100.000 Motorola Xooms verkauft, iPad 2 ganze 2,4 Millionen Mal

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April 6, 2011 5:06 pm

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Weder Apple, noch Motorola haben bisher genaue Verkaufszahlen ihrer beiden Tablets veröffentlicht. Über verschiedene Quellen, darunter die Deutsche Bank, Digitimes und Shara Tibken von Dow Jones sind aber schon Verkaufszahlen in den Umlauf gelangt, die auch realistisch aussehen. So soll das iPad 2 von Apple bereits 2,4 bis 2,6 Millionen Mal verkauft sein – angesichts der Schlangen vor den Apple Stores weltweit und immer wieder Berichte, dass diese ausverkauft sind, klingt das sehr realistisch. Das Motorola Xoom hingegen wurde erst 100.000 Mal verkauft, für das erste Android 3.0 Honeycomb Tablet ist das aber gar nicht so schlecht. Immerhin ist das Xoom bisher auch nur in den USA erhältlich, das iPad 2 hingegen in sämtlichen wichtigen Ländern.

Dass das iPad 2 bei den Verkaufszahlen mit großem Abstand führt, das war zu erwarten. Momentan ist es auch einfach das beste Tablet (ein Review von mir folgt noch), erst durch die Tablets von Acer, Asus und Samsung könnte es im Preis/Leistungsverhältnis vom ersten Platz verdrängt werden. Auf lange Sicht gesehen, wird Android natürlich das iPad 2 einholen, denn so gut wie jeder andere Hersteller setzt auf Honeycomb.

Wo wir beim Thema sind, ich habe ein 16GB iPad 1 zu verkaufen, das erst vor zwei Wochen von Apple gegen ein neues umgetauscht wurde (Beleg dafür ist vorhanden!). Jemand Interesse? Einfach per Mail an tokarski.a@googlemail.com : )

Quelle: BGR



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  • vukdu

    100’000 nicht schlecht, das bedeutet in der IT-Welt einen Flop. Zum Vergleich Apple hatte am ersten Wochenende das erste iPad 300’000 Mal verkauft und man beachte, dass da noch kein Markt für Tablets bestand, Apple hat ihn erst erschaffen. Jetzt wo jeder nach Tablets schreit und vorallem nach der grossklotzigen Werbung seitens Motorala, in dem das iPad als veraltetes Museumsstück mit dem Xoom verglichen wird, sind diese Zahlen enttäuschend.

    Man kann alles schönreden… Auch Samsung fand, dass sich ihr Galaxy Tab nicht schlecht verkauft hatte und schwärmte von 2 Millionen verkauften Geräten. Fakt war aber, dass nur 1/4 davon an den Endkunden gelangte, der Rest blieb bei den Händlern hängen.

    Das Problem dabei sind nicht unbedingt die Geräte selber, sondern die Überlegung etwas Einheitliches, etwas Komplettes an den Kunden bringen zu wollen. Apple startete beim iPad 1 auch nicht einfach mit einem leeren frisch erschienen Betriebsystem. Sie hatten bereits am Verkaufstag 1000 iPad-optimierte Apps im Store, weil die Entwickler Zeit gehabt hatten, sich darauf vorzubereiten. Diese Überlegungen macht sich die Konkurrenz einfach nicht, oder verdrängt es zumindest, nur weil Sie auf Druck etwas schnell herausbringen müssen/wollen.