CrunchPad fast fertig? Neue Bilder.

Anfang des Jahres zeigte ich euch ein paar Bilder des CrunchPads, ein Tablet Netbook, das von TechCrunch hergestellt wird. Das Ziel von TechCrunch war es, ein Nettablet für 200$ herzustellen. Die Bilder, die ich euch damals zeigte, sahen noch sehr kindhaft aus. In der Nacht wurden nun neue Bilder veröffentlicht, die einen das CrunchPad mit ganz anderen Augen sehen lassen.

Dank TechCrunch und CrunchGear wissen wir, dass die Bilder echt sind. Das CrunchPad hat sich im Vergleich zu den vorherigen Prototypen sehr stark gewandelt, besonders das äußere ist viel ansprechender und sogar in verschiedenen Farben erhältlich. Allerdings wurde die 200$ Marke nicht erreicht, die Produktionskosten liegen bei 250$. Das bedeutet, dass wir das CrunchPad später für 300$ kaufen können. Wann es aber soweit ist, wurde noch nicht verraten.

Der Tablet PC wird einen 12 Zoll Touchscreen Display besitzen, leider ohne Multitouch. Als Prozessor dient ein Intel Atom Chip. Außerdem werden vermutlich 1GB Ram und ein 4GB Flash-Speicher im Endprodukt sein. Wlan und Webcam fehlen natürlich auch nicht. Das ganze wird von einem 4 Zellen Akku betrieben.

Das Betriebssystem basiert auf Linux und soll hauptsächlich nur einen auf Webkit basierenden Browser beinhalten. Mehr als 100MB soll die Software auf dem kleinen Flash Speicher nicht brauchen.

Die Frage ist nur, ob so ein Tablet PC für 300$ seinen Preis wert ist? Viel wird man mit der Touchscreen Tastatur wohl nicht schreiben können, zumindest keine Romane. Mehr als surfen wird man vermutlich auch nicht können und dafür ist ein 12 Zoll Display vielleicht zu groß. Was meint ihr?

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April 10, 2009 6:38 pm

12 Comments


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  • http://eispickel.net 8-[

    Ist meiner Meinung nach ne Spielerei für Leute, die zuviel Geld haben… Reine Touchscreensysteme finde ich immer blöde, die sind einfach unpraktisch meiner Meinung nach, da man mit Maus und Tastatur viel effizienter arbeiten kann. Außerdem hätte ich wenigstens nen Multitouschscreen genommen, wenn ich schon auf die Tastatur verzichte.

    Und zum bloßen surfen sind 12 Zoll tatsächlich zu groß, da reichen auch 8,9″ locker aus!

  • http://eispickel.net 8-[

    Und nur fürs surfen ist das Teil auch zu teuer. Mein Netbook hat keine 300$ gekostet und kann weit mehr. Auch ist die Atom Plattform mit sowas unterfordert, da hätte man auch nen billigeren Prozessor einbauen können…

  • http://netvertible-news.de Andrzej

    Die Idee für das CrunchPad hatte TechCrunch ja bevor es die Netbooks gab. Damals wäre ein solch billiges Gerät revolutionär gewesen, nun ist es nichts besonderes mehr. Bedenken sollte man dabei aber auch, dass es für ein Touchscreen Gerät immernoch sehr billig ist, jedoch kann man nicht viel damit machen.
    Ich investiere lieber 100 Euro mehr in die Netvertibles von Asus und bekomme ein vollständiges Netbook das auch einen Touchscreen inklusive Tastatur und richtiger Festplatte hat. Die Tastatur ist in dem Fall wichtig, da das CrunchPad nicht dafür geeignet ist es wie ein Block zu nutzen.

  • emu

    wenns usb anschlüsse hat is ja alles kein ding. wenn nicht komplett sinnlos ;)

  • http://netvertible-news.de Andrzej

    So wie es aussieht, wird es ein USB Anschluss geben, aber wohl nur einen. Bluetooth anscheinend auch nicht. Zumindest ist darüber nichts bekannt, aber die Bilder wurden ja auch ausversehen veröffentlicht, die genauen Details sind noch nicht bekannt.

  • axel

    Wieso ist das CrunchPad nicht dafür geeignet, es wie ein Block zu nutzen? Ich dachte gerade, dass das Geräte perfekt dafür wäre…

  • http://netvertible-news.de Andrzej

    Man kann damit natürlich schreiben, allerdings ohne seinen Handballen aufzulegen (wie es bei teureren Tablet PCs möglich ist). Auf die dauer wird es anstrengend, wenn man seine Hand nicht ablegen kann. Am Rand kann man es auf der größe des Bildschirms auch nicht ablegen (wie es bei 7, sogar 9 zoll gerade so möglich ist).

  • gene

    Ich würde es als E_Book Reader nutzen und zum surfen. logisch

  • Christa Alexander

    Ich finde es fast perfekt. Besser wäre natürlich, wenn es eine Tastatur zum andocken gäbe und die Multitouchfunktion. Die Größe ist o.k. Ich brauche so ein Ding nur zum surfen, wenn ich arbeiten will, benutze ich meinen PC. Ich hätte es aber lieber mit windows 7. Mein jetziger Netbook von Acer ist mit Linux ausgestattet und da tue ich mich schwer damit.

  • http://www.netvertible-news.de/2009/06/der-finale-crunchpad-prototyp/ Der finale CrunchPad Prototyp | Netvertible News

    [...] wird und nur 300$ kosten soll. Im Januar ähnelte das CrunchPad eher Kinderspieltzeug, die Bilder im April sahen aber sehr viel versprechend aus. TechCrunch hat das Design nun erneut geändert und das [...]

  • http://crunchpad-news.de Markus

    Mit Windows 7? Ich glaube das wirst du dadrauf nicht zum Laufen bekommen. Dafür wird die Hardware nicht ausreichen denke ich. Und es soll auch kein ersatz für ein Notebook oder Desktop PC werden.

  • http://netvertible-news.de Andrzej

    Intel Atom Prozessor, 1GB Ram, reicht doch für Windows 7. Das einzige Problem könnte die Festplatte sein, die man für Windows 7 vielleicht erweitern müsste.