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Archos 80 G9 und 101 G9 bekommen Android 4.0 Ice Cream Sandwich

Archos hat auf einem zusammen mit Parrot veranstaltetem Android Event in Paris durchblicken lassen, dass ihre neuen Archos 80 G9 und Archos 101 G9 Tablets vermutlich ein Update auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich erhalten werden. Laut Marc de Couville, der Director of Software Engeniering bei Archos ist, werde man ein entsprechendes Update rausbringen, sofern Ice Cream Sandwich auf der Plattform läuft. Da dies der Fall sein müsste, dürfte einem Update also nichts im Wege stehen. Sicher wissen wir bisher nur, dass der Texas Instruments OMAP 4460 (1,5GHz Turbo Variante) Android 4.0 unterstützt. Google sagte allerdings, dass alle Gingerbread und Honeycomb Smartphones/Tablets auch Ice Cream Sandwich unterstützen werden, deshalb dürfte auch bei den aktuellen Archos 80 G9 und 101 G9 Exemplaren mit dem 1GHz OMAP 4430 ein Update möglich sein.

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Auf dem Event hat Archos außerdem genaueres über die kommenden Turbo Modelle des Archos 80 G9 und Archos 101 G9 verraten. Als erstes werden die Turbo Versionen bekanntlich mit einem 1,2GHz DualCore Prozessor erscheinen, bei diesem handelt es sich aber weiterhin um den Texas Instruments OMAP 4430 Prozessor. Der Steckt auch in den aktuellen Tablets, wird also nur um 200MHz höher getaktet sein. Vermutlich wird man dabei keine allzu großen Unterschiede in der Geschwindigkeit feststellen, dafür aber eine geringere Akkulaufzeit. Bei dem 1,5GHz DualCore Versionen, die Anfang 2012 erscheinen werden, wird mit dem Texas Instruments OMAP 4460 aber ein deutlich besserer Prozessor verbaut sein. Hier wird man den stärkeren Prozessor auch merken, ohne Abstriche bei der Akkulaufzeit machen zu müssen. In allen drei Varianten stecken nur 512MB RAM – jedoch mit dem besseren Arbeitsspeichermanagement.

Quelle: JBMM via tracable

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  • Gast

    Ob ICS wirklich auf 512 MB beim G9 so rund laufen wird?
    “Läuft” bedeutet ja nicht “Läuft Gut”.

    Die Ausrede des “besseren Arbeitsspeichermanagements” zieht irgendwie nicht, denn Multitasking und andere speicherintensive Anwendungen lassen sich nicht mal eben so überlisten. Da braucht es ganz einfach mehr RAM, damit weniger ausgelagert bzw. nachgeladen werden muss, was sonst zu spürbaren Stockungen führt.

    Die Entscheidung zu einer Einsparung von wenigen Euros durch den kleineren Speicher hat Archos jedenfalls so einige potentielle Käufer gekostet. Der Schritt die erste Turbo Version mit einem übertakteten 4430 anzubieten und den 4460 erst nächstes Jahr wird sie weitere Kunden kosten. Denn das Weihnachtsgeschäft werden dann andere Hersteller machen. zB Asus mit dem TF2.