

In fünf Jahren wird niemand mehr ein Tablet kaufen, weil man auch alles mit einem Smartphone erledigen kann. Dieser gewagten Meinung ist zumindest der Chef von BlackBerry.

BlackBerry Playbook

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In 5 Jahren gibt es keinen Grund mehr ein Tablet zu kaufen. Der Meinung ist zumindest BlackBerry-Chef Thorsten Heins. Auf einer Konferenz in Kalifornien erklärte er, dass Tablets kein gutes Geschäftsmodell seien und die Leute alles auch mit einem Smartphone erledigen könnten. “Ich glaube, dass es in fünf Jahren keinen Grund mehr gibt, ein Tablet zu haben”, so das Zitat von Thorsten Heins laut Bloomberg.

Ob das wirklich so sein wird? Vermutlich nicht. Wie wir erst kürzlich erfahren haben, wächst der Tablet-Markt rasant an. Außerdem kann man schon jetzt fast alles mit einem Smartphone erledigen, was auch mit einem Tablet möglich ist. Tablets mit iOS und Android waren letztendlich schon immer nur etwas größere Smartphones. Die Argumentation von Heins ist etwas unschlüssig.

Allgemein hat sich der BlackBerry-Chef auf der Konferenz ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt. So erklärte er weiter, dass er innerhalb der nächsten fünf Jahre BlackBerry zum Markführer auf dem Mobile-Computing-Markt machen werde – mit Smartphones. Das ist ein ziemlich mutiges, vielleicht aber auch lächerliches Statement. Innerhalb der letzten Jahre hat BlackBerry immer weiter Marktanteile verloren und auch wenn die beiden neuen Smartphones recht gut sind, ist es zu diesem Zeitpunkt kaum vorstellbar, dass BlackBerry sich die Marktführerschaft erkämpfen kann.

Vielleicht hat Thorsten Heins sich aber auch nur so negativ über Tablets geäußert, weil BlackBerry auf diesem Markt bisher alles andere als erfolgreich war. Das BlackBerry Playbook ist zwar ein gutes Tablet, jedoch hat dieses kaum Käufer gefunden. Mittlerweile wird das 7 Zoll große Playbook für gut 150 Euro angeboten… und zu dem Preis ist es noch immer ein gutes Tablet. Hoffentlich gibt BlackBerry trotz der Aussage von Heins diesen Markt nicht auf und versucht sich an einem neuen Gerät, das etwas größer als ein Smartphone ist.

Andrzej Tokarski