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LG zieht Samsung vor Gericht: Galaxy Note 10.1 soll verboten werden

LG möchte vor einem Gericht in Südkorea das Samsung Galaxy Note 10.1 verbieten lassen. Samsung hat angeblich drei Patente verletzt, die IPS-Displays beschreiben.

Samsung Galaxy Note 10.1

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Wenn ein Tablet oder Smartphone von Samsung verboten werden soll, dann steckt normalerweise Apple dahinter. Diesmal sind die Jungs und Mädels aus Cupertiono jedoch unschuldig, denn in Seoul wird Samsung nun von LG vor Gericht gezerrt. LG Display hat eine Verbotsverfügung gegen Samsung Electronics und die Display-Abteilung des Herstellers eingereicht. Damit möchte LG das Samsung Galaxy Note 10.1 verbieten lassen. Beide Firmen stammen aus Südkorea.

Laut LG hat Samsung bei dem im Galaxy Note 10.1 verbauten Display gegen drei Patente verletzten, die LG bereits 1996 eingereicht hat und IPS-Technologien beschreiben. Ein IPS-Display zeichnet sich durch sehr weite Blickwinkel aus und kommen mittlerweile in zahlreichen Tablets und Smartphones zum Einsatz.

Gestern hat LG die Verfügung vor einem Gericht in Seoul beantragt und hofft, dass das Gericht Samsung die Herstellung und den Verkauf des Galaxy Note 10.1 untersagt. Samsung hat sich noch nicht genauer zu den Anschuldigungen geäußert. Sie wollen die rechtlichen Schritte jedoch nun untersuchen und möglichst schnell reagieren.

LG hat vor dem Gericht außerdem beantragt, dass Samsung eine Strafe an LG zahlen muss, für jeden Tag, an dem das Galaxy Note 10.1 weiter hergestellt und verkauft wird. Dabei handelt es sich um tägliche 1 Milliarde Won, das sind umgerechnet rund 700.000 Euro.

Andrzej Tokarski